Bernie

21. September 2019

Bernie ging über die Regenbogenbrücke…

Bernie kam im Mai 2015 in einem erbarmungswürdigen Zustand zu Vasso ins Tierheim. Er war vorher in einem öffentlichen Tierheim und vegetierte dort mehr als dass er dort lebte… Vasso sah Fotos von ihm erstmals auf Facebook. Bernie ging ihr nicht mehr aus dem Kopf – und dann kam der Tag an dem Bernie zu Vasso kam. Er wurde behandelt, sein riesiger Tumor am Rücken wurde entfernt, es ging aufwärts für den lieben Bernie. Irgendwann durfte er dann die Tierklinik verlassen und zog ins Tierheim ein. Schon da war er alt… doch Bernie wollte noch lange leben! Und das tat er dann auch. Er lebte im großen Freilauf, war immer dabei, holte sich seine täglichen Streicheleinheiten. Nun, viereinhalb Jahre später ging seine Kraft zu Ende.
Wir werden den lieben Bernie vermissen… er war einfach in den letzten Jahren immer da, wenn wir ins Tierheim kamen… mit seinem lieben unaufdringlichen Wesen.

DER HUNDETRAUM

Es gibt einen besonderen Traum, den alle Tierheim-Hunde träumen…
Auf Betonböden, in Hütten, in dunklen Verschlägen, eingepfercht in Gitterboxen…
träumen sie Nacht für Nacht den gleichen Traum.
Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt…
Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben…
Der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie.
Dieser Traum verbreitet sich seit Hundegedenken von Heim zu Heim,
von Hund zu Hund,
sogar draußen auf der Straße wird er weitergegeben.
Er wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen.
Und mit jedem Hund, der ihn weitererzählt wird er schöner und bunter.
Jeder träumt noch etwas hinzu. Alles ist warm und weich in diesem Traum.
Und es gibt immer genug zu essen. Und die Menschen haben Hände – so zart…
„So etwas gibt es doch nicht!?“, sagen die, die noch nie ein Zuhause hatten…
„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut…
Die, die schon Schlimmes erlebt haben, schweigen.
Sie wollen diesen Traum nicht zerstören… Besonders für die Kleinsten,
die mit großen Augen zuhören und die ihn wieder und wieder hören wollen,
bevor sie einschlafen.
Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen,
die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind…
Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen,
dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist,
dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und
jede Nacht wieder in ihren Herzen glimmt …
dass es irgendwo auf der Welt genau den Menschen gibt,
der auf jeden von ihnen wartet.
(Sylvia Raßloff)

 

 

Vanna

Im August 2019

Leider hat es die liebe Vanna nicht geschafft…
Vanna litt an Leberzirrhose und unser Hoffen und Bangen
um die liebe Maus hat leider nicht geholfen.
Vanna wurde nur vier Jahre alt.
Mache es gut auf der anderen Seite des Regenbogens, lieber Schatz

Kleine Seele ich lass Dich geh´n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh´n
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele, es tut sehr weh,
doch ich hoffe, dass Du gut über den Regenbogen gehst…
Kleine Seele, ich lass Dich gehen,
denn ich weiß wir werden uns wiedersehen!
(Verfasser unbekannt)

Arny

29. Juli 2019

Arny ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Arnys Familie:
„…vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere kleine Fellnase Arny? Wir haben ihn vor fast genau 10 Jahren in unser Herz geschlossen. Es war Liebe auf den ersten Blick, als wir ihn endlich von den Flugpaten auf dem Leipziger Flughafen in Empfang nehmen konnten. Und ich kann nicht mit Worten beschreiben was für ein süßer, treuer, wahnsinnig lieber und verschmuster kleiner Kerl er war…jetzt ist er nicht mehr bei uns, er musste vor genau einer Woche, am 29.07.2019, den traurigsten und schwersten Weg gehen…den über die Regenbogenbrücke.Es ging alles so schnell. Innerhalb von nicht einmal 2Wochen in denen es ihm zusehends schlechter ging, dann die grauenvolle, todbringende Diagnose: Hämangiosarkom! Er ist in meinen Armen eingeschlafen, aber ich vergesse niemals seinen Blick: voller Angst, voller Liebe und mit der Bitte an mich, ihm zu helfen, so dass alles wieder gut werden kann! Er wollte nicht gehen…ich bin voller Trauer, kann überhaupt nicht begreifen, dass er nicht mehr bei uns ist. Er fehlt mir so sehr!!!Jeden Tag, jede Stunde…mit ihm ist auch ein Teil von mir gegangen und nichts mehr wird jemals wieder so sein wie es mit ihm war. Er wohnt für immer ganz tief drin in meinem Herzen und ich bin unbeschreiblich dankbar für 10 viel zu kurze Jahre, die wir mit ihm hatten. Herzlichen Dank auch an Sie, dass wir diesen wundervollen kleinen Engel zu uns nehmen durften…ich hoffe es geht ihm gut, da wo er jetzt ist.“

