Unser Tierheimbesuch Ende Juli 2021

13.09.2021

Der Bericht kommt jetzt, da wir hoffen, dass Sie, liebe Freunde der Griechischen Pfötchen, wohlbehalten und erholt aus ihren Ferien zurück gekehrt sind. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit zu lesen was wir in diesem Sommer während unseres ersten Tierheimbesuch in diesem Jahr erlebt haben.

Stellen Sie sich vor: 42 Grad im Schatten, flirrende Hitze, brennende Sonne, nicht aufhörendes Hundegebell und ein Hund drückt sich mit aller Kraft an Sie. Da passt kein Blatt dazwischen, weil er einfach nur gehalten und gestreichelt werden will. Alles klebt, alles riecht. Und Sie sind einfach nur glücklich genau jetzt hier zu sein. Wo man das erlebt? Kalimera, willkommen im Tierheim Katafygio Zoon in Griechenland. Endlich nach all den Corona-Unwegbarkeiten sind wir, 2 Vereinsmitglieder, in der heftigsten Hitzewelle in Thessaloniki in der letzte Juliwoche diesen Jahres jeden Tag ins Tierheim gefahren.

Die Bedingungen für vernünftige Vermittlungsfotos waren maximal ungünstig. Dort wo wir normalerweise im Transferraum des Tierheims unsere Fotos machen, gab es eine etwas schattige Stelle und jeder Hund flüchtete sich schwer hechelnd mit langer Zunge sofort dorthin, legte sich ab oder eng an unsere Seite. Die heimlichen Stars: der weiße Wassereimer, auf jedem Bild zu sehen, und die gesponserten Hütten der Tierheimwachhunde Lela und Panagos, die Schattenboten. Für alle eine tägliche Herausforderung.

Leider sind noch so viele „alte“ wunderbare Bekannte dort. Manche sind mutiger, manche müder geworden. Jedes Mal entkam uns „Wieso will niemand diesen Hund haben? Diesen Clooney, Becam, Kismet, Arri, diese Elenita, Elvira, Zeta, diesen Sifis, Zivago und und und“. Und so viele neue Hunde! So viele entsorgte Hundeseelen, die schon einmal ein Zuhause hatten. Der Dobermann Leonardo z.B., der ausgesetzt durch Thessaloniki lief, ging sofort ins Sitz als wir ihn anleinten. Viele Hundebesitzer würden sich freuen, wenn ihr Hund sich in solch extremen Stresssituationen (wenn wir da sind, ist immer Stress wegen der Aufregung der Hunde) so verhalten würde. Fast jeder Hund ruft uns zu „Hey halt! Hol mich raus, das ist ein Irrtum, dass ich hier eingesperrt bin“.  Und dann sind da noch die Verängstigten, Stillen, da setzen wir uns in den Zwingern mit Abstand hinein, zeigen ihnen, es muss hier gar nix passieren. Nur da sein. Und dann wird geguckt, geschnuppert, manchmal sich genähert. Einige Hunde sind gestorben, einsam, allein. Auch das ist Alltag im Tierheim.  Und dann sind dort noch viele Junghunde, die alle ein Zuhause suchen. Einigen wurde die Mama überfahren, andere sind mit der Mama im Tierheim gelandet. Oder die sehr junge sanfte Hundemama Mona: sie wurde angefahren als sie ihre Welpen versorgen wollte. Sie kam ins Tierheim. Die Welpen wurden  trotz langer Suche nie gefunden. Wir haben getan was wir konnten und immer kommt es einem zu wenig vor.

