Rihanna

September 2021

Rihanna ist tot…

Die wunderbare Rihanna lebt nicht mehr. Ihr ging es schon im Juli nicht gut, als  zwei unserer Vereinsmitglieder das Tierheim besuchten. Leider waren die Sorgen begründet: Rihanna hatte Tumore an Leber und Milz und nichts konnte ihr mehr helfen. Sie wurde erlöst um sie nicht länger leiden zu lassen.
Es ist so traurig, dass diese menschenbezogene, liebe Hündin nie ein Zuhause fand. Es gab immer wieder Anfragen für sie – aber nie konnte sich jemand entschließen sie auch wirklich zu adoptieren… Rihanna wäre für ihre Menschen ganz sicher eine tolle Begleiterin geworden. Aber leider konnte sie dies nie unter Beweis stellen.

Rihanna, wir vermissen dich und wünschen dir im Regenbogenland die Freiheit zum Herumtollen,
das beste Fressen, tolle Hundefreunde und ein sorgenfreies Dasein. Mach es gut, liebe Maus.

Ich habe deinen Namen in den Sand geschrieben,
doch die Flut hat ihn ausgelöscht.
Ich habe deinen Namen in einen Baum geritzt,

doch die Rinde ist abgefallen.
Ich habe deinen Namen in Marmor eingraviert,

doch der Stein ist zerbrochen.
Ich habe deinen Namen in meinem Herzen vergraben,

und die Zeit wird ihn für immer bewahren.
(Verfasser unbekannt)

Sida, früher Atsida

18. September 2021

Sida rollt nicht mehr…

Dies schrieb uns Sidas Gassigänger, beide waren ziemlich beste Freunde 😘

Leider mussten wir unsere kleine, tapfere und eigensinnige Sida einschläfern lassen, die Nieren haben endgültig versagt. Sida kam vor mehr als 9 Jahren ins Tierpflegenest. Ich war der Meinung, dass so ein schwer behinderter Hund doch keine Lebensfreude mehr hat und eingeschläfert werden sollte. Ganz schnell hat Sida mir das Gegenteil bewiesen, indem sie mit ihrem Rolli den anderen Hunden mit wehenden Ohren hinterher flitzte. Und so bin ich mit ihr in den letzten 9 Jahren bei Regen, Schnee und Sonnenschein spazieren gerollt.

Und wenn es Leckerlis gab, dann waren die natürlich nur für sie da! Mit lautem Gebell hat sie den Platz auf meinem Schoß verteidigt, wenn einer der anderen Hunde zu nahe kam und auch Streicheleinheiten abhaben wollte. Letztendlich hatte sie als kleine Chefin über lange Zeit die anderen Hunde im Griff. Für die Zeit mit ihr habe ich gerne das gelegentliche Säubern meines Autos in Kauf genommen, da Sida Blase und Darm nicht kontrollieren konnte. Aber wer konnte ihr schon böse sein, wenn sie einen mit ihren wunderschönen Augen bittend angeblickt hat?

In den letzten Jahren konnte man jedoch merken, wie Sida langsam alt wurde. Die Augen glänzten nicht mehr so und wurden etwas trübe, die Schnauze wurde grauer, die Kraft im Hinterbein ließ nach. Die Spaziergänge mit ihr waren langsamer und dauerten länger. Trotzdem trottete sie immer tapfer mit ihrem Rolli hinter mir her.

Ich bedanke mich bei Sida für die letzten 9 Jahre, die ich mit ihr verbringen konnte und in denen ich so viel von ihr gelernt habe! Danke auch an Petra, die in all diesen Jahren Sida täglich verbunden, ihr Gebell ertragen und ihre Hinterlassenschaften beseitigt hat. Ich wünsche mir, dass Sida hinter der Regenbogenbrücke mit anderen Hunden auf allen vier Beinen um die Wette laufen kann und das die immer hungrige kleine Hündin so viel fressen kann, wie sie möchte! Ein kleiner Trost für mich ist, dass sie mir wie in ihren jungen Jahren nur ein kleines Stück vorausgegangen ist und auf der anderen Seite auf mich wartet.

