Burschi

11. Februar 2020

Das große Seelchen Burschi lebt nicht mehr…

Der liebe Burschi war ein besonderer Fall. Im Freilauf kam er nicht mit allen Hunden klar, im Zwinger gab er sich auf. Vasso fand eine Notlösung… er bekam ein kleines Gehege im Freilauf. Burschi war immer dabei und hatte trotz allem ein wenig seine Ruhe… aber, wie gesagt: es war eine Notlösung. Vorletztes Jahr war dann ein wenig Geld zur Verfügung um Burschi ein größeres Gehege zu bauen. Und dort lebte er auf. Wir waren jedes Mal, wenn wir im Tierheim waren, ganz angetan von diesem tollen Hund. So lieb und verschmust… am liebsten wäre er in uns hineingekrochen.
Noch sonntags verbrachte Dolly ein wenig Zeit bei Burschi.
Er war wie immer, freute sich über die Zuwendung, kuschelte mit Dolly.
Alles schien wie immer. Doch dann dienstags morgens der Schock:
Burschi lag tot mitten in seinem Gehege. Er wurde etwa neuneinhalb Jahre alt.

Lieber Burschi, es macht uns sehr traurig. Wie sehr hatten wir uns ein Zuhause für dich gewünscht!
Aber leider fand sich nie jemand, der dir dies geben wollte.
Mach es gut im Regenbogenland, lieber Schatz!
Nun hat deine Seele hoffentlich ihren Frieden gefunden.

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

Burschi

 

 

Burschi starb am 11. Februar 2020:-(
Seine Patin war Lena Schmitt

 

 

Notfall Max braucht dringend Ihre Hilfe!

13.02.2020

Max lebt schon längere Zeit im Tierheim wo er nach einer regelrechten Odyssee ankam. Er leidet leider an Epilepsie und bekommt seine Medikamente. Ganz schleichend ging es dem großen Bärchen irgendwann immer schlechter… er fraß nicht mehr richtig, war schwach, hatte Darmprobleme. Also kam er in eine Tierklinik. Es wurden Untersuchungen gemacht, Max wurde geröntgt, seine Organe wurden per Ultraschall untersucht. Max bekam Humanalbumin, was sehr teuer ist. Leider hat sich sein Allgemeinzustand noch nicht richtig verbessert. Aber sollen wir den großen Schatz aufgeben? Das können und wollen wir nicht!

Wir hoffen sehr, dass es dem lieben großen Bärchen Max bald besser geht und wir liebe Menschen finden, die uns bei der Begleichung der Tierarztrechungen unterstützen möchten.
Max, Vasso und das Team der Griechischen Pfötchen dankt Ihnen schon jetzt sehr herzlich♥♥♥

Unser Spendenkonto:
Griechische Pfötchen suchen ein Zuhause e.V.
IBAN: DE80 2505 0180 0910 4539 50
BIC: SPKHDE2HXXX
Sparkasse Hannover

Für Max haben schon gespendet: Gundel Blomberg, Silke Flögel, Pia & Peter Gunselmann, Tanja Könies, Christiane Viehl, Ingeborg Wilhelm, Petra Woll
Herzlichen Dank♥♥♥

 

Daddy

10. Februar 2020

Nur vier Tage nach Ikaros starb auch der Tierpflegenest-Bewohner Daddy. Daddy durfte ein sehr alter Herr werden, er wurde mindestens 18 Jahre alt. Daddy kam 2013 zu Vasso ins Tierheim – sie übernahm damals einige Hunde aus einem Animal-Hording-Fall. Und Daddy, der da schon zu den älteren Hunden gehörte, hatte das Glück schon bald nach Deutschland zu kommen. Leider fand sich nie eine Familie, die den lieben Daddy bei sich aufnehmen wollte. Aber unser kleiner Eigenbrötler lebte auch im Tierpflegenest sein Leben, immer gemütlich, viel im Wohnzimmer auf weichen Kissen und im Winter nah am Ofen. Nun verließen ihn die Lebenskräfte und er durfte in den armen seines Frauchens Petra Conrad sanft einschlafen.