Das Salz des Schweißes war ein Grund für feuchte Augen. In keinem Land ist ein Tierheim ein Zuckerschlecken für Hunde. In Griechenland /Thessaoniki auf Grund fehlender staatlicher Hilfen und mangelnder Akzeptanz der Bevölkerung umso weniger. Deshalb ist Ihr privates und unser ehrenamtliches Engagement so unermesslich wichtig. Wir haben über 70 Hunde in der brüllenden Hitze aus ihren Zwingern geholt und näher kennengelernt. Wir waren ohne Ausnahme begeistert und ohne irgendwas zu beschönigen, das kennen Sie von uns. Nicht ein Kniff, nicht eine Schramme. Die haben wir nur von den maroden Zwingeranlagen, die Wind, Sonne, Regen und den springenden Hunden ausgesetzt sind. Geld und Tierschutz, eine Never-Ending-Story. Die Spenden in unserem kleinen eingetragenen Verein werden in erster Linie für das tägliche Futter und die medizinische Versorgung aufgewandt. Aktuell befinden sich über 200 Hunde im Tierheim von Vasso Hatzimanoli. Es gelang auch Hunde überraschenderweise sogar schon während unseres Tierheimbesuchs zu vermitteln auf einen Endplatz (der schwarze Korso; 5 Jahre im Tierheim!) oder auf eine Pflegestelle (Malinko, Baxter). Ja, das Quäntchen Glück ist immer dabei. Die anderen Hunde kommen nach und nach online. Ab Anfrage bedarf es 3-4 Wochen bis ein Hund in eine sichere Zukunft ausreisen kann. Also schauen Sie bitte immer wieder zu uns rein.

Sie wollen helfen? Aber gerne! Empfehlen Sie bitte unsere Website, wenn sich Menschen vorstellen können einem Auslandstierschutzhund ein Zuhause geben zu wollen. Es gibt so viele Möglichkeiten unseren Hunden von Griechische Pfötchen suchen ein Zuhause e.V. zu helfen. Fragen Sie uns unverbindlich zu einer Adoption, übernehmen Sie eine Patenschaft oder werden Sie Pflegestelle, kaufen Sie den Tierheimkalender,  werden Sie Vereinsmitglied. Oder spenden Sie bitte einfach Geld (Spenden an unseren Verein sind steuerlich absetzbar). Jeder Euro kommt den Hunden zugute. Alle unsere Besuchskosten (Flug, Unterkunft, Mietwagen, Verpflegung) tragen wir Ehrenamtlichen jedes Mal selbst. Anfang Oktober 2021 fahren dann wieder 3 Vereinsmitglieder ins Tierheim.

Das Schlusswort gehört natürlich den Hunden:
Wieder Zuhause angekommen, haben uns unsere geliebten adoptierten Griechischen Pfötchen –  die schwarzfellige Beba und Herdenschutzmix Celso – beschnuppert und ganz besonders angeguckt. Das ist jedes Mal so. Eine Stille, die einander erkennen lässt. Sie verstehen sofort wo wir waren.

   
Aglaia, Ammy, Charlotte und ihre Gehegefreunde – Aiden und Alvin – Linda

 
Ilian und Thor – Perla, Pierre, Manny, Manzy,Siera und Morty


Manzy, Manny, Perla – Sandy – Leonardo

Rihanna

 

 

Rihanna starb im September 2021😥
Ihre Patin war Lena Schmitt

 

Start ins neue Leben für 5 Fellnasen:-))

07.09.2021

Am 3. September 2021 durften Alani, Baxter, Jagger, Korso und Malinko ihre große Reise nach Deutschland antreten. Wie jedes Mal wurden die Hunde von den Fahrern unseres Transporteurs wunderbar umsorgt quer durch Europa chauffiert. Herzlichen Dank den beiden Fahrern, Tierheimleiterin Vasso Hatzimanoli sowie den Helfern in Deutschland, den neuen Familien von Alani, Jagger und Korso und den Pflegefamilien von Baxter und Malinko

 
 

Fanis

 

 

Fanis bedankt sich bei Silke Flögel

 

 

 

Liza

 

 

Liza starb im September 2021😥
Ihre Paten waren Jens Grümmer sowie Claudia & Markus K.