 

 

Tara

Im September 2021

Tara ist gegangen…

Die liebe Tara hat den Kampf gegen den Krebs verloren.

Sie wurde vor einigen Jahren in Thessaloniki aufgegriffen, war danach nie wirklich gesund, was eine Vermittlung kaum möglich machte. Per Flieger hätten wir sie nicht mitnehmen können, weil sie ein Hund mit flacher Nase war. Dann endlich wäre es per Transport möglich gewesen – und Tara bekam eine Krebsdiagnose. Das ist doch wirklich so ungerecht…

Ach Tara, jetzt bist du frei, ohne knurrenden Magen, ohne Schmerzen, ohne Angst, ohne Gitter… mach es gut liebe Tara – du triffst dort bestimmt viele griechische Pfötchen, die vor dir gegangen sind und mit denen du jetzt herumtollen kannst.

Jeder Hund – jedes Tier –
Sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Liza

Im September 2021

Liza ging über die Regenbogenbrücke…

Wenn wir ins Tierheim kamen, liefen dort immer 2 kleine Hundedamen herum: Liza und ihre Tochter Roza. Immer ganz bescheiden, etwas vorsichtig, nie aufdringlich. Wir hätten zu gerne beide zusammen vermittelt. Doch Roza starb im Dezember 2018 vor ihrer Mama. Und Liza war alleine inmitten der vielen anderen Hunde. Liza hatte dann Glück: sie durfte ihr Köfferchen packen und auf eine Pflegestelle in Thessaloniki ziehen – auch dort mit anderen Hunden und Katzen – aber betreut von ihrem Pflegefrauchen und in einem Zuhause.
Doch n
un starb auch Liza; sie wurde etwa 12 Jahre alt.

Kleine Liza, wir sind froh, dass du deine letzten Lebensjahre bei deinem Pflegefrauchen verbringen durftest, die dich und die anderen Tiere immer liebevoll umsorgt. Wir hoffen, du hast Roza im Regenbogenland gefunden. Nun seid ihr wieder zusammen

Egal, wie groß oder klein die Pfoten sind…
sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit…
in unseren Herzen…
(Sylvia Raßloff)

Bonita

Im August 2021

Bonita ist tot…

Bonita kam als junge Hündin ins Tierheim und obwohl sie so eine liebe Seele war und dazu auch noch sehr hübsch, hat sich für sie nie jemand ernsthaft interessiert. Das ist eigentlich kaum zu glauben und so traurig! So bestand Bonitas Leben also aus ihrem Zwinger, ihrem Zwingergenossen und als einzige Freude ihr tägliches Futter… was für eine vergeudete Lebenszeit! Ende Juli holten wir sie noch mit ihrem Kumpel Clooney aus dem Zwinger um den beiden zumindest ein wenig Aufmerksamkeit zu geben. Die neuen Fotos sollten endlich auch für Bonita Glück bringen. Doch nur einige Wochen später starb Bonita leise und unauffällig… sie lag morgens tot im Zwinger. Sie wurde nur 9 Jahre alt.

Bonita, wir hatten dir ein ganz anderes und viel schöneres Leben gewünscht! Hoffentlich geht es dir jetzt im Regenbogenland besser, hast endlich Platz zum Rennen und Toben mit den vielen anderen Hunden, die dort schon auf dich gewartet haben. Mach´s gut liebe Maus! Wir vermissen dich!

Jeder Hund – jedes Tier –
sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Loni (früher Ballou)

31. Juli 2021

Die kleine Loni ist tot…

Dies schrieb uns Lonis Frauchen:
„…nach über 16 Jahren bei uns mussten wir unsere 19-jährige Loni letzten Samstag gehen lassen. Sie war schon lange dement und taub und hat in den letzten Wochen leider körperlich immer mehr abgebaut. Bis letzten Mittwoch ist sie noch täglich ein paar Meter spazieren gegangen und hat mit Appetit gegessen. Ab Donnerstag wollte sie nicht mehr essen und konnte kaum noch laufen. Unser Tierarzt kam am Samstag zu uns nach Hause und so konnte Loni in ihrem Bett einschlafen.
Im Anhang schicke ich euch ein paar Fotos aus den letzten beiden Monaten und eines der ersten Fotos von Thessa & Loni kurz nach ihrem Einzug 2005.

