Duffy

25. August 2018

Duffy ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Duffys Familie:
„Samstag, 25.08.2018, 11.30 Uhr … der Himmel weint und wir weinen mit …
Im Tierpflegenest warst Du lange mein Gassihund … mit Narben im Gesicht und Herzwürmern als Du von Griechenland kamst. Als die Schwiegereltern erlaubten, Dich für immer zu uns zu holen, war ich überglücklich, 3 Wochen Trennung wegen gebuchtem Thailand-Urlaub (obwohl ich wusste, Du bist bei Petra in den besten Händen) … wir haben schon einiges zusammen erlebt. 10 Jahre lang hast Du unser Leben bereichert. Du hattest furchtbare Angst zum Gassi ins Auto zu steigen, aber Du tatest es zitternd und speichelnd für uns. Allerdings war auch kein Hundekissen und -bett vor Dir sicher, als wir außer Haus waren … Du hast alles zerschreddert.
Im Mai 2018 sahen wir, es ging rückwärts, Herztabletten gaben Dir noch etwas Zeit. Aber vor 10 Tagen war alles anders: leere Augen, Desorientiertheit, Unsicherheit beim Treppen gehen, Du fandest keine Ruhe in den Nächten und schliefst nur noch im Garten. Gestern hattest Du mich noch schwanzwedelnd und Dich im Gras wälzend nach der Arbeit begrüßt … heute Morgen: Du konntest den Urin nicht mehr bei Dir halten, teilnahmsloses Gassi gehen ohne schnüffeln und Beinchen heben, zu Hause konntest Du Dich kaum noch auf den Beinen halten … auch diese letzte Gassirunde war ein Geschenk an uns.
Der Tierarzt meinte (und auch ihm standen Tränen in den Augen, denn er kannte Dich – den Kämpfer – in- und auswendig), diese Augen wollen gehen, Wasser oder Tumor im Bauch, eine Cortisonspritze könnte uns bis Montag noch Bedenkzeit geben, aber das Wasser könnte auch in die Lunge gehen und dann erstickst Du jämmerlich.
Wir haben uns für heute entschieden und waren bei Dir als Du gingst. Nando und Meffy, Deine Hundekumpels, konnten sich noch von Dir verabschieden.

Lieber Duffy, wir wünschen Dir ein tolles Hundeleben “danach”. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben.
Tobe mit Bella, Momo, Jule, Tom, Goli, Carlo, Rocky, Billi, Bruce, Gypsi, Lara, Stathis, Valentino, Spike, Stribe, Hermes, Joggele und Deinen vielen anderen Kumpels, die schon lange vor Dir gingen … R.I.P.

Evelyn und Alfred
Nando und Meffy“

Und plötzlich… sind sie grau geworden…
ohne dass wir es bemerkten.
Und plötzlich erinnern sie uns
an die vielen Jahre, die gemeinsam verbrachte Zeit…
als Teil unseres Lebens…
der irgendwann nur noch Erinnerung sein wird…
und doch für immer bleibt.
(Sylvia Raßloff)


Duffy mit Nando und Meffy

Jakob, früher Timmy

13. Juli 2018

Jakob ging ganz sanft über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Jakobs Familie:
“Unser Jakob … (ehemals Timmy),
eine ganz besondere Liebe, eine ganz besondere Weisheit,
kam mit so viel Angst zu uns und hat sich zu einem Gentleman-Hund und weisem Begleiter gemausert, der sich aber auch im Alter noch (kurz) daran erinnert hat, dass er mal der Schreck aller Radfahrer war.
Am 1.05.2018 ist unser geliebter Scabby aufgrund von traumatischem und dramatischen Arztfehler sehr, sehr schlimm “verstorben”, er ist verblutet.
9 Tage später mussten wir unser geliebtes spanisches Shirinchen nach gut 12 gemeinsamen Jahren über die Regenbogenbücke ziehen lassen – im Alter haben ihr die Knochen durch die Tierquälerei zu Beginn ihres Lebens doch sehr zu schaffen gemacht. Sie war unendlich tapfer, bis es nicht mehr ging.
Auch unser geliebter Jakob war bereits “angezählt” in seinem hohen Alter. Doch wollte er es uns nicht zumuten, schon wieder gleich von einem geliebten Begleiter Abschied zu nehmen. Er hat bis zum 13.07.2018 tapfer durchgehalten.
Sein Übergang, so können wir sagen, war in der Sanftheit ein Geschenk. Wir haben es schon Wochen vorher gespürt.
Am 12.07. ist er noch – ganz, ganz langsam und gemächlich – er hat sich doch immer sooo gerne bewegt, einmal um den Block gelaufen, auch mal in eine andere Richtung als üblich, wie, um Abschied zu nehmen.
Am späteren Abend ging es nicht mehr. Er hat sich mit letzter Kraft in der Küche abgelegt – und wir uns rechts und links neben ihm. Wir schliefen mit ihm auf dem Küchenfußboden.
Gegen 5 Uhr morgens spürte ich dann, dass der Atem aus seinem Körper gewichen war. Ich blieb noch bei ihm, habe noch lange Pfötchen gehalten. Dieser Übergang war ein Geschenk.
Und dass ihr, Scabby, Shirine und Jakob – und all die anderen, die im Laufe der Jahre von uns gegangen sind – noch bei uns seid – und für immer und ewig in unseren Herzen, das ist wohl allen klar.

