Delica

Im Mai 2019

Delica lebt nicht mehr…

Die liebe Delica wurde schwer verletzt gefunden – sie wurde angeschossen wobei Leber, Darm und Blase verletzt wurden. Es war ein kleines Wunder, dass die folgenden OPs Delicas Leben retten konnten. Sie kam nach der Genesung ins Tierheim und wartete dort leider vergeblich auf eine Familie, die ihr ein Zuhause geben wollten.
Nun ist Delica eingeschlafen… Sie wurde nur etwa 7 Jahre alt. Leider durfte sie nie erfahren wie es ist ein liebevolles Zuhause zu haben, auf weichen Kissen zu liegen und von streichelnden Händen geherzt zu werden.

Liebe Maus, nun geht es dir hoffentlich gut, ohne Zwingergitter, auf grünem Rasen und mit vielen Hundefreunden, die schon auf dich gewartet haben. Wir hoffen, dass du nun deinen Frieden gefunden hast.

Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein,
um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen.
(Franz von Assisi)

 

Delica

 


Delica starb im Mai 2019:-(
Ihre Patin war Lena Schmitt

 

Scarlet

8. Mai 2019

Scarlet ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Scarlets Familie:
„Unsere wunderbare Herzenshündin Scarlet ist am 08.05.2019 im Alter von 13 Jahren verstorben.
Wir sind so traurig und vermissen sie so sehr.
Scarlet kam 2012 zu uns und hatte in kürzester Zeit unsere Herzen durch ihre sanfte, liebevolle und beschützende Art gewonnen. Jeder, der sie kannte, mochte sie sehr. 
Scarlets Liebe, Lebensfreude und Stärke waren für uns jeden Tag aufs Neue ein Geschenk. Im gemeinsamen Miteinander wuchs eine starke Bindung. Souverän lebte Scarlet, von uns oft auch Scarlie genannt, ihren Alltag mit uns auf unserem Hof, aber auch unterwegs, im Kontakt mit anderen Menschen und Tieren. Sie war glücklich, ihre Zwei- und Vierbeiner zu beschützen. Unterstützt wurde sie von unserer fröhlichen, sensiblen Lorina (jetzt fast 8 Jahre alt, sie ist seit 2013 bei uns). Aus Scarlet und Lorina, den beiden griechischen Pfötchen, wurde ein Traumteam. Beide zeigten uns jeden Tag, wie gerne sie bei uns waren. Wir waren ebenso froh und glücklich, die beiden weißen „Eisbären“ bei uns zu haben. Scarlet hatte das große Glück, weiterhin regelmäßig ihren Sohn Santino und seine Familie (Scarlets Pflegestelle bevor sie zu uns kam) wiederzusehen. Darüber freute sie sich immer sehr, vor allem auch, wenn Santino bei uns Urlaub gemacht hat. Die beiden hatten sich sehr gern. Bis zuletzt hat Scarlet alles, was sie sehr gerne mochte, tun können. Regelmäßig haben wir sie tierärztlich vorgestellt und ihr jede medizinische Versorgung ermöglicht, die ihr gut tat. Im April 2019 wurden als Zufallsbefund inoperable Lungenmetastasen festgestellt. Noch einen Tag vor ihrem Tod konnte sie ihre geliebte Hofrunde ganz langsam mit uns gehen und auf ihr Rudel aufpassen. 

Am nächsten Tag, am 08.05.2019, zeigte sie uns, dass ihre Kräfte zu Ende gingen. Ihr Blick war klar, innig und voller Liebe – unvergesslich. An diesem Tag waren auch Lorina und Santino bei ihr. Sie hatten die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. Mit einfühlsamer Unterstützung ihres Tierarztes, der sehr viel für Scarlet getan hat und dem sie sehr vertraute, starb sie ruhig in unseren Armen.

Scarlet, du lebst für immer in unseren Herzen. Wir danken dir für Jahre voller Liebe, Freundschaft und Freude.

