Regina Outzen

 


Pflegestelle, Vermittlung der noch im Tierheim befindlichen Hunde

Mail: regina.outzen@griechische-pfoetchen.de

(Erlaubnis §11 Tierschutzgesetz)

 

Spirit

Herzliche Grüße von Spirit:-))

Anouk

Im November 2021

Anouk ging über die Regenbogenbrücke…

Dies schrieb uns Anouks Frauchen:
„Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass das kleine große Herz unseres Engelchen aufgehört hat zu schlagen.
Mit 14 ½ Jahren mussten wir Anouk auf ihre letzte Reise über die Regenbogenbrücke schicken.

Wir sind unendlich traurig und vermissen sie jede Sekunde schrecklich.
Die 11 ½  Jahre mit ihr waren so schön und wir sind sehr dankbar, dass wir sie kennen und haben durften.
Anouk war so ein bezauberndes Wesen und hat den Moment für jeden ein kleines Stückchen besser gemacht,
der mit ihr Kontakt hatte. Unsere Welt ist jetzt so viel ärmer.

Mit traurigem Gruß“

Sie sind Seelengefährten…
Tief drinnen im Herzen…
Da wo die Liebe ihren Ursprung hat.
Ihre bedingungslose Liebe ist eine Verbindung auf Lebzeiten und über den Tod hinaus.
Nein, sie verlassen uns nicht…
Sie begleiten uns weiter…
Auch wenn sie nicht mehr neben uns gehen… bis wir uns wiedersehen …
Denn Seelen, die zusammen gehören finden sich…
Immer.
Sie können sich nicht verlieren.
(Sylvia Raßloff )

Morena, jetzt Mira

Herzliche Grüße sendet uns Mira :-))

 

Dies wurde uns berichtet:-)

Hallo Frau Flögel,
anbei sende ich Ihnen ein paar Fotos von Mira (Morena). Sie ist seit 17.7. bei uns und hat sich schon gut eingelebt. Das Zusammenleben mit unserer älteren Hündin Nika hat sich auch zurecht geruckelt. Mira hat einen wirklich ausgeprägten Jagdtrieb, so dass an laufenlassen ohne Leine bisher nicht zu denken ist. Unser Dorf hat sie bisher auch schon ein paar Mal alleine erkundet. Ihre Kondition hat sich deutlich verbessert, sie hat abgenommen und hat jetzt eine sportliche Figur. Mira ist eine wirklich treue Begleiterin und sehr anhänglich. Sie lernt schnell und hat sich an die Gewohnheiten unserer älteren Hündin angepasst.

Wir sind froh sie adoptiert zu haben!

Viele Grüße aus dem Norden

 

 

Start ins neue Leben für 10 Fellnasen:-))

28.11.2021

Am 26. November 2021 durften Alvin, Elvira, Gabriel, Myriella, Perla, Pierre, Ramo und Susanna sowie die Samtpfoten Carlos und Dolitta ihre große Reise nach Deutschland antreten.
Die Jungspunde Perla und Pierre wollen nun mit gerade mal 10 Monaten so richtig durchstarten, Alvin endlich auch nachdem 6 seiner Geschwister dieses Jahr schon zu ihren Familien reisen durften. Andere, wie Gabriel, Myriella und Susanna sind erst seit wenigen Monaten im Tierheim und haben nun Glück. Hunde wie Ramo und vor allem Elvira warten schon sooo lange – so viele Schicksale – unterschiedlich wie auch die Tiere sind… und doch hat doch jede Seele das Recht auf ihr kleines persönliches Glück. Genauso wie die Katzen Carlos und Dolitta – noch so jung und schon ungewollt. Doch auch das hat sich für die beiden von einem Moment auf den anderen geändert. Nun werden sie geliebt und umsorgt.

Wie jedes Mal wurden Vasso Hatzimanolis Schützlinge sicher und gut versorgt von den beiden Fahrern unseres Transporteurs G.A. Life quer durch Europa chauffiert. Unsere zehn Reisenden wurden schon sehnsüchtig von ihren Familien und Pflegestellen erwartet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten und wünschen viel Glück und ein tolles gemeinsames Leben mit dem vierbeinigen Familienzuwachs♥♥♥

 
Perla, Pierre und Alvin

 
Gabriel, Myriella und Susanna


Ramo und Elvira


Carlos und Dolitta

Berichte über das Zusammenleben mit Notfellchen

Hier möchten wir Berichte von Tierbesitzern veröffentlichen, die für ihre ehemaligen Notfellchen
aus Vassos Tierheim vieles möglich gemacht haben.

