Informationen zur Vermittlung

Liebe Besucherinnen und Besucher der Griechischen Pfötchen Seite.
Sie spielen mit dem Gedanken, ein Tier von uns bei sich aufzunehmen?
Dann lesen Sie sich bitte folgendes aufmerksam durch.
Vielen Dank!

Vor der Anschaffung eines Hundes oder einer Katze

Sind alle Familienmitglieder mit der Anschaffung des Tieres einverstanden?

Bestehen Allergien gegen Tierhaare bei einem Familienmitglied?

Ist Ihre Wohnung oder Ihr Haus geeignet für Ihren neuen Hausgenossen?
Wir vermitteln nicht in Zwingerhaltung!

Wie lange wird Ihr Tier täglich alleine bleiben müssen?
Haben Sie eine Eingewöhnungszeit eingeplant, währenddessen Ihr Hund/Ihre Katze
nicht alleine bleiben muss?

Wohnen Sie in einer Mietwohnung/ einem Miethaus?
Dann denken Sie bitte daran,  das schriftliche Einverständnis
des Vermieters zur Hundehaltung einzuholen!

Leben Sie in einer Eigentumswohnung?
Könnte die Hausgemeinschaft etwas gegen die Anschaffung
eines Tieres hervorbringen? Bitte klären Sie dies auch als Eigentümer vorher ab!

Vorkontrolle

Diese Kontrolle findet bei Ihnen zu Hause statt und wird von einem Mitarbeiter der Griechischen Pfötchen oder einer ernannten Person durchgeführt. Hier geht es nicht darum, Sie persönlich zu „kontrollieren“, ob ihre Wohnung aufgeräumt ist oder dergleichen, sondern vielmehr darum, Sie persönlich einmal kennen zu lernen, einfach noch mal ein Gespräch zu führen, zu sehen, wie das Tier bei Ihnen leben würde und eventuelle weitere Fragen zu klären.

Schutzvertrag
 
Der Schutzvertrag dient dem Schutz des Tieres, damit mit diesem kein Handel betrieben werden kann, es nicht an Dritte verkauft wird, oder in einem Fall, wo Sie aus einer Änderung Ihrer persönlichen Lebensumstände heraus das Tier selbst nicht mehr halten können, das Tier auf jeden Fall wieder der Obhut der Griechischen Pfötchen unterstellt wird
 – sprich an uns zurückgegeben wird.

Ihr Tier ist dann rechtskräftig adoptiert,
wenn die Schutzgebühr bezahlt und das Tier übergeben wurde.

Schutzgebühr

Die Schutzgebühr dient zum einen dazu, dass Sie sich nicht unüberlegt einen Hund oder eine Katze ‚anschaffen‘, zum anderen ist sie dazu da,
die entstandenen Kosten zumindest zu einem Teil zu decken.

Es werden fast ausschließlich kastrierte Hunde und Katzen vermittelt, lediglich Welpen werden unkastriert vermittelt. Bei Erreichen der Geschlechtsreife ist das Tier dann von Ihnen zu kastrieren – hierzu verpflichten Sie sich schriftlich im Schutzvertrag.
Die Schutzgebühr kommt ausschließlich den Hunden und Katzen zugute, die noch im Tierheim oder auf der Strasse in Griechenland leben müssen.

Ankunft

Sollten Sie ein Tier direkt aus dem Tierheim adoptiert haben, so kommt Ihr Tier per Flugzeug in Deutschland an und wird Ihnen in den meisten Fällen direkt am Flughafen übergeben.
Denken Sie bitte daran, dass Ihr neuer Hausgenosse
in diesem Moment gestresst und ängstlich sein kann.

Soll Ihr Tier von einer Box in eine andere Box oder in Ihr Auto umgeladen werden, so treffen sie alle Vorsichtmaßnahmen, damit das Tier nicht in Panik flüchten kann.
Seien Sie auch in den ersten Wochen mit ihrem neuen Tier sehr vorsichtig, denn natürlich braucht Ihr Hund/ Ihre Katze einige Zeit, um sich einzugewöhnen.
Bei Hunden achten Sie bitte auf ein fest sitzendes Geschirr oder Halsband.
Ist Ihr Garten ausbruchsicher? Lassen Sie Ihren Hund nicht ohne Leine
oder unbeaufsichtigt im Freien laufen.
Wenn Sie eine Katze adoptiert haben, lassen Sie sie nicht zu früh im Freien laufen. Achten Sie darauf, Ihre Türen geschlossen zu halten, damit Ihre Katze nicht
in einem unbeobachtetem Moment fliehen kann.