Laura und Manuela Brückner mit Familie“

Wahrscheinlich liebe ich Hunde so sehr,
weil sie mir nur ein einziges Mal
mein Herz brechen werden.
Nämlich dann, wenn sie über die
Regenbogenbrücke gehen müssen.
(aus FB.wau.wau.rudeltier)

Silas, früher Nissan

Silas ist im Hundehimmel
ca. 2007-2019

Dies schrieb uns Silas Frauchen:
2009 ist Silas bei mir eingezogen. Er war mit dem Namen Nissan mit damals 2 1/2 Jahren in der Pflegestelle von Maud Panknin aufgenommen worden und wartete auf mich. Ein in sich zurückgezogener Hund, der keinerlei Ansprüche anmeldete, dafür aber vor vielen Dingen panische Angst hatte. Wir sind uns bei Maud im Garten begegnet und wussten wohl beide sofort: Wir gehören zusammen.
In den fast 10 Jahren gemeinsamen Lebens sind Silas und ich zu einem untrennbaren Team zusammen gewachsen. Er hat seine Ängste abgestreift und wurde ein selbstbewusster, auf sich gestellter Hund. Unaufdringlich und in sich ruhend war er mein Begleiter, wohin ich auch ging.
In seinem Buch Silas – Ein Hundeleben hat er mir seine Erlebnisse über sein Leben mit mir in die Feder diktiert. Ein besonderer Hund mit einer ausdrucksstarken Körpersprache und beeindruckendem Urvertrauen.
Seine erste Krebs-OP hat er gut weg gesteckt, dann wurde er herzkrank. Sein Leben ging gut weiter. Dann wuchsen weitere Tumore und zuletzt einer davon rasant. Silas bäumte sich ein letztes Mal mit viel Lebenswillen auf, dann wichen ihm Kraft und Lebenswille. Am 21. Mai hat ihm spät in der Nacht seine Tierärztin den Weg über die Regenbogenbrücke erleichtert. Er hatte seinen Kopf in meinen Händen und ging – für immer.
Ich bin sehr froh, dass ich mein Versprechen an ihn, er müsse nicht leiden, einlösen konnte. Aber er fehlt mir schrecklich und überall. Seine Liegeplätze sind leer und spazieren gehen ist sinnlos.
Silas wird immer einen ganz besonderen Platz in meiner Erinnerung behalten und ich wünsche seiner Hundeseele eine unbeschwerte und wunderbare Zeit im Hundehimmel.

Manchmal fallen kleine Engel vom Himmelszelt,
aber ihre Heimat ist nicht unsere Welt.
Sie begleiten dich auf deinem Weg ein Stück,
doch dann kehren sie zu den Sternen zurück.
(Eveline Kleist)

 

Unser Besuch im Tierheim im Mai 2019

02.06.2019

Wir, Michaela Walther, Petra Schneider und Maud Panknin, sind mit vielen Eindrücken zurück. Es gibt Positives und natürlich auch Negatives zu berichten. Wir fangen einfach mal mit dem Positiven an.