Sei es durch die Aufnahme eines Hundes mit Behinderung, eines schon alten Hundes,
eines Tieres mit chronischer Krankheit oder mit einem nicht ganz einfachen Wesen.

Wir hoffen, dass diese Berichte zukünftigen Besitzern helfen können.
Nicht nur bei ihrer Entscheidung für genau diesen Hund,
sondern auch bei der Wahl der richtigen Behandlung, der Suche nach
den passenden Therapeuten, Tierärzten, Tierkliniken, Tierorthpädie-Praxen.

Natürlich sind dies immer subjektive Berichte, letztendlich muss doch jeder seine eigenen
Erfahrungen machen. Aber wenn die Berichte auch nur eine kleine Hilfe darstellen,
hat es sich doch schon gelohnt. 🙂

Den Anfang macht Paul, früher Chicco, der ein amputiertes Hinterbein hat.
Im Tierheim wartet im Moment Nicolas auf ein Zuhause –
er hat die gleiche Behinderung wie Paul.
Vielleicht kann der Bericht über Paul dazu beitragen,
dass auch Nicolas ein Zuhause findet.
Und Pauls Frauchen würde Ihnen dann auch bestimmt mit Rat zur Seite stehen.

Wir freuen uns, wenn auch Sie uns Ihre Erfahrungen über Ihr Notfellchen mitteilen würden
und uns erlauben dies hier zu veröffentlichen. Wenn Sie zudem bereit wären zukünftigen
Tierbesitzern mit Ihren Erfahrungen zu helfen, wäre das perfekt!

Teeny – Das Leben mit einem Schissi

Das Leben mit einem Schissi …

.. ist manchmal anstrengend, manchmal schwierig, aber meistens lohnenswert!

Unser Schissi heißt Teeny, mittlerweile auch Fussel. Sie wurde im Tierheim geboren und hat dort mehr als sechs Jahre verbracht, bevor sie nach Deutschland kam. Also quasi Crocodil Dundee auf vier Pfoten. Nach drei Monaten auf ihrer Pflegestelle kam sie zu Ben, einem seeeeehhhhhrrrr entspannten ca. 11-jährigen Schäferhund-Mix aus Rumänien. 

Schissi bedeutete bei Teeny zu Beginn, dass sie sich nicht spontan anfassen ließ, ständig flüchtete, wenn man sich in der Wohnung bewegte, bei Besuch im Flur auf der obersten Treppenstufe verbrachte, auf Spaziergängen vor anderen Menschen und Hunden flüchtete, anderen Hunden in die Nase biss, wenn diese ihr zu nahe kamen, des öfteren in die Wohnung pieselte, wenn sie sich freute und dabei aufregte, ………….. Wirklich entspannt war sie nur, wenn man sich hinlegte und es ihr überlies zu entscheiden, wann sie sich nähern möchte. Dann war sie super ausgelassen, lies sich streichen und schmusen, wie ein „normaler“ Hund. Am Schönsten findet sie es heute noch, wenn der Mensch wach wird: Dann kommt sie wie ein kleiner Aal angeschlengelt und möchte überall geschmust werden. Ein Zwergenland wäre der perfekte Ort für sie gewesen.

Da ich schon mal einen bissigen Hunde übernommen hatte, wusste ich nach der Beschreibung von Teenys Pflegefrauchen, dass ein solcher Hund Zeit braucht, bis er sein Verhalten ändert. Mit stoischer Gelassenheit sind Ben und ich zu Anfang an Menschengruppen vorbei geschlendert, mit einer panisch nach links und rechts ausweichenden Teeny. Mehrfach wäre ich dann fast über sie gefallen. Dieses Thema besserte sich nach 2-3 Wochen. Todesmutig ging sie dann an der langen Leine mit hochgestelltem Schwanz vorweg an den Menschen vorbei. Wurde sie dann allerdings angesprochen – sie ist ja eine hübsche kleine Maus – , klappte sie sofort Schwanz und Ohren zurück und sprang fluchtartig zur Seite. Auch dieses Verhalten ignorierten wir und gingen wortlos weiter.  Und an dieser Stelle muss man sagen, dass ein souveräner Zweithund der perfekte Lehrer ist. Ben ist ein kontaktfreudiger, aber nicht aufdringlicher Hund. Er geht zu jedem und ist immer friedlich. Anfangs war Teeny sehr aufgebracht, wenn er zu anderen Hunden ging. Kamen diese dann zu ihr, schnappte sie sofort in deren Nase und stellte sich anschließend unter Ben. Nach kurzer Zeit hatte sie alle Hunde auf dem Feld kennengelernt und wir unsere morgendlichen Begleiter verloren – alle machten einen Bogen um uns. Viele sagten: „Ist doch gut, dass sie sich nicht alles gefallen lässt und weiß, was sie will.“ Das sehe ich allerdings anders: Wenn sie lernt, ihre Ängste zu überwinden, wird sie das Leben viel mehr genießen können. 