 

Bonita

 

 

 

Bonita starb im August 2021:-(

 

 

 

Bonita

Im August 2021

Bonita ist tot…

Bonita kam als junge Hündin ins Tierheim und obwohl sie so eine liebe Seele war und dazu auch noch sehr hübsch, hat sich für sie nie jemand ernsthaft interessiert. Das ist eigentlich kaum zu glauben und so traurig! So bestand Bonitas Leben also aus ihrem Zwinger, ihrem Zwingergenossen und als einzige Freude ihr tägliches Futter… was für eine vergeudete Lebenszeit! Ende Juli holten wir sie noch mit ihrem Kumpel Clooney aus dem Zwinger um den beiden zumindest ein wenig Aufmerksamkeit zu geben. Die neuen Fotos sollten endlich auch für Bonita Glück bringen. Doch nur einige Wochen später starb Bonita leise und unauffällig… sie lag morgens tot im Zwinger. Sie wurde nur 9 Jahre alt.

Bonita, wir hatten dir ein ganz anderes und viel schöneres Leben gewünscht! Hoffentlich geht es dir jetzt im Regenbogenland besser, hast endlich Platz zum Rennen und Toben mit den vielen anderen Hunden, die dort schon auf dich gewartet haben. Mach´s gut liebe Maus! Wir vermissen dich!

Jeder Hund – jedes Tier –
sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Wir sind nun auch bei AmazonSmile registriert

23.08.2021

Wir freuen uns, wenn Sie die Tiere im Tierheim mit Ihren AmazonSmile-Einkäufen unterstützen möchten!
0,5% der Einkaufssumme überweist Amazon an die Griechischen Pfötchen, wenn Sie die Griechischen Pfötchen als Ihren zu unterstützenden Verein auswählen.

Dazu nutzen Sie einfach dieses Banner, das Sie rechts unten auf unserer Homepage finden.

 

 

 

 

 

 

Loni (früher Ballou)

31. Juli 2021

Die kleine Loni ist tot…

Dies schrieb uns Lonis Frauchen:
„…nach über 16 Jahren bei uns mussten wir unsere 19-jährige Loni letzten Samstag gehen lassen. Sie war schon lange dement und taub und hat in den letzten Wochen leider körperlich immer mehr abgebaut. Bis letzten Mittwoch ist sie noch täglich ein paar Meter spazieren gegangen und hat mit Appetit gegessen. Ab Donnerstag wollte sie nicht mehr essen und konnte kaum noch laufen. Unser Tierarzt kam am Samstag zu uns nach Hause und so konnte Loni in ihrem Bett einschlafen.
Im Anhang schicke ich euch ein paar Fotos aus den letzten beiden Monaten und eines der ersten Fotos von Thessa & Loni kurz nach ihrem Einzug 2005.

Fast mein halbes Leben habe ich mit Loni verbracht, sie wird uns sehr fehlen.

Vielen Dank, dass ihr, v. a. Vasso, die beiden damals in Griechenland gerettet habt und wir eine so lange schöne Zeit miteinander verbringen konnten!“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Brunno

Sommer 2021

Brunno ist nun im Regenbogenland…

Brunno war ein armer Tropf, denn als Hund aus schlechter Haltung war er so etwas wie ein „schwieriger“ Hund. Wer kann ihm verdenken, dass er das Vertrauen in Menschen nicht mehr hatte und für ihn Angriff die beste Verteidigung wurde. Leider hatte er so keinerlei Chance auf ein Zuhause und fristete seine letzten Lebensjahre im Tierheimzwinger. So traurig… so viel vergeudete Lebenszeit… Auch Brunno war einfach „nur“ ein Hund, der auf die falschen Menschen traf, die sein zukünftiges Leben leider allzu sehr beeinflussten.

