Brouna
25. März 2017
Brouna lebt nicht mehr…
Dies schrieb uns Brounas Familie:
„Du warst unvergleichlich. Egal wie groß oder wie klein die Pfoten sind, die uns begleiten, sie hinterlassen unvergessliche Spuren in unseren Herzen. Brouna ist am 25.03. dieses Jahres ganz unerwartet von uns über den Regenbogen gegangen. Eigentlich gibt es keine Worte für dieses einmalige Wesen. Ihre Seele ist immer zu spüren und allgegenwärtig. Brouna ist nach dem Abendfutter umgefallen… das wars…
Der Stern in ihren so schönen Augen verlosch dann ganz langsam und unaufhaltsam.“
Liebe Brouna, es tut so weh von deinem Tod zu erfahren.
Es ist noch nicht lange her, dass Mabel, ein drittes griechisches Pfötchen,
bei euch eingezogen ist. Und alles schien perfekt.
Doch nur kurze Zeit darauf reißt dein Tod eine große Lücke in unser Herz.
Machs gut im Regenbogenland, liebe große Maus
Ein guter Hund stirbt nie –
er bleibt immer gegenwärtig.
Er wandert neben Dir an kühlen Herbsttagen,
wenn der Frost über die Felder streift
und der Winter näher kommt,
sein Kopf liegt zärtlich in Deiner Hand
wie in alten Zeiten.
(Mary Carolyn Davies)

Sherina
24. März 2017
Sherina ging ganz einsam über die Regenbogenbrücke…
Unsere tolle Sherina, die wir gerade erst vor wenigen Tagen zur Vermittlung
eingestellt hatten, wurde tot in ihrem Zwinger gefunden.
Alles deutet darauf hin, dass sie eine Magendrehung hatte.
Und wir bleiben sprachlos und sehr traurig zurück…
Liebe Sherina, arme Maus! Wir hoffen sehr für dich,
dass das Regenbogenland so schön ist wie wir es uns erträumen.
Machs gut liebes Mädchen, sei nun frei und tolle über grüne Wiesen.
Nun bist du die Sonne, die für uns scheint,
Und du bist der Regen, der mit uns weint
Du bist der Donner, der mit uns grollt
Und bitte, sei auch der Blitz, den niemand wollt‘
Du bist der Eiskristall, der warnt und blinkt
Und auch die weiße Wolke, die von oben winkt
Du bist der lachende Stern, der über uns wacht
Sowie der zwitschernde Vogel, der uns Hoffnung macht
Noch stehen wir ganz traurig da
Doch wissen wir, du bist nicht fort – du bleibst ganz nah
In einer besseren Welt am Ende des bunt schillernden Regenbogens
genau dort werden wir uns wiedersehen!
(Verfasser unbekannt)

Dana, früher Elsa
16. März 2017
Dana ging über die Regenbogenbrücke…
Dies schrieb uns Danas Familie:
„Unsere Dana – Liebling der ganzen Familie – mussten wir im Alter von 15 Jahren einschläfern lassen.
Danke Dana für die schönen Jahre mit dir. Du fehlst uns sehr!!“
Hundehaare kann man wegfegen.
Pfotenabdrücke auf dem Boden kann man wegwischen.
„Nasenkunst“ am Fenster kann man wegputzen.
Aber die Spuren, die sie in unseren Herzen
hinterlassen, sind für die Ewigkeit.
(Johanna Pelz, www.miteinanderlernen.de)

Stratis
12. März 2017
Stratis ist tot…
Stratis kam aus einem städtischen Tierheim wo er eingeschläfert werden sollte.
Vasso nahm die lieben Hund trotz seiner Leishmaniose auf.
Stratis lebte dann im großen Freilauf. Und genau dort fand Vasso ihn nun tot.
Es war bekannt, dass Stratis auffällige Leberwerte hatte.
Woran genau er aber starb können wir leider nicht sagen.
Stratis wurde nur vier Jahre alt.
Lieber Stratis, warum nur durftest du nicht dein Leben leben, eine liebe Familie finden?
Ein ganz kleiner Trost ist, dass du die letzte Zeit deines Lebens
nicht hinter Gittern verbringen musstet… du die ganz kleine Freiheit im Auslauf hattest…
Komme gut an im Regenbogenland, lieber Schatz
So wie der Wind den Sand verweht,
so ist auch unser Leben.
Wir wirbeln hoch, wir fallen tief –
wem ist das Glück gegeben?
Doch meine Seele fliegt weit fort,
unendlich zu den Sternen,
befreit von aller Erdenlast
in weite, weite Ferne.
(Verfasser unbekannt)