Wir haben viele neue Hunde kennengelernt und konnten auch einigen  „alten Hasen“ die Gelegenheit geben, etwas Zeit mit uns zu verbringen. Wir haben fast die ganze Reihe geschafft der neuen Zwinger, die mit den blauen Gittern. Es sind 32 Zwinger. Und es wurde höchste Zeit, sich auch mal da durchzuarbeiten. Die schönste Nachricht vorneweg: zwei alte Hunde aus diesen Zwingern durften uns nach Deutschland begleiten. Sie haben ein Zuhause gefunden und dürfen zusammen bleiben. Es sind Croll und Croullina. Danke Martina Plener und Marco Schiller ❤❤❤,dass die beiden lieben Hunde ihre restliche Zeit bei euch verbringen dürfen. In diese schrecklichen Zwinger kommt niemals ein Sonnenstrahl herein, deswegen mögen wir sie überhaupt nicht. Aber es nützt ja nichts, da mussten und wollten wir durch. Und wir haben wieder wahre Schätze kennengelernt, die auch schon Jahre dort sind. Einige Namen verrate ich vorab: Dalma, Colet, Lazaris, Fitzy, Estrella, Louiza, Denver, Valida. Und schon eigestellte Nasen hatten wir draußen, Stassy, Nyo, Milios, Brutto, Stamos, Harry, und viele andere mehr. Und alle waren erste Sahne. In diesen Zwingern sitzen auch viele sogenannte Listenhundmischlinge, große Herdenschutzhunde und auch unverträgliche Hunde. Sie werden nicht eingestellt, weil sie nicht ausreisen dürfen. Aber sie sind nun mal auch da, leider ohne Chance. Der Gedanke, dass diese Hunde diesen Zwinger nie verlassen werden, schnürt uns die Kehle zu.

Wir haben aber auch noch andere Gehege „abarbeiten“ können. Viele Hunde die vor zwei Jahren noch recht ängstlich waren, haben uns überrascht mit ihrer Zutraulichkeit; Lotta und Marvin zum Beispiel. Marvin war nicht wiederzuerkennen, so lieb und verschmust ist er geworden. Auch Lotta war nicht mehr so eine Schissbüchse. Aber am meisten haben uns Tschechow, Apollo, Masha und Karolina beeindruckt. Aber eigentlich stimmt das gar nicht. Die vier hatten nur das große Glück uns die ganze Zeit begleiten zu dürfen. Sie waren umwerfend. Holten wir neue Hunde in unseren kleinen ruhigen Freilauf, waren diese vier immer dabei. Sie haben uns quasi eskortiert und den Neuen Geleit gegeben. Mega Hammer Cool!!! Mit Tschechow, Masha und Apollo sind wir auch zu Burschi ins Gehege. Wir wollten mal sehen wie Burschi reagiert. Und was sollen wir sagen?  Burschi hat sich gefreut, vor allem über Masha, Damenbesuch sozusagen. Im großen Freilauf wuselten auch viele Hunde herum und es gab nicht ein einziges Mal Zank oder Streit. Wow! Harry war super cool, Alfredo und Armina sowieso, von Panagos ganz zu schweigen.

Wir sind mit Tränen und Schmerzen in der Seele heim geflogen, wussten wir doch, dass alle 300 Hunde auf uns gewartet haben, ob wir auch wieder kommen. Von Apollo wissen wir, dass er laut und herzzerreißend weint. Er ist wieder in seinem Gehege. In ein paar Tagen wird er aufhören zu weinen, dann weiß er, dass wir nicht mehr kommen. Aber nicht nur Apollo hat geweint, es waren noch einige andere,  auch von den Chancenlosen.

Jetzt hoffen wir, wie jeden Mal, dass es viele, viele Hunde schaffen, ein Zuhause zu bekommen.

Herzlichst Eure

Michaela, Petra und Maud

Loni, früher Ballou

Schöne Nachrichten von Loni♥♥♥

Hallo Wula,

heute vor 14 Jahren sind Thessa & Loni angekommen. Wie jedes Jahr wird das natürlich gefeiert. 😊 Wir freuen uns riesig, dass Loni mit ihren 17 Jahren noch so fit ist!

Dir schöne Ostern und liebe Grüße
Sophia

Aliza

Im Frühjahr 2019

Aliza ist tot…

Aliza durfte im Jahr 2007 zu ihren Menschen ziehen und ein langes,
schönes Leben in ihrer Familie verbringen.
Nun ist Aliza eingeschlafen – im hohen Alter von 15 Jahren.