Lieber kleiner Daddy, wir werden dich vermissen… nun kannst du zusammen mit Ikaros durchs Regenbogenland flitzen, nichts tut mehr weh und das Futter schmeckt dir auch wieder.

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Ikaros

6. Februar 2020

Unser kleiner Held Ikaros starb viel zu früh…

Ikaros Frauchen Petra Conrad und alle Helfer im Tierpflegenest sind vollkommen geschockt. Unser Ikaros, immer so tapfer gewesen, immer mit guter Laune unterwegs gewesen, immer den Chef gegeben, immer vornedran, wenn wir ins Tierpflegenest kamen, lebt nicht mehr… Und jetzt? Stille… viel zu viel Stille…
Ikaros starb vermutlich an einer Embolie… das Leben ist doch wirklich nicht fair… der Schatz fehlt uns allen so sehr…

Mach es gut, kleiner Held! Wir sehen dich schon durchs Regenbogenland düsen… immer etwas schneller als alle anderen… und immer mit guter Laune.

Dies hat ihm Willi geschrieben, Ikaros´guter Kumpel und Fahrer zu Tierarzt, Tierklinik und zum Wanderparkplatz zum Gassigehen IKAROS FLIEGT NICHT MEHR

Die Seele hätte keinen Regenbogen,
wenn die Augen nicht weinen könnten.
(Verfasser unbekannt)

Betty

 

 

Betty bedankt sich bei Stephanie Grümmer

 

 

Gemeinnützigkeit

05.02.2020

Griechische Pfötchen suchen ein Zuhause e.V.
ist mit Datum vom 30.01.2020 vom Finanzamt Burgdorf
unter der Steuernummer 16/200/93763
als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Der Start ins neue Leben für 13 Fellnasen

02.02.2020

Lange neun Wochen mussten wir warten – doch nun ist er da: der erste Transport im Jahr 2020.
Am Samstag, den 1. Februar, kamen Anne, Beyonce, Julia, Maritina, Marvin, Molly, Makis, Nefeli, Nora, Telis, Valanto, Vassilikoula und Zino in Deutschland an.
Einige haben schon ihre Familien gefunden. Und Anne, Marvin, Molly, Makis, Nora, Valanto und Vassilikoula warten in ihren Pflegefamilien auf ihr endgültiges Zuhause. Wir hoffen, dass auch sie schon ganz bald ihr Glück finden werden:-)

Wir bedanken uns bei den Fahrern Jessica und Christian, die wieder einmal alle sicher nach Deutschland gebracht haben sowie mit viel Herzblut unsere Tiere während der Reise wunderbar versorgt haben.
Ein Dankeschön den neuen Hunde-Familien, den Pflegestellen und Helfern bei der Vermittlung.
Und natürlich vor allem danke liebe Vasso, die es immer wieder hinbekommt, dass pünktlich alle Tiere in Thessaloniki am Ladeort aufs Einsteigen warten können.

Nora, Julia und Zino
Beyonce, Telis, Valanto, Nefeli und Anne
Marvin, Molly, Makis, Vassilikoula und Maritina

Croll und Croullina – ein ehrlicher Bericht über unsere Oldies

Seit dem 30.06.2019 sind Troll und Lina (so heißen die beiden bei uns) Mitglieder unserer Familie.
Wir hatten uns im Vorfeld ganz viele Gedanken gemacht, wie man den Alltag und besonders Urlaube mit einer ganzen 4-köpfigen Hundemeute bewältigen kann. Ach, die Oldies können so viel nicht mehr laufen, unser großer Garten und vielleicht regelmäßige Wiesenrunden hinterm Haus werden reichen. Am besten eine räumliche Trennung (Babygitter), damit die beiden Bestandshunde erst mal sich in Ruhe mit der neuen Situation abfinden können.

