Arri

9. Juni 2022

Arri ging über die Regenbogenbrücke…

Arri, die Gehegenachbarin von Treddy, ging es schon länger nicht mehr gut. Trotz allem hofften wir, dass sie wieder besser auf die Pfoten kommt und ein kleines Wunder in Form eines lieben Zuhauses auf Arri wartet. Doch leider blieb dieses Wunder aus. Nun ist sie im Regenbogenland und wieder mit Treddy zusammen.

Liebe Arri, wie sehr hätten wir dir ein Zuhause und ein langes Leben gewünscht. Du warst ein sehr ängstlicher Hund… doch seit vorletztem Jahr warst du wie verwandelt. Wir durften dich streicheln, du hattest dich so gefreut, wenn wir dir etwas Aufmerksamkeit und Leckerlies schenkten. Nun wirst du uns während unseres nächsten Besuchs im Tierheim fehlen…

Ein bisschen Wärme,
ein bisschen Geborgenheit
und jemanden, der dich liebt…
der dir sagt “Schön, dass es dich gibt!”
Eine Hand, die deine Pfote hält…
Das wünsche ich jedem Wesen
auf dieser Welt.
(Sylvia Raßloff)

Treddy

6. Juni 2022

Die liebe Treddy lebt nicht mehr…

Treddy, die liebe Seele, immer da, wenn wir ins Tierheim kamen, lag morgens tot in ihrer Hütte…
Leider fand sie nie ein liebevolles Zuhause . Es ist sehr schwer für solche Schätze, die ängstlich und zurückhaltend sind, die richtigen Menschen und das dazu gehörige richtige Umfeld zu finden. Und so ging es uns leider auch bei Treddy…

Liebe Treddy, deine Patin ist genauso traurig wie wir – sie durfte dich sogar kennenlernen als sie mit uns das Tierheim besuchte. Du wärst von ihr vielleicht sogar adoptiert worden, wenn ihre alte Hündin nicht mehr leben würde. Doch nun bist du vorausgegangen…

Wir vergessen dich nicht, du liebe besondere Maus!

Kennst du das Gefühl
wenn du in den Himmel schaust
und ganz plötzlich
Tränen in den Augen hast,
weil du genau weißt
wer dir fehlt?
(Verfasser unbekannt)

Senta, früher Bentley

4. April 2022

Senta ging über die Regenbogenbrücke…

Senta durfte vor einigen Jahren nach Deutschland reisen und direkt bei ihrer Familie einziehen. Dort wurde sie sehr geliebt und Senta dankte es mit ihrem lieben Wesen. Sie war immer dabei, durfte auch mit ins Büro. Ihre Familie und auch wir hofften so sehr, dass Senta den Krebs besiegen könne – es wurde von ihren Menschen alles dafür getan. Doch leider war der Krebs stärker und ihr konnte zum Schluss nur noch die letzte Liebe erwiesen werden sie nicht länger leiden zu lassen.

Liebe Senta, im Regenbogenland warten bestimmt schon viele alte Bekannte aus dem Tierheim auf dich. Nun geht es dir wieder gut und du hast keine Schmerzen mehr. Hab` bitte von dort immer ein Auge auf deine Menschen. Sie vermissen dich so sehr.

Bist du jemals einem Engel begegnet?
Engel werden nicht immer
mit Flügeln geschickt…
Sie finden uns ganz oft auf vier Pfoten…
berühren uns mit ihren Flügeln…
tragen uns, geben uns Halt…
Sie kommen zu uns um uns zu zeigen
was wahre Liebe ist.
Und sie bleiben selbst dann noch
bei uns, wenn sie schon längst
gegangen sind…

Wer jemals ein Tier geliebt hat,
ist einem Engel begegnet…
trägt ihn in seinem Herzen.
Es ist die Liebe zwischen
Mensch und Tier,
die alle Zeiten überdauert.
(Sylvia Raßloff)