Fast mein halbes Leben habe ich mit Loni verbracht, sie wird uns sehr fehlen.

Vielen Dank, dass ihr, v. a. Vasso, die beiden damals in Griechenland gerettet habt und wir eine so lange schöne Zeit miteinander verbringen konnten!“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Brunno

Sommer 2021

Brunno ist nun im Regenbogenland…

Brunno war ein armer Tropf, denn als Hund aus schlechter Haltung war er so etwas wie ein „schwieriger“ Hund. Wer kann ihm verdenken, dass er das Vertrauen in Menschen nicht mehr hatte und für ihn Angriff die beste Verteidigung wurde. Leider hatte er so keinerlei Chance auf ein Zuhause und fristete seine letzten Lebensjahre im Tierheimzwinger. So traurig… so viel vergeudete Lebenszeit… Auch Brunno war einfach „nur“ ein Hund, der auf die falschen Menschen traf, die sein zukünftiges Leben leider allzu sehr beeinflussten.

Lieber Brunno, jetzt bist du endlich frei, keine Menschen mehr, die dir weh tun und deine Seele nie verstanden haben, keine Zwingergitter, kein eintöniges Warten aufs Futter, das dein Highlight eines jeden Tages war. Im Regenbogenland geht es dir nun hoffentlich gut.

Mein Traum für alle Tiere:

Dass keines mehr von Menschenhand
gequält, gefoldert und verbrannt.

Dass niemals mehr ein Tier erfriert
und keines die Hoffnung je verliert.

Dass keines einsam und verlassen,
als No Name stirbt – allein gelassen.

Dass keines muss Schmerz und Leid ertragen,
und angstvoll streunt, mit leerem Magen.

Dass Menschen sie endlich mit dem Herzen verstehn,
sie als Freunde und nie mehr als Sache sehn…

(Verfasser unbekannt)

Zeus

4. Juli 2021

Zeus ist nun im Regenbogenland…

Dies schrieb uns Zeus Herrchen:
„…nachdem ich noch über ein Jahr mit dem lieben und besten Zeus geschenkt bekommen hatte nach der OP im vergangenen Jahr, musste ich den kleinen Goldschatz heute erlösen. Seit einem halben Jahr ist es ihm nicht so gut gegangen. Hatte vor 10 Wochen noch einen Kreuzbandriss, das haben wir noch die OP gut überstanden. Dann ging es leider rapide abwärts. Er hat dann an einem anderen Bein gelahmt. Wurde immer apathischer – er konnte nicht mehr. Waren heute in der Tierklinik, dabei wurde festgestellt, dass er einen Knochenkrebs und Metastasen in der Lunge hatte. Mit vielen Tränen haben wir ihn dann erlöst. Er ist so gegangen wie er sein ganzes Leben war – lieb, ruhig und friedlich. Es waren schöne 10 Jahre mit dem kleinen Engel.

Vielen Dank nochmal für die Vermittlung. Die kommenden Tage werden so unendlich schwer sein. Diese unendliche Stille. Er fehlt mir so unglaublich.“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Gunnar, vorher Lazaris

14. Juni 2021

Gunnar starb viel zu früh…

Dies schrieb uns Gunnars Familie:

Manchmal fallen kleine Engel vom Himmelszelt,
aber ihre Heimat ist nicht unsere Welt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg ein Stück,
doch dann kehren sie zu den Sternen zurück.
(Eveline Kleist)

Troll und Lina, vorher Croll und Croullina

8. Juni 2021

Troll und Lina durften gemeinsam einschlafen…

Dies schrieb uns die Familie der beiden:
“…Wir haben gemeinsam gekämpft, aber die beiden waren soooo müde. Friedlich und in Würde sind sie in unseren Armen gegangen. Sie schlafen neben Helmut und Sam.
Es wurde in der letzten Zeit, seit dem heißen Muttertag, immer schlimmer. Atemprobleme und Arthrose/Spondylose wurden mit jedem Tag schlimmer. Doch ihre Lebenslust war ungebrochen. Es tut sehr weh!”