Lieber Brunno, jetzt bist du endlich frei, keine Menschen mehr, die dir weh tun und deine Seele nie verstanden haben, keine Zwingergitter, kein eintöniges Warten aufs Futter, das dein Highlight eines jeden Tages war. Im Regenbogenland geht es dir nun hoffentlich gut.

Mein Traum für alle Tiere:

Dass keines mehr von Menschenhand
gequält, gefoldert und verbrannt.

Dass niemals mehr ein Tier erfriert
und keines die Hoffnung je verliert.

Dass keines einsam und verlassen,
als No Name stirbt – allein gelassen.

Dass keines muss Schmerz und Leid ertragen,
und angstvoll streunt, mit leerem Magen.

Dass Menschen sie endlich mit dem Herzen verstehn,
sie als Freunde und nie mehr als Sache sehn…

(Verfasser unbekannt)

Brunno

 

 

 

Brunno starb im Sommer 2021:-((
Sein Pate war Jürgen S.

 

 

Start ins neue Leben für Maro, Morena, Nouna, Rono und Sparky

19.07.2021

Am 16.07.21 startete wieder ein Transport mit Maro, Morena, Nouna, Rono und Sparky an Bord.
Auch diesmal war es ein nervenaufreibender Transport,
denn während der Fahrt durch Ungarn mussten die Fahrer mit den Ausläufern des Tiefs „Bernd“ zurechtkommen. Aber die Fahrer von G.A Life brachten unsere Tiere sicher durch die Nacht mit Unwetter, Starkregen und Gewitter. Auch später während der Fahrt durch Deutschland machte die Unwetterkatatrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einige Umwege nötig.

Umso mehr freuen wir uns, dass trotz aller Unbilden alles gut geklappt hat!
Morena und Nouna durften direkt bei ihren Familien einziehen.
Maro, Rono und Sparky warten auf ihren Pflegestellen auf ihr Für-Immer-Zuhause.

Ein großes Dankeschön an die neuen Familien und Pflegestellen von Vassos Schützlingen, ebenso ein Dankeschön an die Fahrer für ein sicheres Ankommen trotz widriger Wetterumstände und natürlich auch an Vasso!!!

 
Die Mädels Maro, Morena und Nouna


Die Jungs Rono und Sparky

Zeus

4. Juli 2021

Zeus ist nun im Regenbogenland…

Dies schrieb uns Zeus Herrchen:
„…nachdem ich noch über ein Jahr mit dem lieben und besten Zeus geschenkt bekommen hatte nach der OP im vergangenen Jahr, musste ich den kleinen Goldschatz heute erlösen. Seit einem halben Jahr ist es ihm nicht so gut gegangen. Hatte vor 10 Wochen noch einen Kreuzbandriss, das haben wir noch die OP gut überstanden. Dann ging es leider rapide abwärts. Er hat dann an einem anderen Bein gelahmt. Wurde immer apathischer – er konnte nicht mehr. Waren heute in der Tierklinik, dabei wurde festgestellt, dass er einen Knochenkrebs und Metastasen in der Lunge hatte. Mit vielen Tränen haben wir ihn dann erlöst. Er ist so gegangen wie er sein ganzes Leben war – lieb, ruhig und friedlich. Es waren schöne 10 Jahre mit dem kleinen Engel.

Vielen Dank nochmal für die Vermittlung. Die kommenden Tage werden so unendlich schwer sein. Diese unendliche Stille. Er fehlt mir so unglaublich.“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

Start ins Glück für acht Hunde und eine Katze :-)))

21.06.2021

Am letzten Freitag startete wieder ein Transport  mit Sirkan, Rass, Zerom, Soleil, Chino, Kitsy, Leou, Maya sowie mit Katze Miri. Diesmal war es für alle ein nervenaufreibender Transport, denn das Wetter hielt einige Kapriolen in Rumänien bereit. Aber die tollen Fahrer unseres Transporteurs trotzten allen Unbilden und kutschierten unsere Tiere sicher durch die Nacht mit Unwetter, Starkregen und Gewitter. Umso mehr freuten wir uns als wir die neun Tiere in Empfang nehmen konnten. Rass, Zerom, Soleil, Chino und Maya durften direkt bei ihren Familien einziehen. Sirkan, Kitsy und Leou warten im Tierpflegenest Backnang auf ihr Zuhause. Und Miri, die wir in den nächsten Tagen zur Vermittlung einstellen werden, wartet in Stuttgart auf ihr endgültiges Zuhause.