Wenn sich Ihr Tier noch nicht an Sie gewöhnt hat und vielleicht auch noch ein wenig Angst vor Menschen hat, gibt es kaum eine Chance, ein entlaufenes Tier wieder einzufangen.
Bitte denken Sie daran!


Neue Bestimmungen im Auslandstierschutz

2013 wurden Änderungen im Tierschutzgesetz vorgenommen, die sich auch auf die Arbeit der „Griechischen Pfötchen“ auswirken: Personen/ Vereine, die „Wirbeltiere, die nicht Nutztiere sind, zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung in das Inland verbringen oder einführen oder die Abgabe solcher Tiere, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung vermitteln“, benötigen eine veterinäramtliche Erlaubnis, dies zu tun. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Bescheinigung nach § 11 des Tierschutzgesetzes (TSchG).

Die neuen Regelungen sind zum 1. August 2014 in Kraft getreten und auch wir haben alles Notwendige getan, um die entsprechende Bescheinigung zu erhalten, die es uns ermöglicht, weiterhin Hunde aus Griechenland in Deutschland (und der Schweiz) zu vermitteln. Ziel der neuen Regelung ist es, im Sinne der Tiere und des Tierschutzes Mindestqualitätsstandards sicherzustellen. Alle Personen, die mit den Tieren umgehen, müssen ab dem 01.08.2014 die erforderliche Sachkunde haben. Die notwendige Bescheinigung liegt uns nun vor.

Die Erlaubnis nach §11 TierSchG ist nicht per se ein „amtliches Gütesiegel“, sondern bescheinigt zunächst einmal das Vorhandensein von ausreichenden, fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten sowie die erforderliche Zuverlässigkeit. Im Vermittlungsportal „ZERGportal“ werden aber z. B. grundsätzlich nur noch diejenigen Vereine aufgenommen, die die Bescheinigung haben oder dabei sind, sie zu erwerben. Auch wenn es sich also nicht „per se“ um eine Gütesiegel handelt, so hilft die strengere Regelung doch auch, schwarze Schafe unter den Tiervermittlern die Arbeit erheblich zu erschweren. Insofern begrüßen wir eine strengere Aufsicht, bei der Vermittlung, wenn sie zum Wohle der Tiere geschieht.

Zum Paragraphen 11:
http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__11.html

Das ganze Tierschutzgesetz:
http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

Ein Text/Interview zur Kampagne „Wühltischwelpen – nein danke!“, dem Thema illegaler Welpenhandel und der neuen Erlaubnis für den Auslandstierschutz

http://www.tasso.net/Wuehltischwelpen


Erwachsene Hunde werden vor der Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet!

Informationen zu Mittelmeerkrankheiten:

Leishmaniose

Leishmaniose ist eine weltweit vorkommende Krankheit, die Menschen und Tiere befallen kann und sie wird durch den Stich der Sandmücke übertragen. Die Sandmücke kommt in allen mediterranen Ländern vor, z.B. in Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Frankreich, aber auch in einigen Teilen Deutschlands und der Schweiz. Sie ist von Frühling bis Spätsommer aktiv.

Im Mittelmeerraum sind viele Menschen infiziert, auch Touristen, ohne je ein Symptom zu zeigen oder es überhaupt zu bemerken. Hunde in südlichen Ländern haben oft einen natürlichen Immunschutz erworben. Zwar stellt man bei einem Test einen Antikörper-Titer fest, jedoch keine Leishmaniose. Das Fehlen von Symptomen ist kein Hinweis darauf, dass der Hund nicht infiziert ist. Nur Tests bringen einen Nachweis.

Folgende Symptome können bei einer Infizierung auftreten: schleichender Gewichtsverlust, Lahmheit, Trägheit, Appetitlosigkeit, Haarverlust (vor allem um die Augen, „Brillenbildung“), Schuppenbildung, Hautwunden (oft nässend, meist kreisrund – an Ohren, Kopf, Nase und an den Beinen), Nasenbluten, Lymphknotenschwellung, Blutarmut, Nierenschädigung.

Bei einem Bluttest wird untersucht, ob und wieviele Antikörper gebildet wurden. Bei einem Knochenmark- und Lymphknotentest wird – unter lokaler Betäubung – ein Punktat entnommen und mikroskopisch auf Leishmanien untersucht.