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

 

Nella

8. Juli 2019

Nella lebt nicht mehr…

Dies schrieb Nellas Familie:
„Nella kam vor einigen Jahren von den Griechischen Pfötchen zu uns. Wir haben lange versucht, sie zu vermitteln, aber aufgrund ihrer Ängste war das leider nie möglich.Sie hat sich bei uns aber dann so wohl gefühlt, dass sie als Patenhund bleiben konnte. Zu ihrem Pflegefrauchen hat sie ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut, wurde liebevoll umsorgt und war glücklich. Leider wurde Nella vor Kurzem krank und sie musste am 8.7.2019 erlöst werden. Jetzt tobt sie ohne Ängste über die grünen Wiesen im Regenbogenland und wir werden die Schöne mit den großen Augen niemals vergessen. Run free Nella!“

Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere – wenn du willst – aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat Ruh´, Tränen braucht es nicht.
Im Gegenteil, denk an das Glück der Liebe, die uns verband.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.
Mach Deinen Kopf für anderes frei – ich lebe in Deinem Herzen fort.
Vergrab Dich nicht im Jammertal – sondern freu Dich
– ich habe gelebt – MIT DIR!
(Verfasser unbekannt)

Dafni

Im Juli 2019

Dafni ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb Dafnis Familie:
„Am 02.05.2009 zog Dafni bei uns ein. Sie war ursprünglich ein Vermittlungshund und zweimal bezog sie ihr eigenes Zuhause, doch sie fühlte sich nicht wohl. Zweimal holten wir sie zurück, um sie letztendlich zu behalten. Dafni war ihr Leben lang eine stolze Hündin, die das Rudel anführte und zusammenhielt. Gestern nun war es Zeit, Abschied zu nehmen. Dafni wurde 16 Jahre alt und wir sind dankbar für jeden Tag, den sie bei uns war.“

Immer wenn wir an dich denken,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so als wärst du nie gegangen.
Was bleibt ist Liebe und Erinnerung.
(Verfasser unbekannt)

Stanley

12. Juni 2019

Stanley lebt nicht mehr…

Der dreibeinige Stanley kam schon vor Jahren auf eine Pflegestelle nach Deutschland. Leider fand sich nie ein endgültiges Zuhause für ihn. Aber Stanley war es egal – er wusste ja nicht, dass er eigentlich noch einmal umziehen sollte. Und so hatte er das Glück ein Leben als Familienhund kennenzulernen. Leider ging es ihm in letzter Zeit nicht gut, seine Herzerkrankung verschlimmerte sich immer mehr. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt an dem Stanley einfach nicht mehr konnte – und er über die Regenbogenbrücke ging. Stanley wurde nur 9 Jahre alt…

Du weichst mir nicht von meiner Seite,
gehst treu mit mir durch Sturm und Wind;
bist Freund, Gefährte und Beschützer –
manchmal auch verspieltes Kind.

Dein Blick, er lässt mich stets erweichen,
kann dir nicht einmal böse sein.
Auf dich setz ich zur Not mein Leben –
stellst meinem Herzen nie ein Bein.

Deine Schnauze kalt wie Raureif,
der Charakter warm und gut;
Liebst mich ohne was zu fordern –
kämpfst für mich mit ganzem Mut.