 

Wir änderten also unsere anfängliche Strategie, Kontakte mit Hunden zu suchen und ließen ihr stattdessen Zeit, sich Bens Begegnungen anzusehen und selbst so lange passiv zu bleiben, bis sie selbst die Initiative nach vorn ergreift. Was dann nach und nach gut klappte war, gemeinsam mit anderen Hunden in die gleiche Richtung zu laufen – so lange der andere Hund Abstand hielt. Dann kam eine Zeit, wo Teeny Hunde ab einer gewissen Distanz anging und sie verscheuchte. Hier griff ich dann ein und sie erhielt einen Anschiss. Damit kann sie super umgehen. Sie ist zwar ängstlich, Tadel erträgt sie allerdings gut. 

Deutlich besser wurde es dann, als sie ohne Leine laufen durfte. Heute, nach fünf Monaten, freut sie sich zwar noch immer nicht über andere Hunde und lässt sich auch von fremden Menschen nicht anfassen, aber sie schnappt nicht mehr, rennt nicht mehr panisch weg und bleibt ruhig, wenn sich ein Hund nähert. Wenn sich aggressive Hunde nähern, leine ich sie an und wir gehen gemeinsam vorbei. Das macht sie schon richtig gut! Und der Vorteil eines Schissis: Er bleibt dabei, jagd nicht, hört super und freut sich selbst über jede Situation, die er gut meistert!

Im Haus ist Teeny noch immer unsicher und manchmal argwöhnisch. Wenn sie müde ist, ist dieses Verhalten noch ausgeprägter. Manchmal flüchtet sie noch, das Geschirr lässt sie sich nur im Windfang anziehen und ein direktes auf sie Zugehen ist noch immer nicht möglich. Dafür holt sie sich Leckerlies mittlerweile auch im Haus aus der Hand, bleibt in der Küche liegen, wenn ich dort arbeite, schmust, wenn wir auf dem Sofa sitzen und freut sich unendlich, wenn ich weg war und dann wiederkomme. Sie fährt super gerne mit dem Auto jemanden besuchen – bleibt dort aber immer in unserer Nähe. Spitze sind die Besuche im Hundeladen, wo wir Knochen kaufen und dann im Auto probieren. Teeny ist super neugierig, was ihr gut über ihre Ängste hinweg hilft. Wenn ich im Garten arbeite, ist sie immer neben mir. Was hier noch nicht funktioniert ist, dass ich sie direkt anfasse. Dann flüchtet sie wie zu Beginn. Wir sind also oft in SlowMo unterwegs, was Ben nicht schwerfällt. 

Teeny hat unser Leben in vielerlei Hinsicht bereichert: Sie ist liebenswert, verletzlich, mutig, neugierig, anhänglich, gelehrig, aufgeschlossen, ….. Ich lache viel über sie, zum Beispiel, wenn sie wie ein Häschen über das Feld fetzt, Fliegen empört wegbeißt, durch hohes Gras springt, neue Wege vornweg erkundet, an der Seite von Ben brenzliche Situationen meistert oder zu ihm läuft, wenn er hustet und ihn dann mit der Nase anstubst. Als er vor Kurzem Zahnstein entfernt bekam, und wir ihn noch halb in Narkose vom Tierarzt abholten, verstand Teeny die Welt nicht mehr: Ben fiebste, torkelte und lag halb tot auf seiner Matratze im Wohnzimmer. Sie legte sich dann auf ihn, später an ihn und paßte auf ihn auf.