Mein Lieber Jakob, mein lieber Scabby, liebe Shirine, Paulchen, Pimkie und all die anderen, wir lieben euch aus ganzem Herzen.

Eure Familie”

Jeder Hund,  jedes Tier
sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Valina

11. Mai 2018

Valina lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Valinas Frauchen:
„Wir mussten die Lina schweren Herzens gehen lassen…

In den letzten Wochen hat sich ihr Gesundheitszustand sehr verändert. Ein großer Abszess an der Hinterpfote hat sie stark beeinträchtigt, obwohl sie keine Schmerzen hatte. (…)Dazu hatte sie Wasseransammlungen im Bauch und zuletzt auch in der Lunge.
Wir hatten an Vatertag die ganze Familie hier und es machte auf mich den Eindruck, als ob sich die Lina da von allen verabschiedet hat. Sie hat sich sogar nochmal ein Stück gegrilltes Schweinefilet schmecken lassen.
Über Nacht kam der Zusammenbruch. Sie konnte nicht mehr auf ihren Beinen stehen, hat nichts mehr gefressen und Wasser mussten wir ihr mit einem Löffel einflößen. Da war uns klar wir müssen handeln und ihr helfen. Ein Tierarzt ganz in unserer Nähe hat sie sofort erlöst.
Wir haben unsere Lina im Garten beigesetzt, so ist sie „irgendwie“ noch bei uns und bleibt es auch.(…) Wir wären diesen Sommer so gerne nochmal mit ihr an die Nordsee gefahren, die Luft tat ihr immer so gut und sie liebte die Hundestrände.
Sie hinterlässt eine große Lücke in unserer Familie und wir alle tun uns schwer zu begreifen, dass sie nicht mehr da ist und sind unendlich traurig.
Wir denken aber auch an die vielen, wunderbaren Jahre mit ihr und sind dankbar, dass wir sie so lange haben durften.

Ach, Frau Dertili, meine weiße Maus fehlt mir so…“

Egal, wie groß oder klein die Pfoten sind,
sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit
in unseren Herzen.
(Sylvia Raßloff)

Scabby

1. Mai 2018

Scabby lebt nicht mehr…

Nur sechs Wochen nach seinem Bruder Samson (Paulchen) ist auch Scabby gestorben. Dabei deutete zuerst nichts darauf hin. Scabby sollten acht Zähne gezogen werden, was sein Tierarzt auch machte. Leider stellte sich dann heraus, dass Scabbys Blutgerinnung eigentlich überhaupt nicht vorhanden war… er kam ein zweites Mal in Narkose um die Wunden im Maul zu vernähen, aber auch das brachte nicht den erhofften Erfolg. Einen Tag später starb Scabby dann in der Tierklinik. Er war regelrecht verblutet…

Lieber Scabby, was für eine Tragödie! Deine Menschen wollten dir die Zahnschmerzen nehmen lassen damit es dir wieder gut geht. Und nun kam alles ganz anders. Es ist so traurig…
Wir wünschen dir, dass du nun im Regenbogenland deinen Bruder wieder triffst und ihr euch viele schöne Geschichten aus euren Leben mit euren Familien erzählen könnt.

Diesen Weg muss ich alleine gehen mit vier Beinen
und ohne dich, mein zweibeiniger Freund.
Der laue Wind wird wieder kühler wehen,
die Sonne früher untergehen
bis wir beide wieder sind vereint.
Ich weiß, du wirst sehr traurig sein
und manche Träne um mich weinen.
Unsere Wege musst gehen du nun ganz allein,
doch lass nicht zu viel Trauer in dein Herz hinein
bis die Sonne wird wieder über uns scheinen.
Verwandte Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit
dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum und Zeit
ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit
wird sie wieder zusammenführen.
Darum mein teurer Freund lass mich nun gehen
und sei für eine neue Begegnung bereit.
Links von der Regenbogenbrücke werden wir uns wiedersehen
und mit sechs Beinen unseren Weg wieder zusammen gehen
an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.
( Andreas Grasl)

Paulchen, früher Samson

18. März 2018

Abschied von Paulchen (2008 – 2018)

An einem Sonntag vor zwei Wochen verstarb ganz schnell und unerwartet unser liebes Paulchen (früher Samson).

Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen bis zum Abend vorher fit und glücklich war.
Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen nicht lange leiden musste.
Trost finden wir in dem Wissen, dass Paulchen beim Sterben keine großen Schmerzen hatte.
Trost finden wir in dem Wissen, dass ich bei ihm war, als seine Seele ihn verlassen hat.
Kein Trost ist der Gedanke, dass Paulchen vorher nie krank war und
dass uns sein Leben bei uns so viel zu kurz vorkommt.

Kein Trost ist die Erkenntnis, dass wir etwas für immer verloren haben, das uns sehr wertvoll und lieb war.