Die Geschwister Croll und Croullina lebten immer zusammen: sie hatten in Griechenland gemeinsam ein Zuhause bis ihr Frauchen starb, dann ins Tierheim gebracht, waren sie natürlich auch zusammen im Zwinger. Und dann geschah das kleine Wunder: ihre Paten gaben ihnen ein Zuhause! Und auch hier durften die beiden noch fast 2 Jahre zusammen leben – und nun im hohen Alter von über 14 Jahren gingen sie zusammen über die Regenbogenbrücke.

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

Danny

6. Juni 2021

Danny lebt nicht mehr…

Für Danny sollte das Leben noch einmal richtig schön werden –
eine liebe Familie wartete schon sehnsüchtig auf ihn.
Aber leider ging es Danny immer schlechter anstatt besser –
so, dass er die lange Reise nach Deutschland nicht antreten konnte.

Dann kam Danny wieder in die Tierklinik und nichts half ihm…
er wurde immer schwächer und konnte dann nur noch erlöst werden.

Es bricht einem das Herz, aber leider geht nicht jede Geschichte gut aus.
Danny wurde nur 5 Jahre alt…

Wir hoffen, dass es dem großen Jungen nun besser geht – dort wo er jetzt ist,
er keine Schmerzen mehr hat, keine Angst, keine Gitter und viele Hundefreunde,
die zusammen mit ihm davon träumen wie es gewesen wäre eine eigene Familie zu haben…

Er ist die Erlösung, sagt der Verstand.
Es ist zu früh, sagt das Herz.
Du fehlst mir so sehr, sagt die Liebe.
Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt: „So ist nun mal das Leben“,
der hat keine Ahnung wie weh das tut…
(Verfasser unbekannt)

Alfred, früher Snuffy

25. Mai 2021

Alfred ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Alfreds Familie:
… Am 20.06.2014, an seinem 3. Geburtstag, durfte unser Fredi bei uns einziehen. Wir haben ihn von Frau Krahe (Pflegestelle) übernommen, dort lebte er einige Monate mit Paulchen (er wurde sein Freund) und Artur zusammen.

Fredi, wie wir ihn später immer gerufen haben, war unser Seelenhund. Der Umgang mit ihm war nicht immer einfach, da er ein Angsthund war, aber das tat unserer Liebe zu ihm keinen Abbruch. Er hatte vor vielen Dingen Angst, laute Geräusche, das Rauschen der Blätter bei Wind etc. Aber er war niemals böse oder aggressiv. Nein, er war einfach nur lieb.
Leider wurde im November 2019 eine bösartige Tumorerkrankung bei ihm festgestellt, die operativ nicht behandelbar war. Also haben wir angefangen ihm nur noch Sonnentage zu bereiten und ihn palliativ medizinisch zu versorgen.Am 25.05. haben wir den Kampf verloren. Wir mussten ihn loslassen. Gemeinsam als Familie haben wir ihn auf seinem letzten Weg begleitet. Zuhause hat Fredi sich immer am wohlsten gefühlt, dort wurde er auch von unserem Tierarzt erlöst. In einem Tierkrematorium wurde er kremiert und auch diesen Weg musste er nicht alleine gehen.

Lieber Fredi danke für alles. Alles Gute im Hundehimmel.

Deine Familie
Gundel, Ralf und Jan Philipp Blomberg

LIEBEN heißt loslassen – auch zum Sterben
(Marie-Louise Wölfing)

 

Perseas

31. März 2021

 

Perseas ging viel zu früh über die Regenbogenbrücke…


Dies schrieb uns Perseas Frauchen:

 “… Mein Herzenshund Perseas hatte einen Milztumor. Er fehlt mir ganz schrecklich, aber ich bin sehr glücklich, dass er sein halbes Leben bei Netca und mir verbracht hat. Perseas war ein großartiger Hund. Er hat das Rudel mit sanfter Autorität, ja das gibt es wirklich, angeführt und war unglaublich gelassen. Sogar Menschen, die ansonsten nicht so eine Begeisterung für Hunde haben, waren von ihm beeindruckt.

Ich werde ihn immer vermissen!“

 

Lieber Perseas, mach es gut auf deinem Stern und halte deine Pfote immer über deine Lieben!
Auch uns fehlst du im großen Rudel!