 

Sie hat schon sehr viel gelernt und wir werden weiter üben. Und irgendwann wird sie soweit sein, dass sie es ist, die einem anderen Hund die schönen Seiten des Lebens zeigen und ihn beim Anfang eines neuen Lebens Hilfestellung leisten kann. Daran arbeiten wir und sie wird es schaffen!

Malinko

23. November 2021

Malinko ist tot…

Endlich sollte Malinko, den sein Pflegefrauchen Henry nannte, auch Glück haben!
Er durfte nach vielen Jahren im Tierheim am 4. September bei seiner Pflegemama einziehen.
Was hatten wir uns gefreut! So ein lieber Hund, so eine tolle Pflegemama,
liebe Pflege-Hunde-Geschwister. Das Leben für Malinko war perfekt!
Er freute sich des Lebens, tobte mit den anderen Hunden draußen herum.

Doch leider gab es nur für kurze Zeit dieses Glück für Malinko.
Er wurde schwer krank und ging in den Armen seines Pflegefrauchen über die Regenbogenbrücke.

Lieber Malinko, wir sind traurig, dass du nicht länger das schöne Leben kennenlernen durftest.
Machs gut dort wo du jetzt bist. Du bleibst in unseren Herzen.

DER HUNDETRAUM  

Es gibt einen besonderen Traum, den alle Tierheim-Hunde träumen…
Auf Betonböden, in Hütten, in dunklen Verschlägen, eingepfercht in Gitterboxen…
träumen sie Nacht für Nacht den gleichen Traum.

Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt…  
Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben…
der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie.
Dieser Traum verbreitet sich seit Hundegedenken von Heim zu Heim, 
von Hund zu Hund, sogar draußen auf der Straße wird er weitergegeben.
Er wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen.
Und mit jedem Hund, der ihn weitererzählt wird er schöner und bunter.
Jeder träumt noch etwas hinzu. Alles ist warm und weich in diesem Traum.
Und es gibt immer genug zu essen. Und die Menschen haben Hände – so zart…
„So etwas gibt es doch nicht!?“, sagen die, die noch nie ein Zuhause hatten…
„Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut…
Die, die schon Schlimmes erlebt haben, schweigen.
Sie wollen diesen Traum nicht zerstören…
Besonders für die Kleinsten, die mit großen Augen zuhören und
die ihn wieder und wieder hören wollen, bevor sie einschlafen.

Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen,
die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind…

Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen,
dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist,
dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und
jede Nacht wieder in ihren Herzen glimmt …

dass es irgendwo auf der Welt genau den Menschen gibt,
der auf jeden von ihnen wartet.

(von Sylvia Raßloff )

Dies hat uns sein Pflegefrauchen zur Erinnerung an Malinko/ Henry geschickt😘:

Luccia, jetzt Luna

Liebe Grüße von Luna und ihrem Kumpel🙂

Dies wurde uns berichtet:

Hallo Frau Flögel,
hier meldet sich Luna ehemals Luccia.
Ich habe mich sehr gut in meinem neuen Zuhause eingelebt. Hier hatte mich
Bereits ein kleiner Bully-Rüde erwartet mit dem ich mich sehr gut
verstehe. Wir haben hier einen großen Garten und viel Platz zum Spielen.

Liebe Grüße von Luna

Leana, nun Mila

Liebe Grüße senden uns Mila, früher Leana, und ihre Familie:-))


 

Dies wurde uns berichtet:

Hallo Frau Panknin,
Wir haben gerade nochmal die alten Fotos auf der Homepage von den griechischen Pfötchen angesehen. Anbei ein paar aktuelle Fotos von Mila. Sie hat nun so ein tolles Leben, ist immer und überall dabei und dieses Jahr ziehen wir aufs Land mit einem Garten,der über 1000qm hat 🙂

Liebe Grüße
Daniela, Sören und Mila

Malena

 

 

Malena bedankt sich bei Ulrike U., bei Martina Plener und Marco Schiller sowie bei Dr. Antje Nottebrock

 

 

Einlagen für die kalte Jahreszeit :-))

13.11.2021

Ich habe verschiedene Einlagen und Haus-Pantoffeln aus einer Geschäftsaufgabe geschenkt bekommen um sie für einen guten Zweck zu verkaufen.