Wir könnten Seiten füllen über unsere Erlebnisse mit Paulchen, Arthur und den griechischen Pflegehunden.
Statt dessen bewahren wir jetzt die Geschichten in unseren Gedanken und das Paulchen für immer in unseren Herzen.

Ruth, Jens und Arthur Krahe

WAS ES IST

es ist Unsinn sagt die Vernunft
es ist was es ist sagt die Liebe

es ist Unglück sagt die Berechnung
es ist nichts als Leid sagt die Angst
es ist aussichtslos sagt die Einsicht
es ist was es ist  sagt die Liebe

es ist lächerlich  sagt der Stolz
es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
es ist unmöglich  sagt die Erfahrung
es ist was es ist sagt die Liebe
(Erich Fried 1983)

Mickey

2. März 2018

Mickey lebt nicht mehr…

Der wunderschöne Mickey hatte ein Lungenleiden, das leider nicht zu heilen war.
Er wurde zwölf Jahre alt…

Ich werde da sein für dich, egal was kommt,
so wie du immer an meiner Seite bist,
wenn es mir nicht gut geht.
Du hast die Gabe, mich alles in einem anderen,
helleren Licht sehen zu lassen…
und dafür hast du meine Dankbarkeit,
solange ich lebe…
auch wenn du nicht mehr an meiner Seite bist,
im Herzen bleibst du.
Mein Hund.
(Sylvia Raßloff)

Lunia

Im Februar 2018

Lunia starb viel zu früh…

Dies schrieb uns Lunias ehemaliges Pflegefrauchen:
„Leider ist ein griechisches Pfötchen über die Regenbogenbrücke gegangen. Lunia, die 2012 zunächst als Pflegehündin zu uns kam, und dann bei guten Freunden ein wunderschönes und liebevolles Zuhause fand. Sie hatte einen sehr bösartigen Tumor am Herzen, der leider nicht operiert werden konnte. Trotzdem hofften wir alle auf ein Wunder, aber es gab dann sehr starke Komplikationen. Mehrfach Einblutungen in den Herzbeutel…
Schließlich war Lunia so schwach, dass ihre Familie sie schweren Herzens gehen lassen musste. Ihre Trauer ist unendlich groß und wir trauern mit ihnen. Lunia war eine Seele von Hund und liebte ihre Kuschelkissen und die vielen Streicheleinheiten über alles.“

Ich bin dankbar für meinen Hund!
Für all die Pfotenspuren in meinem Flur,
für all die feuchten Küsse in meinem Gesicht
und das Fell auf meinen Klamotten.
Denn eines Tages wird der Tag kommen
an dem zu viel Platz in meinem Bett ist.
(Verfasser unbekannt)

 

Snörre, früher Marcos

27. Februar 2018

Snörre ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns sein Frauchen:
„Zehn wunderbare Jahre durften wir mit dir verbringen. Keinen Tag krank.
Dein Tod kam sehr unerwartet und plötzlich und lässt uns fassungslos zurück.

In einem Gebüsch bist du sekundenlang mit Rauschgift in Kontakt gekommen.
Die Drogen haben dich sehr schnell benommen gemacht.
Wir sind sofort zum Tierarzt, wo zwei Tierärzte versucht haben dein Leben zu retten.
Du bist aber leise, sanft und friedlich neben mir für immer eingeschlafen.

Snörre,  wir vermissen dich.
Du warst ein fantastischer Hund, der alle Menschen geliebt hat und immer gefallen wollte.
Wir werden die schönen Erlebnisse mit dir im Herzen wahren. Auf ewig unvergessen.“

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel.
Sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

Minou

17. Februar 2018

Die liebe Minou macht im Jahr 2018 den traurigen Anfang…

Minou starb an einer Magendrehung.
Sie lebte fast ihr ganzes Leben im Tierheim und wurde etwa 14 Jahre alt.
Es tut immer wieder besonders weh,
wenn ein Tier Jahr um Jahr geduldig wartet und wartet…

auf die eine große Chance… auf eine liebe Familie… auf ein Zuhause.
Und dann nach vielen Jahren stirbt es im Tierheim ohne je erlebt
zu haben was es heißt ein Familienmitglied zu sein,
geliebt und umsorgt zu werden.
Es ist so traurig, so ungerecht und lässt die Tränen kullern.

Ach Minou, weshalb hat dich nie jemand entdeckt, sich in dich verliebt,
dir ein liebevolles Zuhause gegeben?
Eine Antwort darauf ist vielleicht, dass es leider viel zu viele liebe Fellnasen gibt,
die in den Tierheimen auf ein Zuhause warten.

Liebe Minou, du warst immer da, wenn wir das Tierheim besuchten,
hast dich immer gefreut über ein wenig Zuwendung…
du wirst uns fehlen, liebe Maus!

Verstoßen! Ich begreif’ das nicht -wie konnte das geschehen?
Und denk ich noch so lange nach, ich werd es nie verstehn.
Die Welt ist doch so schrecklich groß und ich so winzig klein –
wieso soll denn gerad für mich kein Platz zu finden sein?
(Autor unbekannt)