 

Und wenn du dich getröstet hast…
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

(aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

Vassi

Im Frühjahr 2021

Vassi ist nun im Hundehimmel…

Ihr Leben sollte damals in einer Müllgrube enden, so wie das ihrer Geschwister. Aber Vassi durfte mit Hilfe von Vasso Hatzimanoli, dem Tierpflegenest und einem liebevollen eigenen Zuhause 16 Jahre lang leben. Nun ist Vassi über die Regenbogenbrücke gegangen.

Und plötzlich sind sie grau geworden
ohne dass wir es bemerkten.
Und plötzlich erinnern sie uns
an die vielen Jahre, die gemeinsam verbrachte Zeit
als Teil unseres Lebens,
der irgendwann nur noch Erinnerung sein wird
und doch für immer bleibt.
(Sylvia Raßloff)

Hector

16. März 2021

Hector ist tot…

Der wunderbare Hector ist ins Regenbogenland gezogen. Er durfte noch ein gutes halbes Jahr eine eigene Familie haben, die ihn sehr liebten und ihn aussuchten gerade weil er schon ein älterer Hund war. Hector lebte dort so sehr auf – jedes Mal wenn wir Fotos und Berichte bekamen, sahen wir wie glücklich Hector dort war! Warum durfte dieses Glück nicht noch ein wenig länger andauern?

Hector hatte einen Milzriss, kam aus der Tierklinik wieder nach Hause – und alles sah den Umständen entsprechend gut aus. Doch eine Nacht später ging es ihm wieder schlechter, sofort düsten seine Menschen mit ihm in die Tierklinik – doch leider starb der Schatz kurze Zeit darauf.

Lieber Hector, wir hatten uns so für dich gefreut als du solch ein liebes Zuhause fandest, wünschten dir uralt zu werden. Doch leider war dir nur eine kurze Zeit mit deiner Familie vergönnt. Aber diese glückliche Zeit kann dir nie mehr jemand nehmen! Machs gut, lieber Schatz!

Du bist von uns gegangen, aber nicht verschwunden.
Du bist jeden Tag an unserer Seite.
Ungesehen, ungehört und dennoch ganz nah.
Für immer geliebt und vermisst, bleibst du in unseren Herzen
Du fehlst!
(Verfasser unbekannt)

Arcan

10. März 2021

Arcan lebt nicht mehr…

Arcan ist im Alter von einem Jahr bei seiner lieben Familie eingezogen und durfte dort ein wunderbares Hundeleben führen wo er immer geliebt und umsorgt wurde. Ob Familie, Enkelkind und Nachbarn – alle liebten Arcan! Umso größer war der Schock als er ohne erkennbare Vorzeichen an plötzlichem Herztod verstarb. Arcan wurde 11 Jahre alt.

Ganz weit draußen,
am Rande des Regenbogens,
werde ich sitzen,
werde auf dich warten
mit verschränkten Pfötchen.

Und wenn du dann endlich kommst,
werde ich dir nicht sagen
wie sehr ich dich erwartet habe,
wie sehr ich dich vermisst habe.

Ich werde nur in deine Arme kommen,
wann immer du auch kommen magst.
(Verfasser unbekannt)

 

Apollonia

5. März 2021

Apollonia ging über die Regenbogenbrücke…

Für Apollonia sollte eigentlich alles gut werden – sie hatte schon eine Familie gefunden bei der sie bald einziehen sollte. Doch dann wurde sie untersucht und leider hatte sie sehr schlechte Nierenwerte. Sie durfte trotzdem nach Deutschland kommen – ins Tierpflegenest Backnang – in der Hoffnung, dass sich Lonis Zustand mit Medikamenten und Spezialfutter verbessern ließe. Einige Monate lebte sie trotz sich nicht bessernden Werten glücklich im Rudel. Doch dann nach 5 Monaten kam der Tag an dem wir für die große Maus nichts weiter tun konnten als sie im Arm zu halten und sie gehen zu lassen. Das tut uns so leid – wir hatten uns für Loni so sehr gewünscht, dass ihr noch zu helfen wäre. Aber das Schicksal sah es anders vor.