Alle dargestellten Größen sind mehrfach vorhanden!

Frottee-Einlagen in den Größen 38, 39, 40, 41 und 45: 1,50€ pro Paar

Leder-Einlagen in den Größen 38 und 41: 1,50€ pro Paar

Einlegesohlen mit Stoffbezug in den Größen 38, 40, 41 und 44: 2€ pro Paar

Wollfilz-Einlegesohlen in den Größen 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45 und 46: 1,50€ pro Paar

Haus-Pantoffeln in den Größen 44, 45 und 46: 5€ pro Paar

Porto und Verpackung für die Einlegesohlen: 1,80€

Porto und Verpackung für die Pantoffeln als Warensendung: 2,20€

Der Erlös geht zu 100% an die Griechische Pfötchen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Silke Flögel: silke.floegel@griechische-pfoetchen.de

 

Unser Tierheimbesuch im Oktober 2021

08.11.2021

Am 8. Oktober begann der diesjährige Start zu unserem Herbst-Besuch im Tierheim. Ab in den Flieger in Stuttgart und Hamburg Richtung Thessaloniki für Silke und Anja sowie für Petra.

Zum Glück wurde vorab der Wetterbericht für Griechenland gecheckt und der verhieß nichts Gutes. Regen und Kälte sollte an fast allen Tagen sein. Nun gut, es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. Statt T-Shirt und kurzer Hosen, gab es nun Pullover, Regenjacke und Gummistiefel. Diese waren auch bitter nötig!😉
Wenn man noch dazu weiß, wo und wie das Tierheim liegt, welche Bodenbeschaffenheit dort vorhanden ist, wie extrem ungüngstig manche Ecken vom Tierheim liegen und wie mit einfachsten Mitteln, wie mit Paletten wegen Geldmangels, dagegen angekämpft werden muss, ließ nichts Gutes erahnen und die Gedanken kreisen.

Voller Aufregung, Hoffnung, Tränen, aber dennoch mit einem Lachen ging es am anderen Tag los. Es ist immer ein Wechselbad der Gefühle. Wieder mal war ein Jahr vergangen. Welch toller Schatz hatte wieder ein Jahr umsonst gehofft? Wer wird uns begrüßen, wer kam neu hinzu, welchen Schatz werden wir dort nicht mehr sehen. Im besten Fall hat er bereits ein tolles Zuhause. Den schlechten Fall.. möchte man gerne aus seinen Gedanken streichen.

Begrüßt wurden wir sofort von Kleon, Loisos, Lela und Panagos. Die flotte Rennmaus Betty kam uns mit ihrem Rolli entgegen gedüst. Dezzy und Rocky, das Traumpaar, sagten Hallo. Dazwischen Henry, der flotte dreibeinige Flitzer der sich kurz Streicheleinheiten abholte aber ganz schnell wieder ins Gelände flitzte um ja nichts zu versäumen.

Daneben die Hunde in und vor den blauen Zwingern. Noch fünf unbekannte Hunde, von denen sich die meisten bei dem Regen in der Hütte aufhielten. Iliana im Gehege nebenan. Mit Clooney, dem tollen Typ, begann der blaue Zwinger. Bei ihm waren nun zwei sehr schüchterne Damen: Ammy und Zelda. Danach Tryfon, Zivago, Queen, Kleftis, Cerry, Hansel, Jackie, Evry, Martin… und und und. Dazwischen die sehr ängstlichen Hunde wie die kleine Venta und Savinna. Viele Zwinger, voll mit wunderbaren Schätzen. Alles Hunde, die hoffen, dass sie gesehen und entdeckt werden. Bei manchen von ihnen wird es leider vergeblich sein.

Mitten auf dem Gelände kleinere Gehege mit Manzy, Ioli, Zoza, Monty und weiteren Kumpels.
Weiter gings zu einem kleinen eingezäunten Bereich, wo wir etwas vor dem Regen geschützt waren. Dort warteten für uns noch 3 unbekannte Hunde: Crystal, Marilou, Susanna – welch tolle Hunde-Mädchen. Mit noch drei weiteren Hunden wurden sie in der Tierklinik abgegeben und dort vergessen…😡.

Das schlechte Wetter hielt die Hunde jedoch nicht davon ab sich uns bestmöglich zu präsentieren. Sie krabbelten förmlich in einen rein und posierten was das Zeug hielt. Sehnsuchtsvoll sahen sie uns hinterher als wir das Gehege verließen. Es sind diese Blicke und Gesten der Hunde die sich mitten ins Herz schleichen.