Dann waren die beiden da – und alles war anders:

Lina erwies sich als völlig inkontinent und sie wollte am liebsten nur in ihrem weichen Körbchen liegen. Beim Spazierengehen brach ihr linker Hinterlauf oft unkontrolliert weg, da half nur Warten bis sich dieser Anfall löste oder Abholen lassen. Ihr ganzes Gesicht, besonders die Augen, blickten ausdruckslos, freudlos.
Troll war mehr als hyperaktiv. Er fand überhaupt keine Ruhe und seine Distanzlosigkeit hat zu zwei Prügeleien mit unseren Bestandshunden geführt. Selbst nachts fand er keine Ruhe, wir hörten ihn oft herumlaufen. Zu allem Überfluss litt er sehr stark unter Juckreiz, in Teilen riss er sich das Fell raus oder fiel um, weil er sich zu stark gekratzt hatte. An Stubenreinheit war bei beiden überhaupt nicht zu denken……

Und heute:
Mit jeder Woche waren Veränderungen zu verspüren – manchmal unmerklich und ganz klein, aber es änderte sich ganz viel.
Mit unserem Tierarzt haben wir eine Vereinbarung: Wie bei allen unseren Hunden haben wir die beiden sofort nach Ankunft dort vorgestellt. Wir sind uns einig: Troll und Lina sollen Spaß am Leben haben – und wenn Medikamente helfen, bekommen sie, was sie brauchen. In ihrem Alter muss man nicht mehr übervorsichtig sein, die Lebensqualität ist in unseren Augen viel höher zu bewerten. Zwar arbeiten wir ganz viel mit Futterzusätzen und Homöopathie, doch brauchten wir bei den beiden alten Hunden schnellere Erfolge.
Lina bekommt zwei mal täglich einen Sirup gegen ihre Inkontinenz – seit dem hält sie dicht. Manchmal bleibt auch der „Seniorenstift“ über Nacht sauber und trocken, eine große Erleichterung.
Troll leidet unter atopischer Dermatose. Da wir ihn nicht noch mehr Tests unterzeihen wollen, währenddessen der Juckreiz auch nie nachgelassen hat, bekommt er Cortison. Fast jeden Abend wird er ausgiebig gebürstet – ganz langsam bessert sich der Zustand seines glanzlosen, verfilzten Felles. Zwar war er geschoren, als er kam, doch wuchs sein Fell irgendwie als Filzteppich nach. Wir werden ihn im Frühjahr mal von einem richtigen Hundefriseur scheren und schick machen lassen.
Gegen den Durchfall, der die beiden manchmal drangsaliert, schwören wir auf Oukubaka – diese Globulis wirken Wunder bei Mensch und Tier.
Beide laufen für ihr Leben gern große Spaziergänge (eine Stunde oder 1,5 Stunden sind normal) und es ist gefühlt Jahre her, dass Linchen zusammengebrochen ist. Unsere „Queen Mum“ hat richtig Muskeln bekommen und eine tolle Taille! Wirklich freudestrahlend kommt sie uns entgegen, sobald wir nach der Arbeit heimkommen, sie ihre Leine sieht oder falls sie beim Spaziergang mal wieder den Anschluss verloren hat und eilig hinter uns hergelaufen kommt. Troll ist ein drolliger LiLaLaune-Bär geworden. Er hüpft und springt wie ein junger Hund, sobald er merkt, dass wir zum Spaziergang rüsten. Wir haben ein neues Auto – schon für Helmut wollten wir einen Bulli und dieses Auto ist jetzt ein echter Sechser im Lotto. Für die Oldies passen genau zwei Hundeboxen nebeneinander in den Kofferraum. Die Rampe war überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil, oft wird sie „im Flug“ genommen. Troll fällt hin, steht auf und macht genauso fröhlich weiter wie bisher!
Wir waren mit vier Hunden im Urlaub – und es war eine ganz tolle Erfahrung. Ja, mein Mann ist jede Nacht mit Lina zum Pullern rausgegangen, sobald sie sich gerührt hat (wer will schon ein Ferienhaus „versauen“), doch hat dieses der Erholung keinen Abbruch getan. Es war ein anderer Urlaub als bisher – nicht besser oder schlechter, einfach anders. Und es hat uns so gut gefallen, dass wir im April wieder in dieses Haus fahren. Lob vom Vermieter: „Wenn sie nicht ehrlich gesagt hätten, dass dort vier Hunde gewesen sind, hätte ich das gar nicht gemerkt!“
Es ist eine Herausforderung, gleich zwei so alte Hunde aufzunehmen. Diese Entscheidung ist mitten in der Nacht gefallen, „was wäre, wenn jetzt einer der beiden stirbt und wir nicht geholfen haben???“. Also: beide oder keiner. Es bedeutet Arbeit, genaue Planung des alltäglichen Arbeitstages – wer kommt wann nach Hause, wer geht schon die Pipi-Runde usw. usw., manchmal auch Verzicht (die beiden Senioren kann man nicht den ganzen Abend allein lassen, um mal bis in die Morgenstunden eine Party zu feiern – es sei denn, man mag größere Reinigungs- und Wischarbeiten!). Dann fährt man zwischendurch nach Hause, verkürzt die Partydauer oder geht gar nicht erst los! Allein sind vier Hunde eine echte Aufgabe, doch zu zweit sind wir ein echt eingespieltes Team. Jeden Abend, bei der letzten Kuscheleinheit bevor das Licht gelöscht wird, danken wir für die Zeit mit Troll und Lina. Sie hängen mit wirklich inniger Liebe an uns, entdecken jeden Tag etwas Neues in der Welt und strahlen so eine immense Lebensfreude aus, dass man die beiden nur lieb haben kann. Egal, wie viel Zeit uns noch bleibt – diese werden wir so intensiv wie es nur irgendwie geht, nutzen.