Mell
1. März 2017
Der kleine Mel ging leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke…
Dies schrieb uns Mels Frauchen:
„Leider ist unsere Freude an ihm und mit ihm seit dem 01.03.17 vorbei. Mel war sehr krank und ich
musste die Entscheidung treffen, ihn zu erlösen. Er selbst hätte, nur um mir zu gefallen, weiter und
weiter versucht zu kämpfen. Trotz, dass er kaum Luft bekam und sein Herz sehr krank war, versuchte
er mir jeden einzelnen Tag seine Liebe zu zeigen und sich zu freuen, wenn ich heim kam oder wenn
ich mit ihm raus ging. Er war so ein treuer und lieber Kerl. Wollte mir immer alles recht machen.
Schaute ständig nach mir, immer mit fragendem Blick “ hey, siehst du, mach ich alles richtig?
Bist du stolz auf mich?“
Wir haben ihm in unserem Garten an einem schönen Platz seine Ruhestätte gegeben.
Ich hätte es nicht übers Herz gebracht ihn in der Klinik zu lassen….. er gehörte zu uns,
hatte sein Zuhause bei uns, sollte auch nach seinem Leben noch bei seiner Familie bleiben,
die er so geliebt hat.
Ich bin so unfassbar traurig, dass er nicht mehr da ist. Ich sende Ihnen noch Bilder vom Februar,
in seinem letzten Schnee (den er so liebte).
Er tobte so sehr, als würde er wissen, dass es das letzte Mal ist…“
Kleine Seele ich lass Dich geh‘n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh’n
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele, es tut sehr weh,
doch ich hoffe dass Du gut über den Regenbogen gehst…
Kleine Seele, ich lass Dich geh’n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh’n!
(Kirstin Hinz-Gulba)

Anestis
18. Februar 2017
Anestis lebt nicht mehr…
Anestis wurde tot in seinem Zwinger gefunden.
Wir können leider gar nicht sagen was passiert ist.
Es wird wohl immer ein trauriges Geheimnis bleiben.
Anestis wurde nur zwei Jahre alt…
Lieber Anestis, was können wir dir nun noch wünschen?
Sorglosigkeit, immer ein gefülltes Bäuchlein und Herumtollen
mit deinen Hundekumpeln im Regenbogenland.
Es ist sehr traurig, dass du so jung sterben musstest und
nicht die Chance hattest eine liebe Familie zu finden.
Wir behalten dich in unseren Herzen, kleiner Schatz
Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.
(Rainer Maria Rilke)

Maverick
20. Januar 2017
Sunka, vorher Maverick, starb viel zu früh…
Sunka kam schon als Welpe zu seiner lieben Familie. Schon bald wurde festgestellt,
dass er beidseitig an schwerster HD leidet. Und dann begann eine Leidensgeschichte
für Hund und Menschen: OPs, Klinikaufenthalte, Physiotherapie, Medikamente, viel
zu viele Arztbesuche. Sunka hatte weiter starke Schmerzen, die verschiedene Ursachen
hatten und einfach nicht wirklich besser wurden. Man merkte ihm an, dass er nicht mehr
konnte. Jeder Besuch bei Arzt oder Physiotherapie wurde für ihn zur Qual. Die Zeiten
als er noch gut mitmachte und große Hoffnung bestand, dass alles gut werden würde,
waren leider vorbei. Sein Frauchen machte sich die letzte Entscheidung sehr schwer…
Sunka wurde nur 20 Monate alt…
Lieber Sunka, es tut uns unendlich leid für dich und dein Frauchen.
Wir wissen, dass sie alles Menschenmögliche unternahm um dir zu helfen.
Eigentlich hattest du dein ganzes Leben vor dir und wir freuten uns so sehr,
dass du ein tolles Zuhause fandest. Leider spielt das Leben oft nicht so wie wir
es uns wünschen. Es tröstet ein wenig, dass du nun endlich ohne Schmerzen bist.
Wir wünschen dir ein Herumtollen im Regenbogenland mit vielen anderen
griechischen Pfötchen, die dich bestimmt schon erwartet haben.
Deinem Frauchen und deinem Kumpel Sato wünschen wir viel Kraft und
dass sie irgendwann mit einem Lächeln an dich zurückdenken können.
Machs gut im Regenbogenland, lieber Sunka
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
(Saint Exupery, Der kleine Prinz)