Wie immer ein großes Dankeschön an die Familien von Vassos Schützlingen, Hochachtung an die Fahrer für ein sicheres Ankommen trotz wiedriger Wetterumstände, dankeschön an die Helfer und vor allem an unsere Vasso!!!

Soleil, Kitsy, Miri, Chino, Leou,

Rass, Sirkan, Zerom und Maya

Gunnar, vorher Lazaris

14. Juni 2021

Gunnar starb viel zu früh…

Dies schrieb uns Gunnars Familie:

Manchmal fallen kleine Engel vom Himmelszelt,
aber ihre Heimat ist nicht unsere Welt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg ein Stück,
doch dann kehren sie zu den Sternen zurück.
(Eveline Kleist)

Troll und Lina, vorher Croll und Croullina

8. Juni 2021

Troll und Lina durften gemeinsam einschlafen…

Dies schrieb uns die Familie der beiden:
„…Wir haben gemeinsam gekämpft, aber die beiden waren soooo müde. Friedlich und in Würde sind sie in unseren Armen gegangen. Sie schlafen neben Helmut und Sam.
Es wurde in der letzten Zeit, seit dem heißen Muttertag, immer schlimmer. Atemprobleme und Arthrose/Spondylose wurden mit jedem Tag schlimmer. Doch ihre Lebenslust war ungebrochen. Es tut sehr weh!“

Die Geschwister Croll und Croullina lebten immer zusammen: sie hatten in Griechenland gemeinsam ein Zuhause bis ihr Frauchen starb, dann ins Tierheim gebracht, waren sie natürlich auch zusammen im Zwinger. Und dann geschah das kleine Wunder: ihre Paten gaben ihnen ein Zuhause! Und auch hier durften die beiden noch fast 2 Jahre zusammen leben – und nun im hohen Alter von über 14 Jahren gingen sie zusammen über die Regenbogenbrücke.

Seelenhunde sterben nicht…
Sie haben dieses Leuchten, das alles um sie herum erfüllt…
berühren uns… verändern uns… lehren uns so viel.
Sie sind Engel… ihre Flügel tragen uns durch schwere Zeit.
Auch wenn wir sie nicht sehen… sind sie da… strahlend hell…
wie Sterne in der Dunkelheit…
Sie sind Seelenhunde… für immer… und in alle Ewigkeit…
Fühlst du die Wärme? Siehst du das Licht?
Seelenhunde sterben nicht.
(Sylvia Raßloff)

Start ins neue Leben diesmal für 8 Hunde :-))

06.06.2021

Am Freitag, den 04.06.2021 startete wieder ein Transport, der 8 Hunde aus dem Tierheim mitnahm. Diesmal durften Moira, Regina, Chiara, Rocky, Romeo, Maya, Keissy und Zarie ihre große Reise antreten.
Auch diesmal hat die lange Fahrt wunderbar geklappt, in Hamm nach fast 2700 km Fahrt gab es gerade mal eine „Verspätung“ von 30 Minuten dank der tollen Fahrer, aber auch dem guten Durchkommen an den Genzübergängen und nur wenigen kleinen Verzögerungen unterwegs.

Chiara, Regina und Zarie warten nun bei ihren Pflegefamilien auf ein endgültiges Zuhause.
Moira, Rocky, Romeo, Maya und Keissy wurden von ihren Familien direkt am Transport abgeholt.