An dieser Stelle können wir nur all denen Mut machen, die überlegen, ob auch ein älterer Hund in ihr Leben passen könnte. JA, aus tiefsten Herzen JA. Troll und Lina sind mindestens 13 Jahre alt und haben soooo viel noch gelernt. Man muss ein wenig die schöne Komfort-Zone verlassen, in der man sich sein Leben so bequem und pflegeleicht wie möglich eingerichtet hat. Wir haben uns bewusst diesen geänderten Vorzeichen gestellt, viele blöde Ratschläge uns anhören müssen („vier Hunde- das ist schon fast asozial“, „nehmt doch lieber einen Welpen, da kann man viel mehr mit machen“ und vieles mehr), doch wir haben diese Entscheidung aus voller Überzeugung getroffen. Troll und Lina hatten eine Chance verdient. Zwar können beide nicht mehr richtig hören oder gucken, sind keine Hundeschönheiten im allgemeinen Sinn, aber sie sind immer mit dabei, mitten im Leben, mitten in unserer Familie.

Troll, früher Croll, oben links und Lina, früher Croullina, unten links

Unsere Winterfutteraktion 2019/ 2020

04.11.2019/15.02.2020

In diesem Jahr wiederholt  sich diese tolle und erfolgreiche Aktion zum 6. Mal und
dennoch ist sie dieses Mal anders. Sie ist nicht nur ein Spendenaufruf, um das Futter in der traurigen Jahreszeit sicher zu stellen, nein, in diesem Jahr hat die Spendenaktion noch einen anderen Stellenwert: Sie ist ein Symbol der Verbundenheit.

2019 haben sich die Ereignisse überschlagen. Wula Dertili hat nach vielen Jahren im Tierschutz ihren Abschied bekannt gegeben. Ein Neuanfang musste gestartet werden, schließlich musste es weiter gehen. Und so wurde auch die Stunde der Gründung unseres Vereins geboren.

Den Hunden und Katzen im Tierheim ist das natürlich völlig egal. Verein hin oder her,
dem Hunger ist das gleich. Aber für die lieben Spender ist es einfacher. Auch Vasso
freut sich sehr über die Vereinsgründung, sie und ihre Tochter Dolly sind nun selbstverständlich unsere Ehrenmitglieder. Sie vertrauen auf unsere Arbeit in Deutschland, sie vertrauen auf unsere Hilfe, sie vertrauen darauf, dass wir auch in Zukunft mit viel Herzblut und nach besten Kräften das Tierheim unterstützen werden.