Tasso
20. Januar 2017
Tasso ging über die Regenbogenbrücke…
Dies schrieb uns Tassos Frauchen:
„Wir haben im April 2007 unseren heißgeliebten Tasso damals bei Frau Andrea Herold in Osnabrück
abgeholt. Sie glauben gar nicht wie sich Tasso zu einen lieben Hund entwickelt hat. Ihn haben wir
überall hin mitnehmen können. Wie mein Mann sagt: der wäre auch mit ihm in die Kirche gegangen.
Nun haben wir uns leider am Freitag den 20.01.17 verabschieden müssen. Er hatte eine Magen-
drehung und konnte auch auf Grund seines Alters nicht mehr gerettet werden. Mein Mann und ich
sind sehr, sehr traurig, denn damit hatten wir nicht gerechnet.
Wir werden uns auf jeden Fall wieder nach solch einem Schätzchen umsehen,
auch wenn er uns unseren Tasso nicht ersetzen kann.“
Lieber Tasso, es ist ein Segen, dass du dein ganzes Leben bei lieben Menschen verbringen durftest.
Umso schwerer fällt allen nun der Abschied. Komme gut an im Regenbogenland –
du wirst dort bestimmt schon von ganz vielen deiner ehemaligen Tierheimkumpel erwartet.
Rest in peace, lieber Schatz
Ich werde leben,
solange euer Herz schlägt.
Ich werde leben,
solange ich bei euch einen Platz im Herzen habe.
Ich werde leben,
solange ihr euren Weg geht.
Ich werde leben,
solange in eurem Leben ein Lächeln erscheint.
Wenn ihr mich sucht,
dann sucht in eurem Herzen.
Wenn ihr mich dort findet,
dann lebe ich in euch weiter.
(Milead Shalin)

Tolle Hilfe aus Bremen
19.02.2017
Pepe (früher Pelopidas) lebt nun schon seit 4 ½ Jahren bei seiner lieben Familie in Bremen.
Und seit einiger Zeit gibt es durch unser ehemaliges griechisches Pfötchen sogar eine neue
Geschäftsidee: Pepes Menschen haben einen Barf-Laden eröffnet in dem es alles gibt was
das Hundeherz begehrt:

Nach unserem Aufruf zur Futteraktion Winter 2016/17 wurde im Laden eine Spendendose
aufgestellt, die natürlich auch in Zukunft dort stehen wird.
Und uns wurden bereits 168,72 € überwiesen.
Herzlichen Dank an Christiane und Henry Carlsson, natürlich auch an Pepe und vor allem
an die vielen Kunden, die auch ein Herz für unsere Griechischen Pfötchen haben!

Die Griechischen Pfötchen haben ganz liebe Unterstützung bekommen
15.02.2017
Unser griechisches Pfötchen Blossom hat bei Luca und ihrer Familie ein liebevolles Zuhause gefunden. Jetzt hatten Luca und ihre Freundinnen Livia und Aurora eine tolle Idee: sie sind in der Straße, in der sie wohnen, von Tür zu Tür marschiert und haben nach einer kleinen Spende für die Griechischen Pfötchen gefragt. In ganz vielen Fällen haben die drei Mädels diese auch bekommen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde das Geld direkt in eine Futterspende umgewandelt, die mit dem nächsten Transport zu Vasso ins Tierheim geht. Die Collage haben die Mädchen den Leuten, die gespendet haben, als Dankeschön in den Briefkasten geworfen.
Wir danken euch, Luca, Livia und Aurora, ganz herzlich für eure Spendenaktion!!!
Die Hunde im Tierheim werden sich bestimmt sehr über das Futter freuen!