Das Gehege mit den 6 Jagdhunden besuchten wir als nächstes. Die Geschichte ist genauso tragisch. Knapp 30 Hunde von einem Züchter der an Covid erkrankt war, hielten sich in den Bergen völlig unversorgt auf. Vasso zeigte uns ein Video wie sich die Hunde auf das von ihr gebrachte Futter stürzten. Kostas, mit dem coolsten Blick aller Zeiten, und seine vermutlichen Geschwister sowie Alexia sind aus dieser Gruppe.

Weiter gings in den hinteren Teil des Geländes wo sich Aifel, Alexa, Emma, Elsa, Minas, Oliver, Fidel und einige weitere Hunde befinden. Manche von ihnen ängstlich. Andere, wie Berry, wurden mutiger.

Danach kam die rechte Seite mit den alten Gehegen. Jovan der imposante und noch schüchterne Rüde, Tarta, die sich so freute, Kenzo, Fitzy, Athinoula, Corin, Max, Elenita, Ally, Adel, Roma, Lexus und so so viele weitere Schätze. Nicht zu vergessen der liebe Rinky, der jetzt auch schon seit unzähligen Jahren wartet.
Dazu kam die Hündin Malena mit ihren zwei Welpen Mina und Minos, die auf den Straßen ums Überleben kämpfte. Nun kann sie kastriert werden, damit es nicht noch mehr weitere Welpen gibt, die keiner will. Und alle drei finden hoffentlich bald ein Zuhause!

Ach, wir könnten so viele weitere Hunde nennen und endlos weiter schreiben oder erzählen. Es würde niemals ein Ende nehmen.

Wir fragen uns sehr oft, warum so viele Schätze immer wieder übersehen werden.
Ganz einfach, es gibt zig Tausende davon in all den Tierheimen, Portalen, Anzeigen, FB Seiten etc. Traurig, aber wahr. Und die Gesellschaft wird immer schnelllebiger.

All diese Hunde und Katzen, die meist viele Jahre extreme Strapazen hinter sich haben: die bei Sonne in extremer Hitze ausharren, bei Regen und Kälte im Matsch stehen, bei Winter im Schnee frieren. Die eine Vorgeschichte haben, die manche Menschen erschaudern lassen. Denen man ihre Welpen tot gefahren hat – die fast verhungert und verdurstet wären – die sehr ängstlich sind – die Kranken – die Handicaphunde – die Ecken und Kanten haben oder einfach gesagt: Charakter. Alle sind wundervolle Schätze und jeder einzelne von ihnen hat das beste Zuhause verdient.

Dieses mal werden Sie auch das ein oder andere Bild mit Hunden im Matsch sehen. Auch das ist leider Realität. Notdürftig wird mit Paletten (die auch gekauft werden müssen) oder Holzplanken versucht, den Hunden wenigstens etwas Trockenheit zu verschaffen.
Ein Teil vom Tierheim, liegt extrem ungünstig und ist den Wetterbedingungen fast schutzlos ausgeliefert. Bei Regen verwandelt sich das Gelände in Matsch, danach kommt der Winter mit Schnee. Siehe dazu auch diesen HP Eintrag:
https://www.griechische-pfoetchen.de/2019/01/10/schnee-und-kaelte-im-tierheim

Ein Betonboden und ein guter Wetterschutz würden helfen, doch leider fehlt auch hierzu Geld.

Das gleiche Problem bezieht sich auch auf einen Teil der alten Gehege auf der rechten Seite. Dort sieht man genau den Unterschied. Ein Teil der Zwinger hat Betonboden, wo sich zwar Wasser sammelt, dies bei Wärme aber wieder schnell weg ist und die Hunde somit im Trockenem stehen. Der hohe Matsch in den anderen Gehegen trocknet zwar auch nach und nach. Doch wird dieser dann steinhart und die Tür vom Zwinger lässt sich noch schlechter öffnen.
Viele Gitter sind mittlerweile aufgrund verschiedener Bedingungen marode. Es gibt auch keine beheizten Räume, da es keinen Strom gibt. Sehr gerne würden wir den Tierheimbewohnern ein klein wenig Luxus schenken den es woanders gibt. Doch viele Dinge sind nur mit viel Geld möglich und das hat unser kleiner Verein einfach nicht.