Du, mein treuer Weggenosse,
dir kann ich auch blind vertrau´n;
bist für mich mein größtes Herzstück –
Kamerad und Seelenclown.
(Norbert van Tiggelen)

Pelopidas

11. Juni 2019

Pepe ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Pepes Frauchen:
„Mein Pepemann hatte keine Kraft mehr gegen die Erlichiose zu kämpfen. Wir mussten Pepe am 11.6.2019 gehen lassen. Mein Schnäutzen ist ganz ruhig in meinen Armen eingeschlafen. Ich bin sehr,  sehr dankbar für 7 wunderschöne Jahre mit ihm.“

Ich werde da sein für dich, egal was kommt,
so wie du immer an meiner Seite bist,
wenn es mir nicht gut geht.
Du hast die Gabe, mich alles in einem anderen,
helleren Licht sehen zu lassen…
und dafür hast du meine Dankbarkeit,
solange ich lebe…
auch wenn du nicht mehr an meiner Seite bist,
im Herzen bleibst du.
Mein Hund.
(Sylvia Raßloff)

Lekes

9. Juni 2019

Der wunderbare Lekes lebt nicht mehr…

Lekes lebte viele Jahre im Tierheim. Dann, im Mai 2017, durfte er ins Tierpflegenest Backnang einziehen. Dort waren alle verzaubert von diesem tollen Hund, seinem lieben Wesen, seiner ruhigen und bestimmten Art den anderen Hunden gegenüber. Ein toller Rudelführer! Und dann, nach einigen Monaten wurde er von seiner lieben Familie entdeckt und durfte in die Nähe von Dresden ziehen. Auch dort war er wieder der Rudelführer des Minirudels. Seiner kleinen, ängstlichen Dackelfreundin Lucy war er ein richtiger Beschützer. Nun ist Lucy wieder alleine… Lekes hatte einen großen Blasentumor… Nach Monaten des Hoffens und Bangens mit vielen Untersuchungen und Behandlungen kam dann doch der Tag an dem man nichts mehr für den Schatz tun konnte als ihn in den Armen seiner Familie zu erlösen.
Lekes wurde etwa 10 Jahre alt.

Du weichst mir nicht von meiner Seite,
gehst treu mit mir durch Sturm und Wind;
bist Freund, Gefährte und Beschützer –
manchmal auch verspieltes Kind.

Dein Blick, er lässt mich stets erweichen,
kann dir nicht einmal böse sein.
Auf dich setz ich zur Not mein Leben –
stellst meinem Herzen nie ein Bein.

Deine Schnauze kalt wie Raureif,
der Charakter warm und gut;
Liebst mich ohne was zu fordern –
kämpfst für mich mit ganzem Mut.

Du, mein treuer Weggenosse,
dir kann ich auch blind vertrau´n;
bist für mich mein größtes Herzstück –
Kamerad und Seelenclown.
(Norbert van Tiggelen)

Celeste

Im Mai 2019

Celeste ging über die Regenbogenbrücke

Vor fünf Jahren wurde Celeste von einem Paar, das sie fand, in die Tierklinik gebracht… sie sollte dort eingeschläfert werden, weil sie die blinde Celeste leider nicht behalten konnten und sie sie auch nicht wieder auf die Straße setzen wollten… Doch Celeste hatte Glück – Vasso wurde informiert und nahm sie im Tierheim auf. Leider ging es Celeste in letzter Zeit schlecht. Celeste war unterkühlt, sie hatte eine Hauterkrankung und einige große Geschwüre. Man kümmerte sich in der Klinik liebevoll um sie, es wurden noch viele Untersuchungen durchgeführt… doch letztendlich konnte der süßen Hundeomi Celeste nichts mehr helfen…

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

Delica

Im Mai 2019

Delica lebt nicht mehr…

Die liebe Delica wurde schwer verletzt gefunden – sie wurde angeschossen wobei Leber, Darm und Blase verletzt wurden. Es war ein kleines Wunder, dass die folgenden OPs Delicas Leben retten konnten. Sie kam nach der Genesung ins Tierheim und wartete dort leider vergeblich auf eine Familie, die ihr ein Zuhause geben wollten.
Nun ist Delica eingeschlafen… Sie wurde nur etwa 7 Jahre alt. Leider durfte sie nie erfahren wie es ist ein liebevolles Zuhause zu haben, auf weichen Kissen zu liegen und von streichelnden Händen geherzt zu werden.