Vasso möchte sich bedanken
12.02.2017
Es geht unserer lieben Vasso besser und sie möchte sich
herzlich für die Unterstützung und die guten Wünsche bedanken!

Vasso mit Merenta am Flughafen 5. Februar 2017

Elissavet, Maud, die Ferty abholte, und Vasso 8. Februar 2017
Regenbogenbrücke 2014
Hier stellen wir Ihnen bald unsere Tiere vor, die leider im Jahr 2014
über die Regenbogenbrücke gehen mussten:-(
Bis dahin können Sie die Beiträge noch im Archiv anschauen.
(Bitte nicht wundern: die Suchfunktion im Archiv funtioniert nicht mehr!)
Happy Ends 2014
Hier stellen wir Ihnen bald die Happy End-Geschichten 2014 vor.
Bis dahin können Sie die Beiträge noch im Archiv anschauen.
(Bitte nicht wundern: die Suchfunktion im Archiv funtioniert nicht mehr!)
Ozzy, nun Yossi
Herzliche Grüße sendet uns Yossi:-)

Yossi und seine Freundin Gil


So ein fauler Sonntag – und nicht mal die Nachbarskatzen in Sicht…

Aha…Moment mal, jetzt tut sich was!
Thessa und Loni

Dies wurde uns berichtet:-)
Liebe Wula,
heute in einer Woche, am 20.04., sind es genau 12 Jahre, dass Thessa und Loni aus Griechenland zu uns gekommen sind. Deshalb mal wieder zwei aktuelle Fotos.
Thessa ging es vor wenigen Wochen sehr schlecht, ihr Thrombozytenwert war so niedrig, dass der Tierarzt ihr fast keine Chancen gegeben hat. Sie hat ein Antibiotikum bekommen, eine Woche lang nichts gegessen, aber zum Glück immer getrunken und hat es geschafft. Wahrscheinlich war es eine üble Infektion. Zurzeit geht es beiden unglaublich gut, sie rennen über die Wiese wie junge Hunde!
Liebe Grüße aus Sulz senden
Sophia mit Thessa & Loni
Despina
Herzliche Grüße sendet uns Despina:-)

Mohita, nun Mia


Dies wurde uns berichtet:-)
Hallo Frau Dertili,
ich wollte mich mal wieder bei Ihnen melden um Ihnen zu sagen, dass es Mia sehr gut geht.
Im letzten Jahr hatte sie im April eine Schwere Hüft OP. Beidseitige HD, wobei die rechte Seite sehr kritisch war. In Heidelberg in der Tierklinik wurde sie operiert und auch sehr gut betreut. Natürlich hat uns das Herz geblutet als wir sie dort abgaben. Die ersten 3 Monate waren echt hart, aber es hat sich gelohnt. Durch viel Muskelaufbau, Physiotherapie und Unterwasserlaufband ist Mia jetzt fitter denn je. Man sieht und spürt überhaupt nicht mehr, dass sie so eine schwere OP hatte. Sie hat super mitgemacht. Sie ist ein wunderbarer Hund. Wir nehmen sie überall mit hin wo es möglich ist und sie genießt es bei ihrer Familie zu sein. Sie kommt super mit allen 2 und 4 Beinern aus. Frei laufen klappt nicht immer, aber immer mal wieder 🙂 Da ist sie einfach stur wie ein „Esel“.. Da folgt sie eher ihrem Jagdtrieb wie ihren guten Manieren. Aber auch das kriegen wir hin.
Aktuell hänge ich Ihnen mal ein paar Bilder an, damit sie sehen dass es ihr gut geht.
Ich hoffe es geht Ihnen gut!!!
Liebe Grüße Beate Schuhmacher
Sayenna, nun Yenna, und Maron