Wenn es Nacht wird, treffen wir uns in unseren Träumen.
Da stehst du wieder vor mir…
mit wedelnder Rute und leuchtenden Augen.
Dein Fell hat einen wunderschönen Glanz
und du lachst mich an, wie früher,
forderst mich zu unserem alten Spiel auf…
Und wenn ich aufwache, bin ich mir sicher,
dass du noch da bist…
und dass sich unsere Seelen wieder finden werden,
irgendwo da draußen im Universum…
im Land hinter der Regenbogenbrücke.
(Sylvia Raßloff)

Arthur

Februar 2005 – 15. April 2019

Arthur ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Arthurs Familie:
„Nichts währt ewig.
Arthur war sehr lange sehr krank. Alle haben gesagt, dass uns Arthur schon zeigen wird, wann er nicht mehr leben will. Das hat Arthur nicht getan. Arthur hat sein Leben zum Schluss in meine Hände gelegt und mir die Entscheidung überlassen. Obwohl schon seit Monaten seinen Schmerzen immer schlimmer geworden sein mussten, hat er nicht aufgegeben. Er hatte einen unglaublichen Lebenswillen, der sogar von seiner Tierärztin bestaunt wurde. Sie sagte, als sie kam, um ihn zu erlösen, dass Arthur vollkommen erschöpft vom Leben sei, aber aus Loyalität und inniger Zuneigung zu mir, wohl nicht aufgeben wollte. Das hört sich zwar kitschig an, aber genauso habe ich es empfunden. In dem Moment, in dem die Tierärztin ins Haus kam, hat er aufgeben, nur noch ejnmal den Kopf gehoben und sich in sein Schicksal gefügt. Er ist – dank unserer Tierärztin – unglaublich schnell gestorben. Er war des Lebens einfach so müde geworden.

Wir sind sehr dankbar, ihn fast 12 1/2 Jahre als Familienmitglied bei uns gehabt zu haben. Arthur wurde trotz einiger gravierender Krankheiten und zum Schluss vieler körperlicher Gebrechen 14 Jahre, einen Monat und einige Woche alt.

Das Haus ist so leer und ruhig ohne ihn. Wir vermissen ihn sehr und werden ihn niemals vergessen.

P.S.: Arthur war kein Hund von den „Griechischen Pfötchen“, aber er war der Grund dafür, dass wir Pflegestelle geworden sind. In den 10 Jahren als Pflegestelle hat Arthur mit seiner souveränen und ruhigen Art rund 25 Hunden das Ankommen und Einleben erleichtert.
Ruth und Jens Krahe“

-Ohne dich-
Nicht nichts ohne dich
aber nicht dasselbe
Nicht nichts
ohne dich
aber vielleicht weniger
Nicht nichts
aber weniger
und weniger
Vielleicht nicht nichts
ohne dich
aber nicht mehr viel
(Erich Fried)

Stelios

4. April 2019

Stelios ging über die Regenbogenbrücke…

Der liebe Stelios ist einfach, völlig ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit, eingeschlafen. Er kam vor Jahren zusammen mit Arri, Beba und Nanouka ins Tierheim, weil deren Besitzerin, die sie sowieso mehr schlecht als recht versorgte, im Wald aussetzen wollte. Stelios war im Tierheim so toll geworden, ließ sich streicheln, hatte nicht mehr so viel Angst vor Menschen, durfte im großen Freilauf leben. Das einzige was noch fehlte war ein schönes Zuhause. Leider konnte Stelios nicht mehr erfahren wie es ist zu einer Familie zu gehören… er wurde nur etwa acht Jahre alt…

Lieber Stelios, wir hätten dich so gerne auch dieses Jahr wieder besucht, hätten für dich auf ein Zuhause gehofft, doch nun können wir nur noch hoffen, dass es dir dort, wo du jetzt bist, gut geht!
Mach es gut, lieber Junge

Es ist nicht „nur ein Tier“.
Es ist ein Herz, das schlägt,
eine Seele, die fühlt
und ein Leben, das leben will.
(Sylvia Rassloff)