Liebe Loni, du warst eine Seele von Hund, fingst schon an aufzupassen, wurdest die kleine Chefin deines Rudels… das hätten wir so gerne noch sehr viel länger miterlebt…

Wenn sich im Paradies eine Menschenseele
und eine Hundeseele begegnen,
muss sich die Menschenseele
vor der Hundeseele verneigen.
(Sprichwort aus Sibirien)

Enzo

24. Februar 2021

Enzo ging viel zu früh über die Regenbogenbrücke…

Dies schreibt ihm seine Familie:

Liebster Enzo,
es ist noch gar nicht lange her, da haben wir Dich als kleinen, schüchternen Junghund von Deiner liebevollen Pflegestelle in Hamburg in Empfang genommen. Wir hatten Dich gefunden, es war Liebe auf den ersten Blick! Daher haben wir uns von Stuttgart aufgemacht und am 4. Oktober 2013 ganz aufgeregt und glücklich zu uns nach Hause geholt. Die Phase der Schüchternheit währte nur kurz, dann hatten wir es mit einem kleinen frechen und immer zum Spielen aufgelegten Racker zu tun, der von Tag zu Tag mehr aufblühte. Du bist zusammen mit unserem Sohn aufgewachsen und wurdest zu seinem “Hundebruder” – zusammen fühlten wir uns wie ein vierblättriges Kleeblatt, glücklich und vollständig. Im letzten Herbst dann, nachdem wir gerade von einem wunderschönen Sommerurlaub auf dem Pferdehof zurückgekommen waren, auf dem Du alle anderen Familien und das ganze Hofteam bezaubert hattest, fingst Du an zu lahmen. Da Du ein kleiner Athlet warst und gerade mal 7 Jahre jung, waren wir voller Hoffung, dass das wieder in Ordnung kommt. Nach unzähligen Arztbesuchen, leider so einigen Behandlungsfehlern, falschen Diagnosen und einer unnötigen Knie-OP kam dann der Schock kurz vor Weihnachten: Du hattest einen Tumor im Becken, zwar lokal begrenzt, aber inoperabel. Zusammen mit Dir haben wir um Dein Leben gekämpft, wollten Zeit und Lebensqualität gewinnen und ließen Dich bestrahlen. Alles hast Du so tapfer mitgemacht, und wir spürten, dass Du trotz aller Schmerzen und Strapazen noch bei uns bleiben wolltest. Deine Prognose war so gut, dass wir richtig Hoffnung schöpften. Es ging Dir von Tag zu Tag besser! Wir waren so glücklich, da die Ärzte uns Aussicht auf Monate bis vielleicht sogar 2 Jahre schmerzfreie Zeit mit Dir gaben. Bis zu dem schlimmen Schlag, als klar wurde, dass man einen Teil des Tumors übersehen und nicht mitbestrahlt hatte. Zwischen dieser Entdeckung und dem Abschied von Dir blieben uns nicht einmal mehr zwei Tage. Der Abschied, der viel zu schnell war und nicht gerade friedlich, hat uns tief erschüttert. Noch immer können wir nicht fassen, dass Du sanfter, fröhlicher, lebenslustiger kleiner Kerl mit dem großen Herzen nicht mehr zurückkommst. Es wird lange dauern, bis der Schmerz nachlässt, aber eines ist ganz sicher: Wir sind unendlich dankbar, dass wir diese Zeit mit Dir hatten. Du hast uns immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und uns in die Gegenwart geholt mit Deiner Lebensfreude. Wenn Du dann noch Deine “fünf Minuten” hattest, in denen Du losgeflitzt bist, dann war es das pure Glück, Dir zuzuschauen und Dich anzufeuern. Du warst witzig, fröhlich, immer zu jedem Ausflug bereit – und gleichzeitig so verfressen und bestechlich, dass Dich Essbares zu Höchstleistungen anspornen konnte. Wie oft habe ich darüber gestöhnt, dass bei Dir anscheinend immer Fellwechsel war – in drei Farben! Jetzt bewahren wir jedes Haar auf, das wir von Dir finden…