Liebe Maus, nun geht es dir hoffentlich gut, ohne Zwingergitter, auf grünem Rasen und mit vielen Hundefreunden, die schon auf dich gewartet haben. Wir hoffen, dass du nun deinen Frieden gefunden hast.

Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein,
um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen.
(Franz von Assisi)

 

Scarlet

8. Mai 2019

Scarlet ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Scarlets Familie:
“Unsere wunderbare Herzenshündin Scarlet ist am 08.05.2019 im Alter von 13 Jahren verstorben.
Wir sind so traurig und vermissen sie so sehr.
Scarlet kam 2012 zu uns und hatte in kürzester Zeit unsere Herzen durch ihre sanfte, liebevolle und beschützende Art gewonnen. Jeder, der sie kannte, mochte sie sehr. 
Scarlets Liebe, Lebensfreude und Stärke waren für uns jeden Tag aufs Neue ein Geschenk. Im gemeinsamen Miteinander wuchs eine starke Bindung. Souverän lebte Scarlet, von uns oft auch Scarlie genannt, ihren Alltag mit uns auf unserem Hof, aber auch unterwegs, im Kontakt mit anderen Menschen und Tieren. Sie war glücklich, ihre Zwei- und Vierbeiner zu beschützen. Unterstützt wurde sie von unserer fröhlichen, sensiblen Lorina (jetzt fast 8 Jahre alt, sie ist seit 2013 bei uns). Aus Scarlet und Lorina, den beiden griechischen Pfötchen, wurde ein Traumteam. Beide zeigten uns jeden Tag, wie gerne sie bei uns waren. Wir waren ebenso froh und glücklich, die beiden weißen “Eisbären” bei uns zu haben. Scarlet hatte das große Glück, weiterhin regelmäßig ihren Sohn Santino und seine Familie (Scarlets Pflegestelle bevor sie zu uns kam) wiederzusehen. Darüber freute sie sich immer sehr, vor allem auch, wenn Santino bei uns Urlaub gemacht hat. Die beiden hatten sich sehr gern. Bis zuletzt hat Scarlet alles, was sie sehr gerne mochte, tun können. Regelmäßig haben wir sie tierärztlich vorgestellt und ihr jede medizinische Versorgung ermöglicht, die ihr gut tat. Im April 2019 wurden als Zufallsbefund inoperable Lungenmetastasen festgestellt. Noch einen Tag vor ihrem Tod konnte sie ihre geliebte Hofrunde ganz langsam mit uns gehen und auf ihr Rudel aufpassen. 

Am nächsten Tag, am 08.05.2019, zeigte sie uns, dass ihre Kräfte zu Ende gingen. Ihr Blick war klar, innig und voller Liebe – unvergesslich. An diesem Tag waren auch Lorina und Santino bei ihr. Sie hatten die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. Mit einfühlsamer Unterstützung ihres Tierarztes, der sehr viel für Scarlet getan hat und dem sie sehr vertraute, starb sie ruhig in unseren Armen.

Scarlet, du lebst für immer in unseren Herzen. Wir danken dir für Jahre voller Liebe, Freundschaft und Freude.

Laura und Manuela Brückner mit Familie”

Wahrscheinlich liebe ich Hunde so sehr,
weil sie mir nur ein einziges Mal
mein Herz brechen werden.
Nämlich dann, wenn sie über die
Regenbogenbrücke gehen müssen.
(aus FB.wau.wau.rudeltier)

