Patrick

10. Februar 2019

Der süße Patrick ging über die Regenbogenbrücke…

Patrick, der kleine Beagle-Schatz, an dessen Schicksal so viele Menschen Anteil nahmen, musste nun doch seine letzte Reise antreten. Wir waren uns so sicher: dieser kleine nette Mann findet bald ein Zuhause… doch dann vor gut einem Jahr die erschütternde Diagnose „Knochenkrebs“. Patricks einzige Chance bestand darin ihm das linke Vorderbein zu amputieren und zu hoffen, dass der Krebs noch nicht gestreut hatte. Einige Monate nach der OP ging es Patrick gut, wir hatten Hoffnung… Letztes Jahr im Oktober erlebten wir Patrick fröhlich und liebevoll. Doch schon bald darauf ging es ihm wieder schlechter, wieder ging es in die Tierklinik… die Untersuchungen ergaben, dass sich nun doch Metastasen gebildet hatten. Die letzten Wochen seines Lebens durfte der kleine Patrick bei Dolly einziehen. So fand er doch noch, wenn auch leider für viel zu kurze Zeit, ein liebevolles Zuhause. Patrick wurde nur etwa 8 Jahre alt.

Manchmal schießen Erinnerungen in deinen Kopf,
landen dann in deinem Herzen und
kullern schließlich als Tränen über dein Gesicht.
(Verfasser unbekannt)

Timmy

Im Januar 2019

Timmy starb viel zu früh…

Kater Timmy sollte nun endlich Glück haben – im März hätte er nach Deutschland auf eine Pflegestelle reisen dürfen. Doch dazu kommt es nun leider nicht mehr. Timmy wurde Anfang Januar immer schwächer und kam in eine Tierklinik. Doch da war es schon zu spät ihm zu helfen… er starb ohne dass man genau heraus fand weshalb.
Timmy wurde nur knapp fünfeinhalb Jahre alt.

Gute Reise kleiner Engel,
nimm unsere Liebe mit auf deinen Stern.
(Verfasser unbekannt)

Jula, früher Selin

19. Januar 2019

Jula ist tot…

Dies schrieb uns Julas Frauchen:
Liebe Frau Dertili, liebes GP-Team!                                                   
Vor fast 13 Jahren fuhren wir mit klopfendem Herzen nach Berlin, um meinen Herzenshund Jula (in Griechenland Selin) abzuholen. Knapp drei Monate war sie alt, ein kleines zerzaustes Bündel ohne Rute und mit den schönsten Augen, die ein Hund haben kann. Schnell gewöhnte sie sich bei uns ein und freundete sich ohne Probleme mit unserer Katze Feli an. Und wir schlossen sie in unser Herz, diese unglaubliche Mischung aus Schäfchen, Esel und Ziege. Ein mediterraner Kurzrutenlupus, wenn ich nach der Rasse gefragt wurde. Jula hatte ihren eigenen Kopf, was Wege, Futter, Kuscheleinheiten, Schlafplätze, … betraf. Niemals war sie böse uns oder anderen Menschen oder Tieren gegenüber. (Für Fremdkatzen hätte ich allerdings nicht meine Hand ins Feuer gelegt… 😊)
Im Laufe der ersten 5 Jahre konnte ich einmal pro Jahr einen Pflegehund der GP aufnehmen und weitervermitteln. Nala, Flox, Venios, Robin und Anax. Trotz zum Teil erheblicher Größenunterschiede war klar, dass Jula die Chefin im Hause war. Richtig begeistert war sie von den Gästen nie, aber es gab auch nie Streit. Flox zog bei meiner Freundin ein (Hurra!) und über all die Jahre verband Jula und Flox eine richtige Hundefreundschaft mit wilden Tobereien, vielen gemeinsamen Urlauben in hundefreundlichen Ferienhäusern, Dog-day-Hunderennen, geteiltem Leid zu Silvester, Hundeschule, Agility und fast täglichen gemeinsamen Hunderunden. Ab und zu trafen wir Anax, den wunderbaren tapsigen Riesen, der sich immer noch an uns erinnerte.
Als uns ein spanischer Rattenfänger zur Vermittlung gegeben wurde und mein Mann sich nicht mehr trennen wollte, war klar, dass es keine weiteren GP-Pflegehunde mehr geben konnte. Jula und Choco bildeten ein ungewöhnliches, aber gut funktionierendes Gespann. Die Rakete Choco vorneweg und der kleine Handwagen Jula hinterher. Eine Strategie beherrschte Jula perfekt: Draußen so weit zurück-bleiben, dass ich sie rufen musste. Dann warf sie ihre weißen Pfötchen durch die Luft und flitzte über die Felder herbei, um sich ein (ihrer Meinung nach) verdientes Leckerchen abzuholen.
Nun hat Jula ihre letzte Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. In den letzten Wochen wurde langsam deutlich, dass sie nicht fit war. Ich vermutete Probleme wegen ihres Herzfehlers, den die Ärzte durch Medikamente bisher super eingestellt hatten. Wir verbrachten wie in den letzten Jahren die Zeit um Silvester mit Flox in den knallerfreien Elbtalauen und konnten einige schöne letzte Ausflüge genießen. Danach ging es in kleinen Schritten bergab. Eine Blutuntersuchung ergab ein Nierenversagen und so mussten wir mein geliebtes Julchen am 19. Januar erlösen. Sie ist in meinen Armen gestorben und wir haben sie im Garten begraben, wo sie immer glücklich war.