Sayenna und Maron noch in Griechenland…
Yenna und Maron in ihrem Zuhause:-)




Dies wurde uns bericht:-)
Niemals wollte ich einen Jagdhund – jetzt habe ich zwei
Hier unsere Geschichte:
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe sogar an einem Hund Laufen gelernt. Einen eigenen hatte ich aber nie. Mit den Jahren wuchs der Wunsch nach einem eigenen Hund. Doch vorher mussten sich einige Bedingungen erfüllen. Ein Hund kostet schließlich Geld.
Knall auf Fall ergaben sich alle Bedingungen und ich begann meine Suche. Es war schnell klar, dass es kein Hund vom Züchter wird. Ich besuchte Tierheime und durchforstete das Internet. Durch meine ehemalige Nachbarhündin infiziert, sollte es ein Hütehund werden. Niemals wollte ich einen Jagdhund. Wie das Schicksal so spielt, wurde es ein Jagdhund!!! Geschätzt habe ich mir die Profile von 1500 Hunden im Internet angesehen. Zu groß, zu klein, … irgendwann sah ich Bilder von Sayenna. Ein Jagdhundmix – vermutlich niemals komplett ableinbar (wenn überhaupt)!!! Das musste ich sacken lassen. Da sie mir nicht mehr aus dem Kopf ging, nahm ich Kontakt zu Ruth auf und besuchte Sayenna schon am darauffolgenden Wochenende. Ich war verliebt. Sayenna zog bereits eine Woche später (21.11.2015) bei mir ein. Knall auf Fall. Die ersten Wochen waren anstrengend. Yenna, so wird sie hier gerufen, ging eher mit mir spazieren als ich mit ihr. Da ich im Vorfeld bereits nach Hundeschulen gesucht hatte, konnten wir schon im Januar mit dem Training starten. Ich war unerfahren und Yenna ein Straßenhund. Sie hatte fast 5 Jahre Tierheim hinter sich. Nach und nach wurden wir zum Team. Wir lernten, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Bereits im März ging die Leine ab. Seitdem läuft sie fast immer frei (an der Leine benimmt sie sich aber natürlich auch). Da meine `alte` Schule geschlossen wurde und ich an eine neue Schule wechseln musste, erfüllte sich der Traum “Schulhund“ leider nicht. Meine Schulleitung muss eben noch überzeugt werden. Im Juli beendeten Yenna und ich die Abschlussprüfung der Hundeschule mit Auszeichnung. Yenna, der Hund, der Hundeschule immer sch… fand, bekam eine Auszeichnung! Zu Hause war das Training nie ein Problem. In der Hundeschule jedoch lief sie gerne mal Richtung Auto und hätte dort sicher auf mich gewartet, wenn wir sie nicht vorher eingefangen hätten. Seit November geht Yenna wöchentlich zum Agility und hat sichtlich Freude daran.
Irgendwann reifte die Idee nach einem Zweithund. Da ich den Traum “Schulhund“ noch nicht aufgegeben hatte, brachte ich diese Thema immer wieder in der Schule auf den Tisch. Da meine jetzige Schule neu gegründet bzw. aus mehreren Schulen zusammengeschlossen wurde, musste und muss sich alles noch finden. Es wurde aber nicht mehr ausgeschlossen, dass es irgendwann einmal einen Schulhund geben könnte. Also hielt ich die Augen nach einem geeigneten Welpen auf.
Und dann kam Maron!
