Scabby

1. Mai 2018

Scabby lebt nicht mehr…

Nur sechs Wochen nach seinem Bruder Samson (Paulchen) ist auch Scabby gestorben. Dabei deutete zuerst nichts darauf hin. Scabby sollten acht Zähne gezogen werden, was sein Tierarzt auch machte. Leider stellte sich dann heraus, dass Scabbys Blutgerinnung eigentlich überhaupt nicht vorhanden war… er kam ein zweites Mal in Narkose um die Wunden im Maul zu vernähen, aber auch das brachte nicht den erhofften Erfolg. Einen Tag später starb Scabby dann in der Tierklinik. Er war regelrecht verblutet…

Lieber Scabby, was für eine Tragödie! Deine Menschen wollten dir die Zahnschmerzen nehmen lassen damit es dir wieder gut geht. Und nun kam alles ganz anders. Es ist so traurig…
Wir wünschen dir, dass du nun im Regenbogenland deinen Bruder wieder triffst und ihr euch viele schöne Geschichten aus euren Leben mit euren Familien erzählen könnt.

Diesen Weg muss ich alleine gehen mit vier Beinen
und ohne dich, mein zweibeiniger Freund.
Der laue Wind wird wieder kühler wehen,
die Sonne früher untergehen
bis wir beide wieder sind vereint.
Ich weiß, du wirst sehr traurig sein
und manche Träne um mich weinen.
Unsere Wege musst gehen du nun ganz allein,
doch lass nicht zu viel Trauer in dein Herz hinein
bis die Sonne wird wieder über uns scheinen.
Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit
dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum und Zeit
ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit
wird sie wieder zusammenführen.
Darum mein teurer Freund lass mich nun gehen
und sei für eine neue Begegnung bereit.
Links von der Regenbogenbrücke werden wir uns wiedersehen
und mit sechs Beinen unseren Weg wieder zusammen gehen
an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.
( Andreas Grasl)

Paulchen, früher Samson

18. März 2018

Abschied von Paulchen (2008 – 2018)

An einem Sonntag vor zwei Wochen verstarb ganz schnell und unerwartet unser liebes Paulchen (früher Samson).

Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen bis zum Abend vorher fit und glücklich war.
Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen nicht lange leiden musste.
Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen beim Sterben keine großen Schmerzen hatte.
Trost finden wir in dem Wissen, dass ich bei ihm war, als seine Seele ihn verlassen hat.
Kein Trost ist der Gedanke, dass Paulchen vorher nie krank war und
dass uns sein Leben bei uns so viel zu kurz vorkommt.

Kein Trost ist die Erkenntnis, dass wir etwas für immer verloren haben, das uns sehr wertvoll und lieb war.

Wir könnten Seiten füllen über unsere Erlebnisse mit Paulchen, Arthur und den griechischen Pflegehunden.
Statt dessen bewahren wir jetzt die Geschichten in unseren Gedanken und das Paulchen für immer in unseren Herzen.

Ruth, Jens und Arthur Krahe

WAS ES IST

es ist Unsinn sagt die Vernunft
es ist was es ist sagt die Liebe

es ist Unglück sagt die Berechnung
es ist nichts als Leid sagt die Angst
es ist aussichtslos sagt die Einsicht
es ist was es ist  sagt die Liebe

es ist lächerlich  sagt der Stolz
es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
es ist unmöglich  sagt die Erfahrung
es ist was es ist sagt die Liebe
(Erich Fried 1983)

Mickey

2. März 2018

Mickey lebt nicht mehr…

Der wunderschöne Mickey hatte ein Lungenleiden, das leider nicht zu heilen war.
Er wurde zwölf Jahre alt…

Ich werde da sein für dich, egal was kommt,
so wie du immer an meiner Seite bist,
wenn es mir nicht gut geht.
Du hast die Gabe, mich alles in einem anderen,
helleren Licht sehen zu lassen…
und dafür hast du meine Dankbarkeit,
solange ich lebe…
auch wenn du nicht mehr an meiner Seite bist,
im Herzen bleibst du.
Mein Hund.
(Sylvia Raßloff)