Wir danken allen Familien, Pflegefamilien, den Fahrern und dem gesamten Team von G.A Life, Vasso und ihren Helfern in Griechenland und unseren Helfern in Deutschland!
Allen Hundeschätzen wünschen wir ein langes glückliches Leben mit ihren lieben Familien!

Chiara, Maya, Keissy und Rocky
Moira, Regina, Romeo und Zarie

Danny

6. Juni 2021

Danny lebt nicht mehr…

Für Danny sollte das Leben noch einmal richtig schön werden –
eine liebe Familie wartete schon sehnsüchtig auf ihn.
Aber leider ging es Danny immer schlechter anstatt besser –
so, dass er die lange Reise nach Deutschland nicht antreten konnte.

Dann kam Danny wieder in die Tierklinik und nichts half ihm…
er wurde immer schwächer und konnte dann nur noch erlöst werden.

Es bricht einem das Herz, aber leider geht nicht jede Geschichte gut aus.
Danny wurde nur 5 Jahre alt…

Wir hoffen, dass es dem großen Jungen nun besser geht – dort wo er jetzt ist,
er keine Schmerzen mehr hat, keine Angst, keine Gitter und viele Hundefreunde,
die zusammen mit ihm davon träumen wie es gewesen wäre eine eigene Familie zu haben…

Er ist die Erlösung, sagt der Verstand.
Es ist zu früh, sagt das Herz.
Du fehlst mir so sehr, sagt die Liebe.
Es ist Gottes Wille, sagt der Glaube.

Doch wer sagt: „So ist nun mal das Leben“,
der hat keine Ahnung wie weh das tut…
(Verfasser unbekannt)

Travis, früher Silver

27. Mai 2021

Travis ging über die Regenbobenbrücke…

Dies schrieb uns Travis´ Frauchen:
„Wir haben im Oktober 2008 unseren geliebten Travis, damals noch Silver, über Ihre Tierschutzseite (damals noch unter über Frau Dertilli) vom Flughafen Frankfurt abgeholt; es war Liebe auf den ersten Blick; Travis hatte damals auffallend dünne Hinterläufe, die wenig bemuskelt waren und ab und an zitterten.
Er entwickelte sich zu einem fröhlichen, kräftigen Hund, der manchmal 20 bis 30 Kilometer mit mir lief; er war verfressen, faul und lustig und liebte sein Schwesterchen Audrey. Sie hatten wir aus Spanien. Travis hatte viele schöne Jahre mit uns und wir mit ihm. Er war ein so sanftmütiger, imposanter und wunderschöner Rüde, ein Jagdhund, der nicht jagen durfte. 
Irgendwann,  es muss Anfang 2019 gewesen sein, stellte ich fest, dass sein Gangbild sich veränderte und seine Ausdauer sich verschlechterte; der TA diagnostizierte 3 insuffiziente Herzklappen und in der Klinik beim Röntgen des Beckens stellte man schon 2013 fest, dass Travis Becken an mehreren Stellen alte, sehr schlecht verheilte Frakturen zeigte und der Spinalkanal komprimiert wurde durch mehrere Bandscheibenvorfälle; auch eine schwere Arthrose im Bereich des Femurkopfes wurde diagnostiziert; am ehesten wurde vermutet, es handele sich um die Folgen einer lange zurückliegenden Beckenringfraktur; wohl durch Schläge mit einem stumpfen Gegenstand auf Hüfte und Lendenwirbelsäule entstanden; er muss in Griechenland sehr gelitten haben, als man ihn dort fand, wohl ausgesetzt in der Einöde war er sonderbarerweise in der Lage zu laufen.
M
an hat ihm damals eine baldige Parese der Hinterläufe prognostiziert, aber die Komplikationen der Operation, die man uns vorschlug, waren so gravierend, dass wir und gegen eine  OP aussprachen; erst 8 Jahre später hat ihn sene Vergangenheit dann eingeholt;  als ich 2019 bemerkte, dass etwas nicht stimmte, diagnostizierte Travis` Physiotherapeut eine Cauda Equina-Symptomatik. Travis blühte unter regelmäßiger Physiotherapie regelrecht auf, 5 Kilometer täglich lief der rüstige Opi täglich mit mir. Leider litt Travis seit Beginn dieses Jahres unter rezidivierenden Harnwegsinfekten; trotz Antibiotikagaben kamen sie ständig wieder. Anfang Mai ist es dann passiert;  vermutlich eine Urosepsis, vielleicht auch ein Chondrosarkom, da er immer schlechter Luft bekam, er japste auch im Liegen plötzlich schrecklich; dann der letzte Harnwegsinfekt….ein paar Tage nach Beginn einer erneuten antibiotischen Therapie wollte er plötzlich nicht mehr fressen; nur mir zuliebe nahm er sein Futter aus meiner Hand; traurig sein Blick dabei, gebrochen mein Herz seit diesem Dienstag, denn ich wusste wohl, was das bedeutete, er war ja schon über 14 Jahre alt; dann konnte er nicht mehr laufen, seine Hinterläufe knickten weg, er kam nicht mehr hoch; Am 7. Mai um 17:45h habe ich ihn erlösen lassen; er starb mit einem leisen Seufzen, ich weinte und weinte und blieb noch bei ihm bis das Bestattungsunternehmen kam.