Speedy

Im April 2022

Speedy ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Speedys Familie:
“Völlig unerwartet mussten wir unseren lieben Speedy gehen lassen. Vor acht Jahren kam er zu uns und unserer bereits vorhandenen Hündin Funni dazu und es war, als ob er schon immer bei uns gewesen wäre. Speedy hatte so viel Kraft und Power und verbreitete so viel Freude in unser Leben. Kein Essen war vor ihm sicher – ein typischer Beagle eben. Da er so groß war, ist er auch überall hingekommen und hat sich alles Essen geschnappt. Keine Leberkäs-Semmel, kein Kuchen war sicher vor ihm. Wir dachten immer, da kann er nicht hinkommen und schwups, schon hatte er es in der Schnauze. Speedy war sehr oft krank in seinem Leben. Ohren, Blase, einmal wäre er beinahe verblutet. Eine Not-OP konnte ihn retten. Letztes Jahr hatte er noch einen doppelten Kreuzbandriss und ist deswegen zweimal operiert worden. Alles hat er überstanden, war er doch ein Kämpfer und hat das Leben so sehr geliebt. Dieses Mal hat er den Kampf verloren. Der Krebs war stärker. Es ging ihm so gut die letzten Wochen und Monate. Von einem Tag auf dem anderen hat er nichts mehr gefressen (absolut untypisch für Speedy) und lag nur apathisch herum. Der Tierarzt konnte uns nur noch empfehlen, ihn gehen zu lassen. Er hatte Leberkrebs und einen tennisballgroßen Tumor, es war nichts mehr zu machen. Und so ließen wir ihn gehen, unser letzter Liebesdienst an Speedy. Für uns war er absolut etwas Besonderes und er wird immer in unserem Herzen bleiben.”

Ciao Fellnase

Du warst mein Ein und alles –
mein Kind, mein Sonnenschein;
der “Mistfink”, dem ich bös war,
und Engel obendrein.

Der liebenswerte Dickkopf,
der mich im Nu erfreute,
mit dem ich keinen Augenblick
im Leben je bereute.

Der Gernegroß der Zwerge,
ein Seelenclown zugleich;
beim Anblick in deine Augen,
da wurd`ich sofort weich.

Gingst treu an meiner Seite,
halfst mir durch tiefstes Tal,
du warst die sanfte Feder –
der Trost so mancher Qual.

Die Regenbogenbrücke
hast du nun überquert.
Trag dich in meinem Herzen –
mein ewiger Gefährt`.
(Norbert van Tiggelen)

Thessa

31. März 2022

Thessa lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Thessas Familie:
„Am 31.03.2022 mussten wir unsere Zaubermaus Thessa leider erlösen.
Im Oktober 2012 kam unsere Lady Thessa direkt aus dem Tierheim mit ihrer Flugpatin und Lebensretterin Tanja zu uns nach Erlangen. Anfangs sollten wir nur eine kurze Zeit überbrücken, bis Lady Thessa auf Pflegestelle nach Hausen kommen kann.
Doch wie der Spitzname schon sagt, sie kam und verzauberte uns und unseren Rüden Bravus. Also war nach kurzer Zeit klar, Lady Thessa wird bei uns bleiben. Thessa war ein liebevoller, aufgeweckter und intelligenter Hund. Sie liebte die Besuche in der Hundeschule und all die Ausflüge mit ihrer Familie. Egal ob zu Fuß beim Wandern, gemütlich im Anhänger bei einer Radtour oder den “normalen” Gassirunden.
Sie hatte stets große Freude an ihrem Hundeleben, ich möchte behaupten ihr hat es bei uns an nichts gefehlt.
Leider bekam Thessa gesundheitliche Schwierigkeiten, begonnen hat die Krankheitsgeschichte mit einer Thrombozytopenie 2015 , ihr Leben stand auf der Kippe, die Werte waren niederschmetternt (Thrombozytenwert  0 !!). Durch gute tierärztliche Betreuung bekamen wir dies wieder hin, lediglich auf Kortison war sie von nun an angewiesen. Im Herbst 2019 dann die Schreckensdiagnose: Siebbeintumor! Von nun an plagte Thessa täglich eine verrotzte Schnauze und Husten. Täglich inhalierten wir oder spülten mit Kochsalzlösung um ihr Erleichterung zu verschaffen..
Der Tierarzt gab Thessa damals ein halbes Jahr bis Jahr je nach Wachstum.. Tapfer und von nichts unterzukriegen meisterte Thessa auch diese Krankheit. Lediglich Taschentücher konnte sie nicht mehr sehen , das waren irgendwann ihre größten Feinde.
Anfang 2022 erlitt Thessa einen Bandscheibenvorfall, sie war hinten links gelähmt.. durch Hundephysiotherapie versuchten wir auch das wieder in den Griff zu kriegen. Leider riss sich Thessa (vermutlich durch das geschwächte Hinterbein) auch noch das Patellaband im Februar 2022. Leider war dieser Schaden irreparabel und mit Schmerzen verbunden. Wir erhöhten das Schmerzmittel, Gassi war von nun an verboten, wir machten ihr das Hundeleben im Garten schön… Anfangs hat sie dies auch noch genossen, sie hatte trotzdem Lebensfreude, auf den Spaziergängen war sie mit dem Bollerwagen dabei.

