Ten

3. April 2020

Ten ist tot…

Ten lebte mit im großen Freilauf. Er war immer da, wenn wir ins Tierheim kamen…
immer bescheiden… immer in freudiger Erwartung beim Streicheln auch an die Reihe zu kommen.

Schon im Oktober letzten Jahres merkte man, dass Tens Kraft nachlässt und
es ihm nicht besonders gut geht. Jetzt ging seine Kraft zu Ende…

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche
schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,

und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.
(Ricarda Huch)

Gustav

27. März 2020

Gustav hat sich auf die Reise gemacht…

Er ist am 27.3.2020 in meinen Armen eingeschlafen.
Gusti wurde leider nur 12 Jahre alt. Seine Nieren versagten ihm seinen Dienst
und die letzten Tage hat er jegliche Nahrung verweigert.
Danke, dass du dich für mich entschieden hast, dass du mir vertraut hast,
dass du mich geliebt hast.
Danke, dass ich dich 10 Jahre deines Lebens begleiten durfte,
dass ich dir vertrauen durfte, dass ich dich lieben durfte.
Machs gut mein Herz.

Liebe Seele von Gustav: bitte komm zurück auf die Erde.
Gute Energie wird hier überall dringend gebraucht.

Sie sind Seelengefährten…
Tief drinnen im Herzen…
Da wo die Liebe ihren Ursprung hat.
Ihre bedingungslose Liebe ist eine Verbindung auf Lebzeiten und über den Tod hinaus.
Nein, sie verlassen uns nicht…
Sie begleiten uns weiter… auch wenn sie nicht mehr neben uns gehen…
bis wir uns wiedersehen…

Denn Seelen, die zusammen gehören finden sich… immer.
Sie können sich nicht verlieren.
(Sylvia Raßloff )

 

Sherlock

Im März 2020

Sherlock ging über die Regenbogenbrücke…

Der sanfte große Mann Sherlock – so lernten wir ihn letztes Jahr kennen.
Eben typisch Jagdhund… ein Seelchen…
Und wie sehr wünschten wir ihm ein Zuhause und dort dann ein schönes langes Leben.
Doch leider durfte Sherlock dies alles nicht mehr erfahren.
Er starb an Nierenversagen, genau wie Grigogris mit dem er gleichzeitig in der Tierklinik war.
Es tut uns so leid für diesen lieben Hund!

Sprich nicht voller Kummer
von meinem Weggehen,
sondern schließe die Augen
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.
(Khalil Gibran)

Grigoris

Im März 2020

Grigoris lebt nicht mehr…

Grigoris hat es leider nicht geschafft. Er war schon längere Zeit in der Tierklinik.
Doch nun versagten ihm die Nieren ihren Dienst.

Grigoris wurde vor einem Jahr schwer verletzt auf der Straße gefunden. Schnell war klar,
dass er nie wieder würde laufen können. Aber genauso schnell gewöhnte er sich an
seinen Rolli und flitzte damit jeden Tag voller Lebensfreude übers Tierheimgelände.

Wir werden ihn auch als kleines Kuschelmonster in Erinnerung behalten,
denn Schmusen und streichelnde Hände waren immer das Größte für ihn.

Wenn ich an dich denke, dann lächle ich.
Aber mein Herz  tut verdammt weh…
(Verfasser unbekannt)

Max

5. März 2020

Max lebt nicht mehr…

Max war schon seit einiger Zeit in der Tierklinik, denn es ging ihm überhaupt nicht gut.
Seine Epilepsie und die Medikamente taten ihr übriges dazu. Aber trotz aller Hilfen,
die Max bekam, trotz allem Hoffen und Bangen… Max ging es immer schlechter.
Und so wurde er dann schweren Herzens erlöst.

Ach großes Bärchen Max, wir hätten dir wirklich ein ganz anderes, schöneres
Leben gewünscht. Als großer Hund mit Epilepsie eh schon unvermittelbar…
und nun dieses traurige Ende…
Jetzt kannst du zusammen mit Melina ins Regenbogenland ziehen um dort
endlich ohne Schmerzen, ohne Zäune leben zu können.

Meine Augen können dich nicht mehr sehen,
meine Hände dich nicht mehr berühren.
Aber ich fühle dich in meinem Herzen.
Für immer und ewig.
(Verfasser unbekannt)

Melina

5. März 2020

Melina ging über die Regenbogenbrücke…

Melina hatte schon seit vielen Jahren Leishmaniose. Ihr ging es seit einiger Zeit
nicht gut und sie kam in die Tierklinik. Aber leider konnte ihr auch dort nicht mehr
geholfen werden, denn ihre Nieren versagten ihr den Dienst.

Melina hatte wirklich nur Pech in ihrem Leben: sie hatte mal ein Zuhause,
wurde dort dann aber schon bald fortgejagt. Sie bettelte darum wieder
hereingelassen zu werden, doch ihr herzloser Mensch verjagte sie wieder.
Als Vasso davon erfuhr, nahm sie Melina im Tierheim auf –
aber auch so fand die liebe Maus leider nie wieder ein neues Zuhause.