Mein einziger Trost ist der, dass er die letzten Wochen vor seinem Tod quasi nicht mehr alleine war…

Ich vermisse ihn so sehr, so sehr.
Ich war noch niemals so traurig.

Travis, ich liebe dich….“

Die Augen eines alten Hundes
sprechen eine besondere Sprache.
Sie spiegeln die Geschichte
eines ganzen Lebens,
erzählen von Liebe und Vertrauen,
von Schicksal und Gelassenheit.
Die Weisheit eines alten Hundes
ist ein Geschenk
und es ist etwas ganz Besonderes,
sie auf dem letzten Abschnitt
ihres Weges zu begleiten.
(Sylvia Rassloff)

 

Alfred, früher Snuffy

25. Mai 2021

Alfred ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Alfreds Familie:
… Am 20.06.2014, an seinem 3. Geburtstag, durfte unser Fredi bei uns einziehen. Wir haben ihn von Frau Krahe (Pflegestelle) übernommen, dort lebte er einige Monate mit Paulchen (er wurde sein Freund) und Artur zusammen.

Fredi, wie wir ihn später immer gerufen haben, war unser Seelenhund. Der Umgang mit ihm war nicht immer einfach, da er ein Angsthund war, aber das tat unserer Liebe zu ihm keinen Abbruch. Er hatte vor vielen Dingen Angst, laute Geräusche, das Rauschen der Blätter bei Wind etc. Aber er war niemals böse oder aggressiv. Nein, er war einfach nur lieb.
Leider wurde im November 2019 eine bösartige Tumorerkrankung bei ihm festgestellt, die operativ nicht behandelbar war. Also haben wir angefangen ihm nur noch Sonnentage zu bereiten und ihn palliativ medizinisch zu versorgen.Am 25.05. haben wir den Kampf verloren. Wir mussten ihn loslassen. Gemeinsam als Familie haben wir ihn auf seinem letzten Weg begleitet. Zuhause hat Fredi sich immer am wohlsten gefühlt, dort wurde er auch von unserem Tierarzt erlöst. In einem Tierkrematorium wurde er kremiert und auch diesen Weg musste er nicht alleine gehen.

Lieber Fredi danke für alles. Alles Gute im Hundehimmel.

Deine Familie
Gundel, Ralf und Jan Philipp Blomberg

LIEBEN heißt loslassen – auch zum Sterben
(Marie-Louise Wölfing)