Foxi

17. März 2019

Foxi lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Foxis Frauchen:
„…Foxi ist gestern Abend in meinen Armen eingeschlafen.
Es tut so entsetzlich weh, aber das weiß man ja, wenn man sie zu sich nimmt. Sie war so ein ganz besonderer Hund, immer sehr sensibel und mitfühlend, hat sich rührend um die Pflegehunde gekümmert und war ein Seelchen bei ihren Einsätzen im Altenheim. Ich hoffe, sie hat ihre Kameraden hinter dem Regenbogen getroffen und läuft mit ihnen über die immergrünen Wiesen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt – jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.“

Jeder Hund – jedes Tier –

Sollte in seinem Leben die Chance bekommen
seinen Pfotenabdruck im Herzen eines Menschen zu hinterlassen.
(Sylvia Raßloff)

Stelios

 


Stelios starb am 4. April 2019:-(
Seine Patin war Stephanie U.

 

 

Pablito

Pablito noch in Griechenland…

und in seiner neuen Heimat im Schwabenländle:
Video


Hundebadetag am letzten Tag der Badesaison im Freibad:-)

Dies schrieb uns eine sehr gute Freundin von Pablito und seinem Frauchen:-)

Hallo Silke, Pablo geht es sehr gut!
Es ist immer wieder interessant wie Hund und Mensch sich finden… die beiden passen so gut zusammen. Beide aufgeschlossen, neugierig. So wie vor kurzem Pablo zielstrebig ein Gartenstückle ansteuerte, wo gegrillt wurde und am Ende sitzen beide mit am Tisch und natürlich fällt für Pablo dann auch was Leckeres ab:-)) Verfressen ist er nach wie vor, sie darf nichts rumstehen lassen. Inzwischen läuft er auch meist ohne Leine. Wenn sie mit bekannten Hundebesitzern läuft, klappt das sehr gut. Außer er buddelt… dann ist er definitiv taub:-) Er hatte immer mal wieder Probleme mit entzündeten Ohren, ist aber auch besser, müssen halt immer gut gereinigt und getrocknet werden. Da ist dann auch manchmal ein Maulkorb nötig. Mittlerweile blickt der Schlawiner natürlich was blüht, wenn sie den Maulkorb holt und verkrümelt sich. Aber sein Fraule kann sehr gut mit seinen Macken und seinem Schabernack umgehen. Es passt echt prima!

Malinka


Malinka noch in Griechenland…

und ihre Ankunft in Deutschland:

Im neuen Zuhause mit Kumpel Zeru:

HIER gibt es einen kleinen Einblick wie Malinka und Zeru in ihr Zuhause kamen.

Dies wurde uns berichtet:-)