Silas, früher Nissan

Silas ist im Hundehimmel
ca. 2007-2019

Dies schrieb uns Silas Frauchen:
2009 ist Silas bei mir eingezogen. Er war mit dem Namen Nissan mit damals 2 1/2 Jahren in der Pflegestelle von Maud Panknin aufgenommen worden und wartete auf mich. Ein in sich zurückgezogener Hund, der keinerlei Ansprüche anmeldete, dafür aber vor vielen Dingen panische Angst hatte. Wir sind uns bei Maud im Garten begegnet und wussten wohl beide sofort: Wir gehören zusammen.
In den fast 10 Jahren gemeinsamen Lebens sind Silas und ich zu einem untrennbaren Team zusammen gewachsen. Er hat seine Ängste abgestreift und wurde ein selbstbewusster, auf sich gestellter Hund. Unaufdringlich und in sich ruhend war er mein Begleiter, wohin ich auch ging.
In seinem Buch Silas – Ein Hundeleben hat er mir seine Erlebnisse über sein Leben mit mir in die Feder diktiert. Ein besonderer Hund mit einer ausdrucksstarken Körpersprache und beeindruckendem Urvertrauen.
Seine erste Krebs-OP hat er gut weg gesteckt, dann wurde er herzkrank. Sein Leben ging gut weiter. Dann wuchsen weitere Tumore und zuletzt einer davon rasant. Silas bäumte sich ein letztes Mal mit viel Lebenswillen auf, dann wichen ihm Kraft und Lebenswille. Am 21. Mai hat ihm spät in der Nacht seine Tierärztin den Weg über die Regenbogenbrücke erleichtert. Er hatte seinen Kopf in meinen Händen und ging – für immer.
Ich bin sehr froh, dass ich mein Versprechen an ihn, er müsse nicht leiden, einlösen konnte. Aber er fehlt mir schrecklich und überall. Seine Liegeplätze sind leer und spazieren gehen ist sinnlos.
Silas wird immer einen ganz besonderen Platz in meiner Erinnerung behalten und ich wünsche seiner Hundeseele eine unbeschwerte und wunderbare Zeit im Hundehimmel.

Manchmal fallen kleine Engel vom Himmelszelt,
aber ihre Heimat ist nicht unsere Welt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg ein Stück,
doch dann kehren sie zu den Sternen zurück.
(Eveline Kleist)

 

Aliza

Im Frühjahr 2019

Aliza ist tot…

Aliza durfte im Jahr 2007 zu ihren Menschen ziehen und ein langes,
schönes Leben in ihrer Familie verbringen.
Nun ist Aliza eingeschlafen – im hohen Alter von 15 Jahren.

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir…
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf…
Und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher,
dass du noch da bist…
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum…
im Land hinter der Regenbogenbrücke.
(Sylvia Raßloff)

Arthur

Februar 2005 – 15. April 2019

Arthur ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Arthurs Familie:
“Nichts währt ewig.
Arthur war sehr lange sehr krank. Alle haben gesagt, dass uns Arthur schon zeigen wird, wann er nicht mehr leben will. Das hat Arthur nicht getan. Arthur hat sein Leben zum Schluss in meine Hände gelegt und mir die Entscheidung überlassen. Obwohl schon seit Monaten seinen Schmerzen immer schlimmer geworden sein mussten, hat er nicht aufgegeben. Er hatte einen unglaublichen Lebenswillen, der sogar von seiner Tierärztin bestaunt wurde. Sie sagte, als sie kam, um ihn zu erlösen, dass Arthur vollkommen erschöpft vom Leben sei, aber aus Loyalität und inniger Zuneigung zu mir, wohl nicht aufgeben wollte. Das hört sich zwar kitschig an, aber genauso habe ich es empfunden. In dem Moment, in dem die Tierärztin ins Haus kam, hat er aufgeben, nur noch ejnmal den Kopf gehoben und sich in sein Schicksal gefügt. Er ist – dank unserer Tierärztin – unglaublich schnell gestorben. Er war des Lebens einfach so müde geworden.

Wir sind sehr dankbar, ihn fast 12 1/2 Jahre als Familienmitglied bei uns gehabt zu haben. Arthur wurde trotz einiger gravierender Krankheiten und zum Schluss vieler körperlicher Gebrechen 14 Jahre, einen Monat und einige Woche alt.

Das Haus ist so leer und ruhig ohne ihn. Wir vermissen ihn sehr und werden ihn niemals vergessen.