Liebster Enzo, wir danken Dir von Herzen, dass Du bei uns warst, dass Du uns ausgehalten hast, auch wenn Du sicher manchmal zu kurz gekommen bist, dass Du uns so viel Liebe und Freude geschenkt hast. Du bildhübscher, einzigartiger Bub. Wir danken Vasso, dass sie Dir und Deinen Schwestern den ersten sicheren Hafen gegeben hat, Deiner Pflegestelle, bei der Du in Liebe und Sicherheit ankommen durftest. Wir werden Dich immer in unserem Herzen tragen.
Deine Familie Ritter

Du weichst mir nicht von meiner Seite,
gehst treu mit mir durch Sturm und Wind;
bist Freund, Gefährte und Beschützer –
manchmal auch verspieltes Kind.

Dein Blick, er lässt mich stets erweichen,
kann dir nicht einmal böse sein.
Auf dich setz ich zur Not mein Leben –
stellst meinem Herzen nie ein Bein.

Deine Schnauze kalt wie Raureif,
der Charakter warm und gut;
Liebst mich ohne was zu fordern –
kämpfst für mich mit ganzem Mut.

Du, mein treuer Weggenosse,
dir kann ich auch blind vertrau´n;
bist für mich mein größtes Herzstück –
Kamerad und Seelenclown.
(Norbert van Tiggelen)

 

Anni

Im Februar 2021

Anni ging über über die Regenbogenbrücke…

Anni durfte 15 Jahre alt werden. Doch dann versagten leider ihre Nieren.
Ihre Familie trauert sehr um ihre liebste Anni,
die für sie die tollste Hündin war, die man sich nur wünschen konnte.

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir…
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf…
Und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher,
dass du noch da bist…
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum…
im Land hinter der Regenbogenbrücke.
(Sylvia Raßloff)

Luka, früher Loulou

15. Februar 2021

Luka ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Lukas Familie:
„Hallo zusammen,

mein Name ist Luka.

Ich bin am 17.10.2006 aus Griechenland zu meinem neuen Rudel nach Niederbayern gekommen.
In Griechenland hatte ich noch den Namen Loulou und ich war bei meiner Auswanderung ca. 6 Monate alt. Ich war sehr verschüchtert, hatte große Angst vor allen Männern und liebte Kinder. Es dauerte eine gehörige Weile, bis wir uns zusammengewohnt hatten und ich verstand, wie es hier ‘läuft’.
Im Laufe der Zeit habe ich Euch einige Emails geschrieben, auch um selber meine tollen Erlebnisse nicht zu vergessen.
Über Eure Rückmeldungen und Streicheleinheiten habe ich mich immer riesig gefreut.
Nun – die Nacht von Sonntag auf Montag war für mich sehr schlimm – morgens konnte ich nicht mehr aufstehen.
Schon länger plagten mich ein Rückenleiden und Arthrose. Und dann verletzte ich mich auch noch an einer Vorderpfote.
Meine innere Uhr sagte schon eine Weile, dass mein Aufenthalt hier bei meinem Rudel wohl sehr bald vorbei sein wird.
Gestern war es dann soweit – mein Herrchen hat mir einmal versprochen, wenn die Beschwerden zu schlimm werden, dann wird er mich erlösen lassen.
Nachdem ich den ganzen Tag nicht aufstehen konnte und auch Fressen und Trinken verweigerte, haben sie mich schweren Herzens nachmittags zum Tierarzt gebracht. Hier haben sie mir schon öfter geholfen, auch wenn ich nie so richtig gern hierhin gekommen bin.
Mein Herrchen hielt mich die ganze Zeit in seinen Armen, die Tierärztin untersuchte mich noch kurz und bestätigte die Vermutung meines Frauchens und Herrchens.
Ich steckte meinen Kopf in seine Armbeuge und war bereit für immer einzuschlafen.

Herzlichen Dank meinen griechischen Freunden, die meine Ausreise ermöglichten.
Lieben Dank allen Freunden, die ich im Laufe meines Lebens kennenlernen durfte, für Ihre netten Worte und Streicheleinheiten und Leckerlis.
Den liebsten Dank an mein Rudel, die sich jetzt einen neuen Chef suchen müssen“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)