Und zu guter Letzt ein kleiner Lichtblick: Kurz vor unserer Abreise kamen liebe Menschen ins Tierheim um zu helfen. Sie befinden sich auf einer Rundreise durch mehrere Länder und helfen dort zeitweise ehrenamtlich in den Tierheimen. Tatkräftig wurde angepackt. Kaputte Paletten ausgetauscht, Zwinger gereinigt, manches Gehege soweit möglich repariert und das Katzenhaus auf Vordermann gebracht. Vielen herzlichen Dank dafür!!!

Nun sind wir wieder Zuhause, mit vielen neuen Eindrücken… mit der Überzeugung, dass wir Vasso und ihre Tiere unbedingt weiterhin ganz doll unterstützen müssen und dem Wissen, dass wir dafür auf Hilfe angewiesen sind.
Wir bitten ganz herzlich um Ihre und eure Unterstützung♥♥♥

Herzliche Grüße
Anja, Petra und Silke

PS.: In den nächsten Wochen werden wir viele neue Hunde zur Vermittlung einstellen und auch Updates für viele schreiben, die schon lange auf ein Zuhause warten.

 
Betty und Henry – Henry, Dezzy, Rocky und Kumpel – Clooney

   
Cerry und Hansel – Kostas und seine Kumpel – Crystal, Marilou und Susanna

   
Malena mit ihren Kindern Mina und Minos – Ioli, Manny, Monty und Zoza

   
Emma und Elsa – Berry – Jovan und Tarta

  
Lexus – Kenzo – Alli und Rinky

 

 

Patroklos

26. Oktober 2021

Unvorstellbar: Patroklos ist tot…

Nicht jede Geschichte geht gut aus, aber einige Geschichten brechen einem tatsächlich das Herz🖤

Wir hatten uns so gefreut: der kleine liebe Dobermann Patroklos, hochgradig an Leishmaniose erkrankt und schon zum dritten Mal an den Speicheldrüsen operiert, hatte endlich ein Zuhause gefunden. Ein tolles, liebevolles Zuhause, Dobermann erfahren und ihn mit seinen Krankheiten so nehmend wie er ist. Seine Tierheimfreundin Marchy durfte mit demselben Transport am 15. Oktober auch nach Deutschland kommen. Das war allen, Vasso, uns und auch Patroklos Adoptantin, ganz wichtig! Die Kleine sollte nicht alleine zurückbleiben.
In Patroklos neuem Zuhause wartete schon das verwaiste Dobermädchen Sina – und beide Hunde verstanden sich sofort richtig gut. Alles sah nach einem wunderbaren HappyEnd aus.

Doch dann nach einigen Tagen geschah das Unvorstellbare… eine winzige Unaufmerksamkeit, Patroklos erschrak sich und entlief. Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt um ihn wohlbehalten zu finden… doch leider kam alles ganz anders… ein Zug erfasste den Schatz und er war sofort tot. Er wurde nur 6 Jahre alt…

Und Vasso und Dolly brach es das Herz. Genauso geht es Patroklos Frauchen, die einfach nicht verstehen kann, dass ihr so etwas passieren konnte.

Es tut uns für Patroklos und die Menschen, die um ihn trauern, so unendlich leid. Wir wollten das Allerbeste für Patroklos und Marchy. Und nun ist leider nichts mehr rückgängig zu machen.
Marchy lebt jetzt auf einer lieben Pflegestelle zusammen mit weiteren Hunden und fühlt sich dort sichtlich wohl. Nun muss sie für ihren Freund mit das Glück in ihre Pfoten nehmen.

Patroklos, lieber Schatz, sei uns bitte nicht böse. Es gibt viele Menschen, die dich geliebt, sich jahrelang um dich kümmerten und die dir alles Glück der Welt gewünscht hatten. Aber leider sind wir Menschen fehlbar und ihr Tiere müsst dann darunter leiden.

Flieg auf deinen Stern und sei bitte der Schutzengel für Marchy.

Wenn Liebe ein Weg und
Erinnerung Stufen wären,
dann würden wir hinaufsteigen
und dich zurückholen.