Im Umgang mit infizierten Tieren besteht für Menschen keine Gefahr sich zu infizieren, vorausgesetzt natürlich, es werden die üblichen Hygieneregeln (Händewaschen, Vorsicht im Umgang mit offenen Wunden etc.) eingehalten. Wissenschaftlich gesehen gibt es bisher keinen einzigen nachgewiesenen Fall, bei dem sich der Mensch durch seinen Hund infiziert hat. Es besteht kein Grund, Tieren aus südlichen Ländern eine Chance auf ein neues Leben in Deutschland zu verweigern.

Übertragung von Leishmanien

1. Von Mensch zu Mensch
2. Von Tier zu Tier
3. Von Tier zu Mensch
4. Von Mensch zu Tier

nur jeweils über den Zwischenwirt die Sandmücke!

Weiterhin ist die Übertragung über die Plazenta im Mutterleib bekannt. Die Übertragung erfolgt jedoch nicht zwangsläufig. Es kann innerhalb des Wurfes einer infizierten Hündin sowohl infizierte wie nicht infizierte Welpen geben. Einige Welpen weisen einen Antikörpertiter auf, ohne selbst infiziert zu sein. Der Titer geht in solchen Fällen innerhalb des ersten Lebensjahres zurück.

Direkte Übertragungen Tier zu Tier oder Tier zu Mensch wurden bisher nicht nachgewiesen. Allerdings gibt es einige ungeklärte Fälle, u.a. in Amerika, wo bislang nicht klar ist, WIE sich Hunde infiziert haben, ohne in einem Endemiegebiet gewesen zu sein.

Leishmaniose-Hunde haben oft offene Ekzeme, in deren Wundsekret (nicht im Blut!) Leishmanien nachweisbar sind. Diese sind theoretisch infektiös, wenn sie direkt von dem Ekzem in das Blut (oder eine Wunde) von Tieren oder Menschen gelangen. Ein Nachweis wurde bisher aber noch nicht beschrieben. Dennoch sollte man infizierte Tiere mit Verletzungen grundsätzlich von Kindern fernhalten, und natürlich auch selbst größte Hygiene walten lassen.

An der Luft sind Leishmanien nicht lebensfähig. Sollte Wundsekret also beim Vorbeilaufen an Gegenständen hängenbleiben oder auf den Boden tropfen, ist die Infektionsgefahr vorbei, sobald es antrocknet, spätestens nach wenigen Minuten.

Durch Hundebisse kann Leishmaniose nicht übertragen werden, da im Speichel keine Leishmanien vorhanden sind. Auch über die Luft, Tröpfcheninfektion oder Körperausscheidungen wie Kot und Urin ist keine Übertragung möglich. Eine Übertragung beim Deckakt wäre theoretisch möglich, z.B. infolge der Ausscheidungen der Hündin. Untersuchungen liegen hierzu noch nicht vor. Selbst bei Kontakt mit frischem Blut (bei frischen Verletzungen des infizierten Hundes) besteht kaum ein Infektionsrisiko, da im frischen Blut  kaum Leishmanien enthalten sind. Lediglich bei HIV-infizierten Menschen, die gleichzeitig Leishmaniose haben, ist bisher der Nachweis von Leishmanien im Blut gelungen.

Weitere und umfangreiche Informationen zur Leishmaniose sind auf den Websiten www.parasitus.com und www.leishmaniose.de zu finden.

Babesiose

Die Babesiose ist eine akut bis chronisch verlaufende Erkrankung, die durch einzellige Parasiten (Babesien) verursacht wird. Babesien treten weltweit, vor allem aber in den Tropen, den USA und den Mittelmeerländern, auf. Auch in Deutschland, Norditalien, der Schweiz, Frankreich, England und Ungarn wurden Fälle beobachtet. Die Hauptinfektionsgefahr im europäischen Raum besteht von Mai bis Oktober.

Die Übertragung erfolgt durch bestimmte Zeckenarten. Mit dem Speichel der Zecken gelangen die Entwicklungsstadien der Babesien ins Blut und zerstören die roten Blutkörperchen. Eine mechanische Übertragung durch Spritzen oder Bluttransfusionen ist möglich.

Die Inkubationszeit beträgt zehn Tage bis drei Wochen. Folgende Symptome treten auf: Mattigkeit, Fieber bis 42 Grad, allgemeine Schwäche, rotbraun gefärbter Harn, Nierenversagen und Gelbsucht.

Durch eine Blutuntersuchung können Babesien in den roten Blutkörperchen festgestellt werden. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe von Bluttransfusionen und Chemotherapeutika.

Durch Zeckenbekämpfungs-Maßnahmen kann dieser Krankheit vorgebeugt werden.