P.S.: Arthur war kein Hund von den “Griechischen Pfötchen”, aber er war der Grund dafür, dass wir Pflegestelle geworden sind. In den 10 Jahren als Pflegestelle hat Arthur mit seiner souveränen und ruhigen Art rund 25 Hunden das Ankommen und Einleben erleichtert.
Ruth und Jens Krahe”

-Ohne dich-
Nicht nichts ohne dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne dich
aber nicht mehr viel
(Erich Fried)

Stelios

4. April 2019

Stelios ging über die Regenbogenbrücke…

Der liebe Stelios ist einfach, völlig ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit, eingeschlafen. Er kam vor Jahren zusammen mit Arri, Beba und Nanouka ins Tierheim, weil deren Besitzerin, die sie sowieso mehr schlecht als recht versorgte, im Wald aussetzen wollte. Stelios war im Tierheim so toll geworden, ließ sich streicheln, hatte nicht mehr so viel Angst vor Menschen, durfte im großen Freilauf leben. Das einzige was noch fehlte war ein schönes Zuhause. Leider konnte Stelios nicht mehr erfahren wie es ist zu einer Familie zu gehören… er wurde nur etwa acht Jahre alt…

Lieber Stelios, wir hätten dich so gerne auch dieses Jahr wieder besucht, hätten für dich auf ein Zuhause gehofft, doch nun können wir nur noch hoffen, dass es dir dort, wo du jetzt bist, gut geht!
Mach es gut, lieber Junge

Es ist nicht „nur ein Tier“.
Es ist ein Herz, das schlägt,
eine Seele, die fühlt
und ein Leben, das leben will.
(Sylvia Rassloff)

Foxi

17. März 2019

Foxi lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Foxis Frauchen:
„…Foxi ist gestern Abend in meinen Armen eingeschlafen.
Es tut so entsetzlich weh, aber das weiß man ja, wenn man sie zu sich nimmt. Sie war so ein ganz besonderer Hund, immer sehr sensibel und mitfühlend, hat sich rührend um die Pflegehunde gekümmert und war ein Seelchen bei ihren Einsätzen im Altenheim. Ich hoffe, sie hat ihre Kameraden hinter dem Regenbogen getroffen und läuft mit ihnen über die immergrünen Wiesen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt – jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.“

Jeder Hund – jedes Tier –

Sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Ferty

7. März 2019

Ferty lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Fertys Familie:
„Genau 2 Jahre und 25 Tage durften wir unser Leben mit Ferty teilen. Nun mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es war eine wunderschöne Zeit mit ihm und wir möchten nicht einen Tag missen. Er hinterlässt eine große Lücke in unserem Leben.

Wir möchten auf diesem Wege den Menschen Mut machen ältere Hunde aufzunehmen um ihnen einen würdigen Lebensabend zu schenken.“

DER HUNDETRAUM
Es gibt einen besonderen Traum, den alle Tierheim-Hunde träumen…
Auf Betonböden, in Hütten, in dunklen Verschlägen, eingepfercht in Gitterboxen…
träumen sie Nacht für Nacht den gleichen Traum.

Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt…
Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben…
Der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie.
Dieser Traum verbreitet sich seit Hundegedenken von Heim zu Heim,
von Hund zu Hund, sogar draußen auf der Straße wird er weitergegeben.

Er wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen.
Und mit jedem Hund, der ihn weitererzählt wird er schöner und bunter.
Jeder träumt noch etwas hinzu. Alles ist warm und weich in diesem Traum.
Und es gibt immer genug zu essen. Und die Menschen haben Hände – so zart…

„So etwas gibt es doch nicht!?“, sagen die, die noch nie ein Zuhause hatten…
„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut…
Die, die schon Schlimmes erlebt haben, schweigen.
Sie wollen diesen Traum nicht zerstören… Besonders für die Kleinsten,
die mit großen Augen zuhören und die ihn wieder und wieder hören wollen,
bevor sie einschlafen.
Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen,
die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind…
Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen,
dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist,
dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und
jede Nacht wieder in ihren Herzen glimmt …

dass es irgendwo auf der Welt genau den Menschen gibt,
der auf jeden von ihnen wartet.
(Sylvia Raßloff)