Doch im März verschlechterte sich leider ihr Zustand, die Schmerzen wurden unerträglich das rechts Hinterbein gab auch auf… Schweren Herzens entschieden wir uns Lady Thessa am 31.03.2022 über die Regenbogenbrücke zu gehen.

Sie fehlt uns so sehr! „

Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.
(Franz Kafka)

Ramo

26. Februar 2022

Der süße Ramo starb viel zu früh…

Ramo, der kleine Pechvogel, hatte schon 2x sein Köfferchen gepackt um nach Deutschland zu reisen – und beide Male wurde es dann doch nichts… aber nun, der 3. Versuch musste doch klappen! Am 26. November 2021 war es dann endlich soweit: Ramo saß mit auf dem Transport nach Deutschland. Er kam als Pflegehund zu einer lieben Familie mit 2 weiteren Hunden. Ramo wurde immer zutraulicher, spielte mit seinen Pflege“geschwistern“, ging mit Begeisterung Gassi, lernte ganz viel in den 13 Wochen, die er glücklich sein durfte.
Doch dann kam der 26. Februar, der so schön begann: Ramo und seine beiden Hundefreunde durften morgens in den Garten, spielten und tobten wie jeden Morgen… von einem Moment auf den anderen – Ramo fiel einfach um… es ist kaum zu begreifen, es ist so unfair, so traurig. Der wunderbare kleine Mann war tot…
Sechseinhalb Jahre im Tierheim auf seine große Chance gewartet – und dann ist so schnell alles vorbei. Der einzige Trost ist, dass die letzten Wochen seines Lebens die schönsten für ihn waren – er durfte noch erfahren wie es sich anfühlt ein Zuhause zu haben, wo er geliebt und umsorgt wurde.

Was bleibt…
Immer, wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Und wir fragen noch immer:
Warum?

Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein
mich gekannt zu haben.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Flox

16. Februar 2022

Flox lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Flox Frauchen:

“Mein Herzenshund FLOX ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin unendlich traurig.

Flox war ein Jahr alt, als er vor 14 Jahren als Pflegehund bei meiner Freundin ankam, es war Liebe auf den ersten Blick und wir adoptierten ihn. Flöxchen begleitete uns all die Jahre hindurch durch dick und dünn, ein so liebenswerter, freundlicher, treuer und friedliebender Begleiter, der alles mitgemacht hat, Spaß am Agility und Trailen, der Hundeschule und am Wandern zwischen Nordsee und Alpen hatte.

Erst in den letzten vier Wochen seines Lebens machte das Herz nicht mehr mit. Seinen 15. Geburtstag, den wir immer am 13.3. feierten, dem Tag, an dem er zu uns kam, hat er leider nicht mehr erlebt.

Die Entscheidung für FLOX gehört zu den besten meines Lebens und die Lücke, die sein Tod reißt, ist riesig.
Es tut so weh!”

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)