Lunia

Im Februar 2018

Lunia starb viel zu früh…

Dies schrieb uns Lunias ehemaliges Pflegefrauchen:
„Leider ist ein griechisches Pfötchen über die Regenbogenbrücke gegangen. Lunia, die 2012 zunächst als Pflegehündin zu uns kam, und dann bei guten Freunden ein wunderschönes und liebevolles Zuhause fand. Sie hatte einen sehr bösartigen Tumor am Herzen, der leider nicht operiert werden konnte. Trotzdem hofften wir alle auf ein Wunder, aber es gab dann sehr starke Komplikationen. Mehrfach Einblutungen in den Herzbeutel…
Schließlich war Lunia so schwach, dass ihre Familie sie schweren Herzens gehen lassen musste. Ihre Trauer ist unendlich groß und wir trauern mit ihnen. Lunia war eine Seele von Hund und liebte ihre Kuschelkissen und die vielen Streicheleinheiten über alles.“

Ich bin dankbar für meinen Hund!
Für all die Pfotenspuren in meinem Flur,
für all die feuchten Küsse in meinem Gesicht
und das Fell auf meinen Klamotten.
Denn eines Tages wird der Tag kommen
an dem zu viel Platz in meinem Bett ist.
(Verfasser unbekannt)

 

Snörre, früher Marcos

27. Februar 2018

Snörre ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns sein Frauchen:
„Zehn wunderbare Jahre durften wir mit dir verbringen. Keinen Tag krank.
Dein Tod kam sehr unerwartet und plötzlich und lässt uns fassungslos zurück.

In einem Gebüsch bist du sekundenlang mit Rauschgift in Kontakt gekommen.
Die Drogen haben dich sehr schnell benommen gemacht.
Wir sind sofort zum Tierarzt, wo zwei Tierärzte versucht haben dein Leben zu retten.
Du bist aber leise, sanft und friedlich neben mir für immer eingeschlafen.

Snörre,  wir vermissen dich.
Du warst ein fantastischer Hund, der alle Menschen geliebt hat und immer gefallen wollte.
Wir werden die schönen Erlebnisse mit dir im Herzen wahren. Auf ewig unvergessen.“

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel.
Sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

Minou

17. Februar 2018

Die liebe Minou macht im Jahr 2018 den traurigen Anfang…

Minou starb an einer Magendrehung.
Sie lebte fast ihr ganzes Leben im Tierheim und wurde etwa 14 Jahre alt.
Es tut immer wieder besonders weh,
wenn ein Tier Jahr um Jahr geduldig wartet und wartet…

auf die eine große Chance… auf eine liebe Familie… auf ein Zuhause.
Und dann nach vielen Jahren stirbt es im Tierheim ohne je erlebt
zu haben was es heißt ein Familienmitglied zu sein,
geliebt und umsorgt zu werden.
Es ist so traurig, so ungerecht und lässt die Tränen kullern.

Ach Minou, weshalb hat dich nie jemand entdeckt, sich in dich verliebt,
dir ein liebevolles Zuhause gegeben?
Eine Antwort darauf ist vielleicht, dass es leider viel zu viele liebe Fellnasen gibt,
die in den Tierheimen auf ein Zuhause warten.

Liebe Minou, du warst immer da, wenn wir das Tierheim besuchten,
hast dich immer gefreut über ein wenig Zuwendung…
du wirst uns fehlen, liebe Maus!

Verstoßen! Ich begreif’ das nicht -wie konnte das geschehen?
Und denk ich noch so lange nach, ich werd es nie verstehn.
Die Welt ist doch so schrecklich groß und ich so winzig klein –
wieso soll denn gerad für mich kein Platz zu finden sein?
(Autor unbekannt)