Obwohl wir noch einen Hund haben, den auch ich ins Herz geschlossen habe, ist alles anders.

Ich danke allen GP- MitarbeiterInnen für Ihren/euren Einsatz, der Hunden und Menschen ein glückliches gemeinsames Leben ermöglicht.”

Manchmal fallen kleine Engel vom Himmelszelt,
aber ihre Heimat ist nicht unsere Welt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg ein Stück,
doch dann kehren sie zu den Sternen zurück.
(Eveline Kleist)


Jula 2006 und im Januar 2019

Naila

17. Januar 2019

Naila hat den Kampf gegen den Krebs verloren…

Dies schrieb uns Nailas Frauchen:
“Im Mai 2018 wurde ein Mastzellentumor 3. Grades diagnostiziert und wurde erfolgreich operiert. Ihr ging es wieder hervorragend und ihr alter Lebensmut ist trotz der Leidenszeit zurückgekehrt. Drei Tage vor Weihnachten erhielten wir jedoch die erneute Hiobsbotschaft: Der Krebs ist zurückgeehrt – inoperabel. 
Naila – eine wahre Kämpferin – wollte leben. Mit aller Kraft hat sie versucht ihr Leben unbeschwert und trotz Schmerzen zu meistern. Sie war ein kleiner Vielfraß, sprang wie ein kleines Känguru über die Wiesen und hechelte einen täglich glücklich an. Doch nach der zweiten Diagnose baute sie Tag für Tag mehr ab. Aus traurigen Kulleraugen schaute sie uns immer an und verstand nicht, was mit ihr los ist. Schweren Herzens haben und mussten wir die Entscheidung treffen und Naila erlösen.
In den schönsten Erinnerungen – bei jeder Gelegenheit am Fressen – behalten wir sie in Erinnerung.
Sie schaut uns nun vom Himmel aus zu – in Gedanken immer bei uns :-)”

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir…
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf…
Und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher,
dass du noch da bist…
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum…
im Land hinter der Regenbogenbrücke.
(Sylvia Raßloff)

Hektor

14. Januar 2019

Hektor starb in den Armen seines Frauchens…

Dies schrieb uns Hektors Frauchen:
“Liebe Frau Dertili,
leider hat das Jahr für uns nicht gut begonnen. Unser geliebter Hektor ist am 14.01.2019 gestorben. Bei einer Untersuchung im Oktober 2018 wurden bei Hektor Milztumore festgestellt. Die Operation verlief sehr gut, die Milz wurde entfernt und Hektor hat sich sehr gut erholt. Der Befund war leider bösartig. Da kein Tumor geplatzt war, hatten wir die Hoffnung, dass wir noch eine schöne Zeit mit Hektor verbringen dürfen. Danach hat es zunächst auch ausgesehen. Ende Dezember fing Hektor an das Essen zu verweigern. Der Arzt stellte Metastasen in der Lunge fest. Hektor hat immer weniger gegessen. Die letzten zwei Tage hat er das Essen ganz verweigert. Er hatte keine Schmerzen, hat viel geschlafen und wurde immer schwächer. Nichts hat mehr geholfen. Am Montag, den 14.01.2019 hat er wieder etwas gegessen und wir haben Hoffnung geschöpft. Nachdem er in dem Garten war legte er sich wieder hin. Kurz darauf stand er auf, brach zusammen und starb in meinen Armen… Nun ist er im Himmel bei seinem Bruder Paris. Das ist ein tröstlicher Gedanke.

Wir sind sehr traurig aber auch sehr dankbar über ein langes, schönes Leben mit ihm. Er hat unser Leben bereichert.”

Es sind die ohne Schuhe,
die jeden Weg mit uns gehen.
Es sind die ohne Geld, die uns
all das geben, was unbezahlbar ist.

Es sind die, die nichts versprechen,
die uns niemals enttäuschen.
Es sind die, die nichts besitzen,
die uns oft mehr geben können
als die meisten Menschen.
(Sylvia Raßloff)


Die Brüder Paris und Hektor 2015

Maroula

20.9.2002 – 06.01.2019

Maroula ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Maroulas Frauchen:
„Liebe Petra, heute kommt eine traurige Nachricht. Maroula ist heute Nacht gestorben. Sie hat in den letzten 2 Wochen sehr abgebaut, seit einer Woche nichts mehr gefressen und gestern war klar, dass sie sich jetzt bald auf den letzten Weg macht. Sie konnte zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung selbstbestimmt gehen.
Ich danke dir, dass du mir diesen tollen Hund anvertraut hast. Ich werde sie niemals vergessen.“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Cossy

5. Januar 2019

Der liebe Cossy ist tot…

Cossy wurde am letzten Samstag tot in seiner Hundehütte gefunden.
Der liebe kleine Mann scheint einfach eingeschlafen zu sein…
Die Kälte des nordgriechischen Winters war wohl zu viel für ihn.
Cossy wurde im August 2009 geboren und kam schon als Welpe ins Tierheim.
Er war lange sehr zurückhaltend, doch im Lauf der vielen Jahre des Wartens
wurde er immer aufgeschlossener. Leider fanden wir für den Schatz trotzdem kein Zuhause.

Lieber Cossy, komme gut an im Regenbogenland.
Du musst nun nicht mehr frieren und darfst über grüne Wiesen flitzen.
Wir vergessen dich nicht, du lieber ganz besonderer Schatz!

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
(Saint Exupery, Der kleine Prinz)