Regelmäßig postete ich Yennas Entwicklung auf der facebook-Seite der Griechischen Pfötchen. Ein Post wurde von Maud kommentiert: „Unglaublich. Ich werde nie vergessen, als wir sie aus ihrem Gehege geholt haben. Sie wollte nur mit Maron anbändeln. Es ist sooo schön.“ Mein Interesse war geweckt. Ich googelte `Maron` und las seine Geschichte. Hund mit Bahnunfall… oje! Aber Mauds Post ging mir nicht aus dem Kopf. Ich rief sie an und löcherte sie mit Fragen. Sie erzählte mir, dass es ein Video von Yenna und Maron auf seiner GP-Seite gäbe. Das hatte ich bisher noch nicht gesehen. Ich schaute es mir an – und warf alle Schulhundträume über Board. Ade, Welpe. Ich war schockverliebt. Ich musste meine Eltern einweihen. Sie kümmern sich manchmal um Yenna und wussten, dass irgendwann mal (in weiterer Ferne) ein zweiter Hund einziehen soll. Dass es kurzfristig sehr konkret wurde, wussten sie nicht. Als erstes weihte ich meinen Vater ein. Sein Kommentar: „Ob ich nun mit einem oder zwei Hunden spazieren gehe, ist doch egal“, führte zu einem sofortigen Anruf bei Petra. Maron lebte schließlich bereits in Deutschland bei Petra im Tierpflegenest in Backnang. Gefühlt nahm mich Petra ins Kreuzverhör. Meine Träume verabschiedeten sich mit jeder weiterer Frage. Maron war schließlich ängstlich und brauchte eine ländliche Umgebung (das war kein Problem). Als Yenna und ich dann zum Kennenlernen vorbeikommen sollten, hüpfte mein Herz. Ich buchte ein Hotel, da ich keine 800km an einem Tag fahren wollte. Bald schon machten wir uns auf den Weg nach Backnang. Das erste Wiedertreffen zwischen Yenna und Maron verlief relativ emotionslos. Yenna hatte bereits 5 Stunden Autofahrt und den Bezug des Hotelzimmers hinter sich. Für Maron war seine Gassigängerin Barbara da. Gemeinsam gingen wir spazieren. Sie akzeptierten sich, beachteten sich aber nicht weiter. Am Ende des Spaziergangs, ich hatte beide Hunde an der Leine, liefen sie einträchtig nebeneinander her. Als wäre es das Normalste der Welt. Nach Rücksprache zwischen Petra und Barbara und einem gegenseitigen Kennenlernen, stellte mir Petra schließlich die entscheidende Frage: „Kannst du dir das mit den beiden vorstellen???“ Klar!!! So kam es, dass Maron am 17.10.2016 bei Yenna und mir einzog.
Maron war enorm schreckhaft. Das Brummen meines Kühlschranks, die Regentropfen am Fenster, geparkte Autos, fremde Menschen (besonders Männer mit Walkingstöcken), laute Geräusche,… einfach alles bereitete ihm Angst. Ständig hüpfte Maron vor Schreck auf Seite oder wurde manchmal sogar richtig kopflos. Teilweise reichte ein vom Baum fallendes Blatt aus, um ihn zusammenzucken zu lassen. Maron brauchte Ruhe und Sicherheit. Von Anfang an lief er im Sicherheitsgeschirr mit langer Schleppleine, die bei mir am Körper gesichert war. Er sollte die Möglichkeit haben, sich alles anzugucken und ausweichen zu können. An einem Tag saßen wir zu dritt vor der Haustür und schauten Handwerkern beim Beladen ihres Fahrzeugs zu. Maron zitterte am ganzen Körper, blieb aber bei uns. Als sich der Transporter entfernte, baute er sich auf und lief hinter dem Wagen her. So, als wolle er sagen: Hau endlich ab! Zunehmend gewann Maron an Gelassenheit. An ein Training war jedoch nicht zu denken. Alles war spannender als ich. Er schaute mal auf, wenn ich ihn rief, war aber sofort wieder mit anderen Dingen beschäftigt. Es vergingen Tage, Wochen und Monate. Anfang Januar diesen Jahres legte Maron endlich einen Schalter um. Er war bereit, sich aufs Training einzulassen. Von da an ging alles rasend schnell. Nachdem wir den Rückruf an der Schlepp geübt hatten, lag diese nach kurzer Zeit schon auf dem Boden. Das Sicherheitsgeschirr wich einem regulären Geschirr, die liegende Leine wurde kürzer. Das Geschirr fiel irgendwann ganz weg, die Leine wurde wieder kürzer und dünner. Fast auf den Tag genau 4 Monate nach Marons Einzug, löste ich das