Lasst uns diese 6. Futteraktion zu etwas ganz Besonderem machen.
Wir bitten euch von ganzem Herzen, zaubern wir den Hunden und Katzen
ein volles Bäuchlein und Vasso für einige Wochen ein Lächeln ins Gesicht.
Zaubern wir über den Winter die Sorgen des Hungers einfach weg.
Zaubern wir gemeinsam ganz viel Geld zusammen,
um davon Futter bestellen zu können.

Wir bitten euch von ganzem Herzen, vergesst diese wunderbaren Seelen nicht
und spendet für Futter. Wir danken euch allen sehr herzlich♥♥♥

Unser Spendenkonto:

Griechische Pfötchen suchen ein Zuhause e.V.
IBAN: DE80 2505 0180 0910 4539 50
BIC: SPKHDE2HXXX
Sparkasse Hannover

Der Spendenstand am 15.02.2020 9340 €
Marianne & Wolfgang K., Vera & Stanislav Kopecek, Natalia Trockmann, Martina L., Regina T., Michael G., Martina Plener, Petra Schneider, Christiane Suhartono, Elfriede Lauser, Bettina W., Maud Panknin, Petra M., Ursula U., Monika Maria C., Mariola & Norbert Beckers, Dagmar Z., Martina & Frank Otto Gutjahr, Serim B., Denise K., Ute Wagener, Thekla Janssen, Inge M., Claudia & Kai Edeler, Inge Wilhelm, Simone & Peter V., Gitta T., Michaela & Jörg Walther, anonyme Spenderin, Ulrike U., anonymer Spender, Wasiliki P., Silke Flögel, Fam. Hübener mit Pauline, Renate M., Gaby H., Susanne Stauder-Jentsch, Petra Woll, Carmen G., Conny M. & Rolf T., Gudrun & Michael Bühring, Ingeborg Wilhelm, Regine & Wolfgang L., Christiane Viehl, anonymer Spender, Michael G., Natalia Trockmann, Martina L., Ulrike U., Edeltraud Brunner, Mariola Beckers, Uwe R., Margit S., Katarina M., Irene M., Marko S., Tatjana Z., Petra W., Michael B., Elfriede Lauser, anonyme Spenderin, Christiane Dederichs, Hildegard A., Bernd & Sandra A., Ingrid & Joachim B., Gerda & Klaus H., Nicole Benthien, Evelyn F., Katrin J., Stephanie Ulrich, Jens G.
Herzlichen Dank♥♥♥ den lieben Spendern!

Ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht mit einem Vierbeiner auf drei Pfoten

Im Sommer 2015 kam Paul, damals Chicco, von den griechischen Pfötchen zu uns.

Nicolas hat genau die gleiche Behinderung wie unser Paul, exakt die gleiche Stelle wurde amputiert, daher möchte ich hier berichten, wie es uns ergangen ist mit einem behinderten Hund, den wir uns nie und nimmer geholt hätten, weil wir dachten, dass ein gehbehinderter Hund absolut nicht in unser Leben passt, und ich persönlich mit so einer Behinderung mental auch nicht vernünftig umgehen kann, da ich vor Mitleid zerfließe. Aber wir hatten dann einfach keine andere Wahl, und so erging es uns dann:

Paul hat uns von Anfang an eines besseren belehrt und wir durften und dürfen immer noch so viel durch ihn lernen: nämlich, dass es immer eine Möglichkeit gibt und man alles bewältigen kann, wenn man es nur will und nicht aufgibt. Paul ist ein ganz toller Hund, für den seine Behinderung absolut kein Problem darstellt und der einfach nur lebensfroh alles annimmt, so wie es kommt. Er begleitet mich fast überall hin: jeden Tag ins Büro, hier hat er sich in null Komma nix eine Fangemeinde aufgebaut, ja sogar zum Friseur kommt er mit, er legt sich in die Ecke und wartet bis wir wieder gehen können, er bezaubert mit seinem Charme und seiner Lebensfreude einfach alle Menschen.