Nach gemeinsamen wundervollen 11 Jahren mit unserer geliebten Misha- einem Settermixmädchen aus Spanien- mussten wir sie sehr, sehr schmerzlich über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Unsere Misha erkrankte an einer sehr aggressiven Form von Lymphdrüsenkrebs 😞. Uns verblieben mit der Krankheit noch wundervolle und sehr intensive 5 Monate, in denen wir jeden Tag, jede Stunde- ja eigentlich jeden Augenblick genossen und gelebt und geliebt haben, als könnte es der letzte sein… Bis er dann da war- der letzte Augenblick und wir- aus Liebe zu Misha ❤- diesen letzten Weg mit ihr gingen. Ganz friedlich und sanft durfte sie in meinen Armen, unter ihrem geliebten Kirschbaum, an einem Tag im Mai einschlafen… Und dann war es da- dieses große und schmerzliche Loch, diese Leere, die Misha in unseren Herzen zurück ließ 😢. Es war schnell klar, dass wir wieder einem Tierschutzhund, vielleicht mit Handicap, ein Fürimmerzuhause schenken wollten. Und so sah ich nach einigen Wochen, auf der Suche nach einer Hündin diese Maus- Malinka war ihr Name und sie saß in Griechenland schon viele Jahre im Tierheim- und ich war gleich völlig hin und weg 😍 Nach einigen Gespächen in der Familie schrieb ich dann Wula an, ob Malinka überhaupt noch ein Plätzchen sucht. Als Wula und ich das erste mal telefonierten, erzählte sie mir, dass Malinka Leishmaniose positiv ist. Zugegeben, das war zunächst ein kleiner Schock und ich dachte, dass wir sie dann wohl nicht adoptieren können. Nach nochmaligen Gesprächen innerhalb der Familie, Telefonaten mit Tierärzten, Gesprächen mit einer lieben Freundin und Tierschützerin, die schon viele Leishihunde vermittelt und auch selbst bei sich aufgenommen hatte, stand recht bald fest- genau diese Maus soll es sein, sie soll zu uns kommen und sie soll und muss unser neues Familienmitglied werden ❤. Und so nahm alles seinen Lauf. Ich sagte Wula zu, wir fanden recht schnell eine ganz tolle Flugpatin und Malinkas Reise in ihr neues Leben stand nichts mehr im Wege ☺🙏. Am 20. August 2018 ging ihre große und wohl sehr aufregende Reise los und so holten wir sie in Stuttgart am Flughafen ab. Und nach so langem Warten kam sie dann endlich in ihrer Box auf dem Gepäckwagen rausgerollt und mir liefen nur noch die Tränen- vor Erleichterung, dass sie alles gut überstanden hatte und vor Glück, dass sie nun endlich bei uns sein durfte. Und dann saß da so ein ängstliches Hundemädchen in ihrer Box und schaute uns mit ihren wunderschönen, dunklen Augen an. Und dann ging die Fahrt nach Hause los- in Malinkas erstes Zuhause ❤
Malinka ist nun seit fast sieben Monaten bei uns und hat sich unwahrscheinlich toll gemacht und eingelebt. Nach der anfänglich sehr schüchternen und zurückhaltenden Maus ist eine tolle, sehr selbstbewusste und quirlige Hündin geworden. Sie hat schon sooo vieles gelernt- läuft prima an der Leine, obwohl sie da gerne auch mal andere Hunde anradeln kann, läuft ohne Leine fast noch anständiger, fährt inzwischen gerne Auto, war relativ schnell stubenrein, liebt unseren Sohn total, findet inzwischen auch gefallen an Spielzeugen, Futterdummys, Stöckchen und vor allem Mauselöchern und geht bei Wind und Wetter gerne ins Wasser- sie liebt es nahezu über Felder zu „fliegen“ und durch Bäche zu springen 😊. Einzig mit den Treppen laufen hat sie es noch nicht wirklich, aber das hat keine Eile. Nach anfänglicher sehr großer Skepsis Männern gegenüber- auch meinem eigenen Mann gegenüber, das sie durch deutliches Knurren und sehr lautstarkes Brummen signalisierte, wird es aber auch in der Hinsicht besser. Wir arbeiten nun mit einem Hundetrainer zusammen und sind uns ganz sicher, dass wir für uns auch hier eine Lösung finden werden. Bis jetzt konnte jeder Besucher und Gast das Haus wieder verlassen, ohne gefressen worden zu sein 😂. Malinka ist eine ganz tolle und treue Zaubermaus, die für diese kurze Zeit wirklich sehr viel positives gelernt hat und sich jeden Tag weiter entwickelt- gemeinsam mit uns und ihrem Hundebub Zeru, der zwei Monate nach ihr aus Spanien zu uns kam😊. Natürlich hat sie klar die „Hose“ an, aber Zeru, unser English Setter, ist einer, der diese Rolle und Verantwortung gerne seinem Mädchen überlässt. Inzwischen sind die beiden ein Herz & eine Seele und sie bereichern unser Leben unwahrscheinlich 🙏
Die beiden sind inzwischen ein wirklich eingespieltes Team und der eine ist meist da, wo der andere ist. Da kann’s dann schon mal passieren, dass man mit den Gummistiefeln den Acker komplett überqueren muss – denn manchmal müssen die Ohren irgendwie verstopft sein 😂
Vergangene Woche haben wir die Ergebnisse von unserem ersten großen Mittelmeercheck bekommen und Malinkas Werte bezüglich der Leishmaniose und Ehrlichiose sind allesamt so gut, dass sie besser nicht sein könnten. Sehr, sehr große Erleichterung für uns, denn natürlich lebt man mit so einer Krankheit auch immer ein bisschen mit der Angst, was da so alles kommen kann… Für uns ein Grund mehr, die gemeinsame Zeit so gut es geht zu genießen – mit tollen Spaziergängen, viel kuscheln und eben allem, was die beiden sich nach ihrem bislang so traurigen Leben einfach sooo sehr verdient haben. Ein Leben in Würde, mit Respekt, Liebe, Geborgenheit, Wärme, immer einem gefüllten Napf, stets einem warmen Körbchen, Achtung, Glück, Freude, Wertschätzung und zu wissen – endlich bin ich angekommen und darf das sein und leben was ich bin – ein wunderbares Geschenk für meine Menschen, die mich nie mehr im Stich lassen werden ❤❤❤ bis zum letzten Atemzug ❤