erste Mal die Leine. Seit dem Tag läuft Maron in bekannten Gebieten frei. Natürlich muss er in gewissen Gegenden mit der Leine gesichert werden, weil er weiterhin stellenweise unsicher ist, aber er hat seine Freiheit erlangt. Auf den Feldern und im Wald läuft er routiniert und sicher. Radfahrer, Walker, Spaziergänger, Pferde, andere Hunde,… sind in diesen Gebieten kein Problem. Artig folgt er und lässt andere passieren (einmal habe ich sogar aus Versehen Yennas Halsband gegriffen statt Marons). Letztens lief er todesmutig auf einen Mann mit laufendem Laubbläser zu und passierte diesen problemlos. Auch das Jagen beschränkt er, so wie Yenna, bisher aufs Buddeln. Mäuse und Maulwürfe werden regelmäßig erbeutet. Rosenmontag waren wir zum Gruppenspaziergang Yennas ehemaliger Hundeschule. Gemeinsam mit mehr als 30 Hunden und deren Haltern machten wir uns auf eine 1,5 stündige Tour und hatten jede Menge Spaß. Selbstverständlich lief Maron auch hier frei. Munter wuselte er sich durch die Massen, verlor mich aber selten aus dem Blick. Wenn doch, suchte er mich sofort und zog nach einem kurzen Zwischenstopp bei mir wieder von dannen. Beide genießen ihre erlangte Freiheit in vollen Zügen. Egal ob auf dem Feld getobt wird, die Pfützen des Feldweges geleert, Mäuse und Maulwürfe ausgebuddelt oder das Unterholz unsicher gemacht wird, es ist eine große Freude beiden zuzusehen.
Natürlich sind wir mit dem Training noch lange nicht fertig. Bisher läuft Maron im Wald und auf dem Feld frei. In der Stadt war er (bis auf ein paar Trailingeinheiten) noch nicht. Das werden wir aber auch noch in Angriff nehmen. Täglich wachsen sein Selbstbewusstsein und seine Gelassenheit. Yenna hat sicherlich viel dazu beigetragen. Sie läuft unerschrocken und furchtlos durchs Leben. Mittlerweile geht Maron auch zum Mantrailing und macht seine Aufgabe wirklich toll. Bei all seinen Ängsten und Unsicherheiten hätte ich niemals geglaubt, dass er sich so rasend schnell entwickelt und nach so kurzer Zeit bereits ableinbar ist. Das hätte ich mich nie zu träumen gewagt.
Ich habe zwei wirklich tolle Hunde. Jagdhunde, die ich eigentlich niemals wollte. Sie machen mich jeden Tag aufs Neue glücklich und bereichern mein Leben ungemein. Auch wenn beide, mehr oder weniger große, gesundheitliche Päckchen mit sich tragen, liebe ich sie über alles und möchte sie nie mehr missen.
Trauen, Vertrauen und ganz viel Bauchgefühl ist unser Weg zum Ziel!
Nathalie, nun Gina
die nun schon seit 13 Jahren Gina heißt, noch immer so gut geht:-))

Die große alte Dame mit ihren kleinen Freunden


Dies wurde uns berichtet:-)
Hallo Frau Dertili,
nach laaaaanger Zeit möchte ich Ihnen nochmal schreiben und mitteilen, dass es unserer Gina
dem Alter entsprechend gut geht! Mittlerweile ist unsere alte Dame stolze 13 Jahre jung und
wir haben keine Minute mit ihr bereut! Sie war und ist immer noch der ruhende Pol bei all unseren
geretteten Tieren (vom Meerschweinchen über Hasen, Katzen und Hund) und hat sich immer
liebevoll um alle mit gekümmert!
Anbei ein Foto von unserer jetzt ergrauten Maus.
Im Mai ziehen wir um in ein Haus mit eigenem Garten und hoffen, dass sie da noch ein paar
schöne sonnige Tage ohne anstrengende Treppe erleben darf!
Nochmals vielen Dank für Ihre Vermittlung und ich denke, wenn es soweit ist, kann ich nicht
ohne und werde mich bestimmt wieder bei Ihnen melden!
Mit ganz lieben Grüßen
Birgit Hengelage