Wir hatten drei wundervolle Jahre bis ich merkte, dass er nicht mehr so laufen und rennen konnte wie bisher. Also haben wir einen Orthopäden aufgesucht, der MRT, CT etc. gemacht hat um dann festzustellen, dass er starke Arthrose aufgrund der Überlastung hat. Er riet uns zu einem künstlichen Hüftgelenk und eine Verlängerung des Stumpfes, was für ein halbes Jahr eine ziemlich schmerzhafte Prozedur bedeutet hätte. Wir hatten ja, als Paul zu uns kam, sofort eine negative Auskunft eines Tierorthopädietechnikers bzgl. Prothese bekommen. Dann haben wir aber durch einen glücklichen Zufall von „Tante Emma Tierorthopädie“ in Schortens gehört. Wir haben nach etlichen Telefonaten die lange Reise (700 km) dorthin gewagt, und um es kurz zu machen: Paul hat eine Prothese bekommen und mit dieser rennt er wie ein Jungspund. Er hat die Prothese problemlos angenommen, was wir so gar nicht zu hoffen gewagt hätten. Uns wurde gesagt wir müssten Geduld haben und es könnte sein, dass es ein Jahr dauert bis er damit problemlos laufen kann. Innerhalb von einer Woche lief er mit der Prothese als wenn er sie schon immer gehabt hätte und konnte auch, entgegen der Aussagen des Herstellers, sofort damit rennen. Die Prothese musste nach einiger Zeit noch etwas nachbearbeitet werden, da er wunde Stellen bekam aufgrund der Muskulatur, die sich in dem Stumpf  gebildet hatte. Aber das war wirklich ganz problemlos und unkompliziert auf dem Postwege möglich.

Was zu bedenken ist und ich auch nicht schönreden möchte:

Natürlich sind unsere täglichen Spaziergänge nicht so ausgiebig wie mit einem Vierbeiner: wir können i.d.R.  nur zweimal am Tag je 35 Minuten laufen, dann aber in Gelände, in dem Paul nach Herzenslust rennen und schnüffeln kann. Aber es soll ja auch Leute geben, die länger gar nicht gehen möchten und froh sind, wenn sie nicht so ausgiebig Gassi gehen müssen. Ich gehöre nicht unbedingt dazu, aber Paul hat mich gelehrt, dass das Gassigehen nicht nur darin besteht, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Dank Paul lassen wir es geruhsamer angehen, pausieren auch mal auf einer Bank und beobachten gemeinsam. Inzwischen genieße ich dadurch die Natur noch viel mehr. Je nach Autotyp (Kombi) ist eine Rampe erforderlich, und die Physiotherapie steht auch alle 2 Wochen an, außerdem bekommt er homöopathische Medikamente und Futterzusätze, was natürlich auch zusätzlich Geld kostet. Ansonsten sehen wir den Tierarzt  – wenn überhaupt – nur zum Impfen.

Wir sind so froh und glücklich mit unserem Dreibeiner und hoffen, dass wir noch ganz viele gemeinsame Jahre vor uns haben, inzwischen ist Paul 8 Jahre alt. Hier zwei Videos von Paul: Video 1  Video 2

Vielleicht bekommt Nicholas ja auch noch seine Chance auf ein schöneres Leben, trotz seiner Behinderung, ich wünsche es ihm so sehr.

Lotta

 

 

Lotta bedankt sich bei Maud Panknin

 

 

 

Frosso

Im Dezember 2019

Frosso ging über die Regenbogenbrücke…

Frosso wurde vor einigen Jahren in einem erbarmungswürdigen Zustand gefunden: völlig verfiltzt, mit hunderten von Zecken, sie konnte kaum noch laufen. Nachdem sie behandelt, geschoren, von Zecken befreit, die Krallen geschnitten und aufgepäppelt wurde, kam sie ins Tierheim. Zum Glück für das alte Mädchen durfte sie dann irgendwann nach Thessaloniki in ihr Pflegezuhause ziehen. Dort lebte sie noch einige Zeit glücklich und umsorgt. Dann ging ihre Kraft zu Ende. Frosso wurde ca. 16 Jahre alt.