Ein kleines Geschenk an unsere zwei Fellnasen von mir ☺

Dieses ganz starke Gefühl und diese große Liebe gegenüber den Fellnasen, die vielleicht gerade nicht perfekt sind und deshalb umso liebenswerter, verdanke ich vor allem meiner Misha. Sie war, ist und bleibt mein Seelenhund, deren Liebe & Dankbarkeit mich so sehr geprägt hat, die mir immer noch so viel Kraft gibt und die mich wissen lässt- es ist alles gut so wie es ist und es ist schön, dass nun zwei andere Fellnasen dieses Glück bei uns erfahren dürfen, das einst für unsere Misha bestimmt war. Danke für jeden so wertvollen Moment mit dir und bis irgendwann- auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke 🌈⭐🌈. In unseren Herzen bist du immer und überall und deine kleine Kerze erhellt jeden Abend unser Zuhause- das auch immer das deine bleiben wird ❤


Misha 🌈

Kentall


Kentall noch in Griechenland…

und in seiner neuen Heimat in der schönen Schweiz zusammen mit Freundin Belly, früher Bally:

Video 1  Video 2

Dies wurde uns berichtet:-)

Liebe Frau Dertili,
nun haben wir den kleinen Mops schon seit 5 Wochen und er macht uns viel Freude. Er ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Familienrudels und bringt ordentlich Schwung in die Bude. Ein liebenswerter Flegel, der noch viel lernen muss, aber auch will :-). Der erste Basiskurs ist bereits vorbei. Er fand das immer extrem spannend. Er lernt aber auch schnell. Seit letzter Woche hat Belly die letzten Zweifel ihm gegenüber abgelegt und verteidigt ihn konsequent, wenn er mal im Spiel mit anderen Hunden in Bedrängnis gerät. Dann wird die schüchterne Belly im wahrsten Sinne „zum Tier“. Anbei ein paar Bilder vom gestrigen  Abendspaziergang bei uns am Lützelsee. Kurz danach fings an zu stürmen. Da sprang Kentall einfach zu Belly ins Autoabteil – besser isses doch zu zweit.

Herzliche Grüße
Christian Rauser


Juni 2019

Liebe Frau Dertili,

ich wollte mich nur mal melden. Kentall ist jetzt 3 Monate bei uns, und wir sind sehr grlücklich mit ihm. Alle, auch Belly. Wenn die beiden sich gleich morgens knuddeln und sich miteinander wälzen, ist die Welt in Ordnung. Kentall ist unglaublich verschmust, sensibel, sozial, temperamentvoll, aufmerksam, neugierig, gelehrig und behält seinen eigenen unabhängigen Charakter. Ein ganz toller Hund. Auch die Trainerinnen im Hundekurs sind begeistert. In 2 Wochen ist das dritte Modul durch. Dann haben wir alle obligatorischen Kurse für Grosshunde absolviert. Im Sommer reisen wir alle miteinander nach Südengland. In Etappen. Wir freuen uns auf die langen Spaziergänge mit unseren beiden Schnuffies. Anbei noch ein Bild, als Kentall erstmals Pferde auf der Koppel bockspringen sah. Das war vielleicht spannend. Ich dachte, dass er wahrscheinlich gerne mit ihnen gespielt hätte …