  

Pablito

Im Herbst 2021

Pablito ging über die Regenbogenbrücke…

Alle liebten den lustigen und freundlichen Pablito, am meisten natürlich sein Frauchen. Er durfte im Oktober 2017 nach Deutschland fliegen und fand dann schnell sein neues Zuhause. Pablito durfte noch vier schöne Jahre mit seinem Frauchen verbringen. Leider kommt irgendwann dann doch der schwere Abschied… Pablito wurde 14 Jahre alt.

Lieber Pablito, du wirst bestimmt das Regenbogenland mit seinen vielen Bewohnern mit deiner guten Laune anstecken und immer jemanden finden, den du zu spielen auffordern kannst. Hoffentlich hast du dort auch ein Versteck für deine vielen kleinen Schätze, die du immer so gerne gesammelt hast.
Wir werden dich nie vergessen

Es sind die ohne Schuhe,
die jeden Weg mit uns gehen.
Es sind die ohne Geld, die uns
all das geben, was unbezahlbar ist.

Es sind die, die nichts versprechen,
die uns niemals enttäuschen.
Es sind die, die nichts besitzen,
die uns oft mehr geben können
als die meisten Menschen.
(Sylvia Raßloff)

Elsa

 

 

Elsa bedankt sich bei Anja W.

 

 

Der Kalender 2022 kann bestellt werden:-)))

21.10.2021

Der neue Kalender kann ab sofort bestellt werden!

Der Preis beträgt 13,50€ einschließlich Porto und Verpackung.
Durch gestiegene Rohstoffpreise sind auch die Druckkosten höher als im letzten Jahr. Wir haben deshalb den Preis um einen Euro erhöht damit auch durch diesen Kalenderverkauf viel Geld für das Tierheim zusammen kommt.

Ihre Bestellungen nimmt sehr gerne Silke Flögel silke.floegel@griechische-pfoetchen.de entgegen.

Danach werden Ihnen die Kontodaten zugeschickt.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir den Kalender nur gegen Vorkasse verschicken.

Wir freuen uns auf viele Bestellungen und wünschen Ihnen viel Freude mit dem Kalender, in dem viele neue Hunde abgebildet sein werden, die nun nach und nach auch zur Vermittlung eingestellt werden!

Unser Deckblatt-Model ist diesmal Leou, der nach vielen Jahren im Tierheim endlich ein tolles Zuhause gefunden hat.🥰

 

Start ins neue Leben für 8 Fellnasen:-))

17.10.2021

Am 15. Oktober 2021 durften Frankie, Mango, Marchy, Mirana, Noula, Patroklos, Sandy und Zeta ihre große Reise nach Deutschland antreten.

Dieses Mal war es besonders schwierig in Griechenland alle Tiere einzuladen, denn ein Tiefdruckgebiet mit sehr viel Regen drehte sich schon seit Tagen über dem Balkan und wollte einfach nicht weichen. Letzten Donnerstag und Freitag war es am Schlimmsten. Und es passierte wie befürchtet: beim Anfahren eines anderen Tierheims, ganz früh am Morgen, blieb der Transport im Schlamm stecken. Doch glücklicherweise konnte der Wagen mit vereinten Kräften wieder flott gemacht werden. Aber 2 Stunden waren verloren.
So war Vasso Hatzimanoli schon gewarnt und brachte ihre 8 Reisekandidaten ein Stück vors Tierheim wo die Straße noch asphaltiert ist. Danach ging erst einmal alles gut… bis zum Grenzübergang Bulgarien-Rumänien… wieder 2 Stunden oben drauf durch die Wartezeit dort.
Bis nach Deutschland rein flutschte es. Doch dann: Autobahnsperrung wegen eines LKW-Unfalls… die neue, überlastete Ausweichstrecke brachte wieder 2 Stunden drauf…

Aller Unbilden zum Trotz – die beiden Fahrer behielten die Ruhe und haben alle Tiere wie immer sicher und wohlbehalten an ihre Familien und Pflegestellen übergeben.
Wir bedanken uns dafür ganz herzlich – natürlich auch bei Tierheimleiterin Vasso Hatzimanoli sowie den Helfern in Deutschland und den neuen Familien! Wir wünschen viel Glück und ein tolles gemeinsames Leben mit ihrem vierbeinigen Familienzuwachs♥♥♥

 
Frankie, Mango und Marchy

 
Mirana und Noula

 
Patroklos, Sandy und Zeta