Je hilfloser ein Lebewesen ist,
desto größer ist sein Anrecht
auf menschlichen Schutz
vor menschlicher Grausamkeit.
(Mahatma Gandhi)

Frosso

 


Frosso starb im Dezember 2019:-(
Ihre Paten waren Cornelia M. & Rolf T.

 

Traurige Nachrichten aus Griechenland:-(((

30.12.2019

Giannikos ging über die Regenbogenbrücke…

Es sollte eigentlich eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte werden…
Zwei unserer Langzeitbewohner im Tierheim, Annia und Giannikos, sollten im Dezember gemeinsam nach Deutschland in ein neues Zuhause ziehen. Alles war schon arrangiert und beide wurden sehnsüchtig erwartet. Leider wurde Giannikos sehr krank. Er hatte mehrere Mastzellentumore und seine Annia musste ihre Reise nach Deutschland alleine antreten. Giannikos kam zu Dolly und hatte ganz am Ende seines Lebens doch noch ein Zuhause mit warmen Kuschelplätzchen und streichelnden Händen. Leider war nun diese Zeit für Giannikos viel zu kurz. Er kam am Heiligen Abend völlig apathisch in die Notfallambulanz. Trotz aller Hilfsversuche verbesserte sich sein Zustand nicht mehr. Giannikos starb zwei Tage nach Weihnachten.

Giannikos

28.12.2019

Giannikos ging über die Regenbogenbrücke…

Es sollte eigentlich eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte werden…
Zwei unserer Langzeitbewohner im Tierheim, Annia und Giannikos, sollten im Dezember gemeinsam nach Deutschland in ein neues Zuhause ziehen. Alles war schon arrangiert und beide wurden sehnsüchtig erwartet. Leider wurde Giannikos sehr krank. Er hatte mehrere Mastzellentumore und seine Annia musste ihre Reise nach Deutschland alleine antreten. Giannikos kam zu Dolly und hatte ganz am Ende seines Lebens doch noch ein Zuhause mit warmen Kuschelplätzchen und streichelnden Händen. Leider war nun diese Zeit für Giannikos viel zu kurz. Er kam am Heiligen Abend völlig apathisch in die Notfallambulanz. Trotz aller Hilfsversuche verbesserte sich sein Zustand nicht mehr. Giannikos starb Zwei Tage nach Weihnachten.

Lieber Schatz, im Oktober holten wir dich zusammen mit Annia aus dem Zwinger und wollten euch ein klein wenig Freiheit geben… leider war ein Gewitter im Anmarsch und ihr musstest zurück in den Zwinger. Wir hatten uns so gefreut als nur kurze Zeit später Annia und du ihr Gnadenplätzchen bei eurem neuen Frauchen bekommen solltet.
Und nun endet diese Geschichte für dich viel zu schnell und so traurig…

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
also sind sie uns gleich gestellte Wesen
des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.
(Franziskus von Assisi)

Helmut

12. Dezember 2019

Der wunderbare Helmut lebt nicht mehr…

Danke Helmut!

Wir hatten ein glückliches, aufregendes, lustiges, manchmal chaotisches,
inniges, vertrautes Leben voller Liebe und gegenseitigem
„Aufeinander-Aufpassen“ miteinander.

Du warst mein Lehrmeister, mein großer, verrückter Wildfang,
mein Vertrauter, mein verschmuster Riese mit Ohren,
so groß wie Pommes-Tüten, mein Bodyguard –
aber vor allem warst, bist und wirst Du eines IMMER sein:

Mein bester Freund

Mit jedem Tag, der vergeht, lebst Du weiter

In meiner Erinnerung

Hab` all die Bilder mit Dir gespeichert

In meiner Erinnerung

Ich hab Dich hier, ich trag Dich bei mir,

in meiner Erinnerung