Herzliche Grüße
Christian Rauser

Ferty

7. März 2019

Ferty lebt nicht mehr…

Dies schrieb uns Fertys Familie:
„Genau 2 Jahre und 25 Tage durften wir unser Leben mit Ferty teilen. Nun mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es war eine wunderschöne Zeit mit ihm und wir möchten nicht einen Tag missen. Er hinterlässt eine große Lücke in unserem Leben.

Wir möchten auf diesem Wege den Menschen Mut machen ältere Hunde aufzunehmen um ihnen einen würdigen Lebensabend zu schenken.“

DER HUNDETRAUM
Es gibt einen besonderen Traum, den alle Tierheim-Hunde träumen…
Auf Betonböden, in Hütten, in dunklen Verschlägen, eingepfercht in Gitterboxen…
träumen sie Nacht für Nacht den gleichen Traum.

Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt…
Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben…
Der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie.
Dieser Traum verbreitet sich seit Hundegedenken von Heim zu Heim,
von Hund zu Hund, sogar draußen auf der Straße wird er weitergegeben.

Er wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen.
Und mit jedem Hund, der ihn weitererzählt wird er schöner und bunter.
Jeder träumt noch etwas hinzu. Alles ist warm und weich in diesem Traum.
Und es gibt immer genug zu essen. Und die Menschen haben Hände – so zart…

„So etwas gibt es doch nicht!?“, sagen die, die noch nie ein Zuhause hatten…
„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut…
Die, die schon Schlimmes erlebt haben, schweigen.
Sie wollen diesen Traum nicht zerstören… Besonders für die Kleinsten,
die mit großen Augen zuhören und die ihn wieder und wieder hören wollen,
bevor sie einschlafen.
Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen,
die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind…
Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen,
dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist,
dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und
jede Nacht wieder in ihren Herzen glimmt …

dass es irgendwo auf der Welt genau den Menschen gibt,
der auf jeden von ihnen wartet.
(Sylvia Raßloff)

Evin

Im März 2019

Die liebe Evin lebt nicht mehr…

Dies schrieb Evins Familie:
„Evin, unser Sonnenschein und die größte Kämpferin, die wir jemals kennengelernt haben, ist über den Regenbogen gegangen. Wir vermissen sie unendlich! Sie hat unser Leben sehr geprägt. Wir sind an ihr gewachsen, weil sie uns gezeigt hat, wie sehr sich kämpfen lohnt und wie viel Freude der Alltag machen kann. Das Leben mit Leidenschaft leben, das war unser Evinchen!“

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.
(Ricarda Huch)

Ilir

Ilir noch in Griechenland…

und Kappa in seinem Zuhause:

      

Dies wurde uns berichtet:-)

Hallo liebe Frau Dertili,

Ilir, jetzt Kappa☺, ist ein ganz lieber Schatz!
Er ist mit anderen Hunden selbstbewusst, ohne aggressiv zu sein. Männer mag er bis heute fast grundsätzlich nicht, besser gesagt, vor ihnen hat er Angst. Allerdings gibt es hier in meinem Haushalt keinen Mann und deshalb wird er selten in seinem Bereich mit Männern konfrontiert. Den Garten verteidigt er indem er anschlägt, aber ohne dauerhaft zu bellen. Und das Beste: er lässt sich von meinem 4-jährigen Enkelkind beschmusen ohne Ende.