Kleine Melina, wir wünschen dir nun viel Grün, viel Platz, immer genug zu fressen
und viele Hundekumpel zum Herumtollen im Land hinter dem Regenbogen.

Er ist die Erlösung, sagt der Verstand.
Es ist zu früh, sagt das Herz.
Du fehlst mir so sehr, sagt die Liebe.
Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt: „So ist nun mal das Leben“,
der hat keine Ahnung wie weh das tut…
(Verfasser unbekannt)

Momo, früher Galileo

28. Februar 2020

Momo lebt nicht mehr…

Momo hatte das große Glück schon als junger Hund vermittelt zu werden und über elf Jahre mit
seinen Menschen zu leben. Umso trauriger ist es nun für seine Familie Abschied nehmen zu müssen.
Momo hatte seit über zwei Jahren Herzprobleme, aber dank seiner Tabletten konnte er weiterhin sehr
gut leben. Doch nun verließen ihn die Lebensgeister immer mehr und Momo durfte in den Armen
seines Frauchens einschlafen, die schrieb: „Er war für mich der beste Hund der Welt!
Am 1. Juli wäre er 13 Jahre geworden…“

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir…
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf…
Und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher,
dass du noch da bist…
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum…
im Land hinter der Regenbogenbrücke.
(Sylvia Raßloff)

Burschi

11. Februar 2020

Das große Seelchen Burschi lebt nicht mehr…

Der liebe Burschi war ein besonderer Fall. Im Freilauf kam er nicht mit allen Hunden klar, im Zwinger gab er sich auf. Vasso fand eine Notlösung… er bekam ein kleines Gehege im Freilauf. Burschi war immer dabei und hatte trotz allem ein wenig seine Ruhe… aber, wie gesagt: es war eine Notlösung. Vorletztes Jahr war dann ein wenig Geld zur Verfügung um Burschi ein größeres Gehege zu bauen. Und dort lebte er auf. Wir waren jedes Mal, wenn wir im Tierheim waren, ganz angetan von diesem tollen Hund. So lieb und verschmust… am liebsten wäre er in uns hineingekrochen.
Noch sonntags verbrachte Dolly ein wenig Zeit bei Burschi.
Er war wie immer, freute sich über die Zuwendung, kuschelte mit Dolly.
Alles schien wie immer. Doch dann dienstags morgens der Schock:
Burschi lag tot mitten in seinem Gehege. Er wurde etwa neuneinhalb Jahre alt.

Lieber Burschi, es macht uns sehr traurig. Wie sehr hatten wir uns ein Zuhause für dich gewünscht!
Aber leider fand sich nie jemand, der dir dies geben wollte.
Mach es gut im Regenbogenland, lieber Schatz!
Nun hat deine Seele hoffentlich ihren Frieden gefunden.

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

Daddy

10. Februar 2020

Nur vier Tage nach Ikaros starb auch der Tierpflegenest-Bewohner Daddy. Daddy durfte ein sehr alter Herr werden, er wurde mindestens 18 Jahre alt. Daddy kam 2013 zu Vasso ins Tierheim – sie übernahm damals einige Hunde aus einem Animal-Hording-Fall. Und Daddy, der da schon zu den älteren Hunden gehörte, hatte das Glück schon bald nach Deutschland zu kommen. Leider fand sich nie eine Familie, die den lieben Daddy bei sich aufnehmen wollte. Aber unser kleiner Eigenbrötler lebte auch im Tierpflegenest sein Leben, immer gemütlich, viel im Wohnzimmer auf weichen Kissen und im Winter nah am Ofen. Nun verließen ihn die Lebenskräfte und er durfte in den armen seines Frauchens Petra Conrad sanft einschlafen.

Lieber kleiner Daddy, wir werden dich vermissen… nun kannst du zusammen mit Ikaros durchs Regenbogenland flitzen, nichts tut mehr weh und das Futter schmeckt dir auch wieder.

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Ikaros

6. Februar 2020

Unser kleiner Held Ikaros starb viel zu früh…

Ikaros Frauchen Petra Conrad und alle Helfer im Tierpflegenest sind vollkommen geschockt. Unser Ikaros, immer so tapfer gewesen, immer mit guter Laune unterwegs gewesen, immer den Chef gegeben, immer vornedran, wenn wir ins Tierpflegenest kamen, lebt nicht mehr… Und jetzt? Stille… viel zu viel Stille…
Ikaros starb vermutlich an einer Embolie… das Leben ist doch wirklich nicht fair… der Schatz fehlt uns allen so sehr…

Mach es gut, kleiner Held! Wir sehen dich schon durchs Regenbogenland düsen… immer etwas schneller als alle anderen… und immer mit guter Laune.

Dies hat ihm Willi geschrieben, Ikaros´guter Kumpel und Fahrer zu Tierarzt, Tierklinik und zum Wanderparkplatz zum Gassigehen IKAROS FLIEGT NICHT MEHR

Die Seele hätte keinen Regenbogen,
wenn die Augen nicht weinen könnten.
(Verfasser unbekannt)