Evin

Im März 2019

Die liebe Evin lebt nicht mehr…

Dies schrieb Evins Familie:
„Evin, unser Sonnenschein und die größte Kämpferin, die wir jemals kennengelernt haben, ist über den Regenbogen gegangen. Wir vermissen sie unendlich! Sie hat unser Leben sehr geprägt. Wir sind an ihr gewachsen, weil sie uns gezeigt hat, wie sehr sich kämpfen lohnt und wie viel Freude der Alltag machen kann. Das Leben mit Leidenschaft leben, das war unser Evinchen!“

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.
(Ricarda Huch)

Patrick

10. Februar 2019

Der süße Patrick ging über die Regenbogenbrücke…

Patrick, der kleine Beagle-Schatz, an dessen Schicksal so viele Menschen Anteil nahmen, musste nun doch seine letzte Reise antreten. Wir waren uns so sicher: dieser kleine nette Mann findet bald ein Zuhause… doch dann vor gut einem Jahr die erschütternde Diagnose „Knochenkrebs“. Patricks einzige Chance bestand darin ihm das linke Vorderbein zu amputieren und zu hoffen, dass der Krebs noch nicht gestreut hatte. Einige Monate nach der OP ging es Patrick gut, wir hatten Hoffnung… Letztes Jahr im Oktober erlebten wir Patrick fröhlich und liebevoll. Doch schon bald darauf ging es ihm wieder schlechter, wieder ging es in die Tierklinik… die Untersuchungen ergaben, dass sich nun doch Metastasen gebildet hatten. Die letzten Wochen seines Lebens durfte der kleine Patrick bei Dolly einziehen. So fand er doch noch, wenn auch leider für viel zu kurze Zeit, ein liebevolles Zuhause. Patrick wurde nur etwa 8 Jahre alt.

Manchmal schießen Erinnerungen in deinen Kopf,
landen dann in deinem Herzen und
kullern schließlich als Tränen über dein Gesicht.
(Verfasser unbekannt)

Tarek, früher Tycoon

1. Februar 2019

Dies schrieb uns Tareks Herrchen:
„Tarek ist tot. Am 01.02.2019 mussten wir ihn einschläfern lassen, da sich sein Gesundheitszustand drastisch verschlechtert hat. Altersbedingt hatte er schon seit längerem Probleme mit der Hüfte und erhielt im letzten Jahr Physiotherapie und Schmerzmittel.
Der Abschied fiel uns sehr schwer, denn Tarek war uns ein guter Freund und Begleiter.
Die unten stehende Beschreibung habe ich eben wieder gefunden. Sie ist absolut wahr! Tarek ist ein angenehmer, lieber, freundlicher, höflicher und sanfter Hund und hat dafür allerorten viel Anerkennung bekommen. Ob im Kindergarten oder in der Schule (ja, diese Orte durfte er betreten), auf dem Zeltplatz oder im Wald im Angesicht des Försters – stets fiel er positiv auf. Ich kenne kein Wesen, das so sanftmütig und gewaltfrei ist wie Tarek es war.
Anfänglich war es natürlich etwas schwer, miteinander klar zu kommen, da wir alle nicht wussten, wie man am besten miteinander umgeht. Aber nachdem wir eine Hundebesitzerschule besucht hatten, wurden wir ein super Team. Tareks liebste Beschäftigung waren Waldwanderungen querfeldein durch das Unterholz.

Ich danke den Griechischen Pfötchen, dass Sie Tarek geholfen und uns einen so lieben Hund vermittelt haben…“

Du weichst mir nicht von meiner Seite,
gehst treu mit mir durch Sturm und Wind;
bist Freund, Gefährte und Beschützer –
manchmal auch verspieltes Kind.

Dein Blick, er lässt mich stets erweichen,
kann dir nicht einmal böse sein.
Auf dich setz ich zur Not mein Leben –
stellst meinem Herzen nie ein Bein.

Deine Schnauze kalt wie Raureif,
der Charakter warm und gut;
Liebst mich ohne was zu fordern –
kämpfst für mich mit ganzem Mut.

Du, mein treuer Weggenosse,
dir kann ich auch blind vertrau´n;
bist für mich mein größtes Herzstück –
Kamerad und Seelenclown.
(Norbert van Tiggelen)