Ehrlichiose

Die Ehrlichiose ist eine Infektionskrankheit, die Haustiere und Menschen befallen kann. Sie wird durch denn Biss der braunen Hundezecke übertragen, eine Übertragung vom erkrankten Tier auf den Menschen ist ausgeschlossen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 7 und 21 Tage.

Folgende Symptome können bei einer Infektion auftreten: Fieberschübe, Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Lymphknotenschwellung, eitriger Ausfluss aus der Nase und Augen, Hirnhautentzündung, Krampfanfälle, Lähmungen. Verringerung der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen. Dadurch treten verstärkt Blutungen auf. Blutungen in den Schleimhäuten, inneren Organe oder die Bauchhöhle. Wasseransammlungen in der Unterhaut oder der Brust- und Bauchhöhle. Zusammenbruch des gesamten Immunsystems.

Durch einen Blutabstrich kann die Krankheit nachgewiesen werden. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe von Antibiotika und bei frühzeitiger Behandlung gibt es gute Heilungschancen.

Filariosis (Herzwürmer)

Filariosis ist eine unter Umständen schlimme Hundekrankheit. Sie wird durch einen Fadenwurm verursacht, der im Herz und in den der Lunge angrenzenden großen Blutgefäßen lebt. Die Fadenwürmer können eine Länge von 15 – 35 cm erreichen.

Die Übertragung geschieht durch ausschließlich durch bestimmte Stechmücken. Der weibliche Fadenwurm setzt Embryonen im Blut ab. Die Stechmücke wird angesteckt, wenn sie sich vom Blut eines verseuchten Hundes nährt. Während der folgenden 10 – 15 Tagen verwandelt sich die Mikrofilarie zweimal in der Stechmücke, bis sie die infektiöse Larvenphase erreicht. Wenn die Stechmücke nun erneut Blut saugt, dringt die Larve durch den Mückenstich in den Körper des Hundes ein. Die Larve braucht ungefähr 6 Monate, um in die Lungenarterien zu wandern, ihre Geschlechtsreife zu erlangen und Mikrofilarien im Blut abzulagern. Die Filarienkrankheit verursacht Schäden in den Lungenarterien. Schließlich kann sie auch Herz, Leber und sogar die Nieren angreifen. Im fortgeschrittenen Stadium reduzieren sich die Chancen einer vollständigen Genesung, auch wenn durch die Behandlung alle erwachsenen Fadenwürmer aus dem Herz eliminiert werden.

Bei einer Infektion treten folgende Symptome auf: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, chronischer Husten, schnelle Ermüdung, Herzinsuffizienz. Die Herzinsuffizienz ist am Schwellbauch zu erkennen, was auf einen Flüssigkeitsstau im Unterleib zurückzuführen ist, Anämie, Gelbsucht, dunkelbrauner Harn.

Durch folgende Maßnahmen kann die Infektion nachgewiesen werden: Blutuntersuchung, Immunproben, Röntgenaufnahmen des Thorax und EKG. Die Behandlung beinhaltet die Entfernung der erwachsenen Fadenwürmer, intravenöse Spritzen, Verabreichung von Medikamenten zur Ausscheidung der Mikrofilarie, Hunde, die Symptome von fortgeschrittener Filariosis aufweisen, und besonders solche Tiere, die an Herzinsuffizienz leiden, gehen das Risiko ein, dass nach der Behandlung gegen die erwachsenen Fadenwürmer Komplikationen auftreten könnten. Die am Hohlvenen-Syndrom leidenden Tiere müssen sofort einem chirurgischen Eingriff unterzogen werden, dem anschließend dann die übliche Chemotherapie folgt. Der Tierarzt kann das Risiko bewerten und die zweckmäßigste Behandlung bestimmen.

Das modernste Schutzverfahren gegen Filariosis besteht aus der monatlichen Verabreichung von IVERMECTINA oder MELBEMYCIN-Produkten, die speziell für Hunde gedacht sind.

Es ist ratsam, die unter Schutzmedikation stehenden Tiere vorsichtshalber erneut auf evtl. im Blut vorhandene Mikrofilarien untersuchen zu lassen.


Ein Brief von Deinem Hund an Dich

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte.
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche
müssen Kinder großziehen. Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel
Zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du
Verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze. Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen?
Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der dir alle
früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich,
Dass es dein Herz zerbricht. Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam,
Dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten
Schnauzen und kataraktumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf
Hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben,
Wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du
Neulich nicht „nur einen weiteren Tag“ Zeit für mich hattest.

Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen.
Komm nicht als „Alpha“ zu mir oder als „Trainer“ oder womöglich als „Mama und Papa“ … Komm
Zu mir als eine lebende Seele, Streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen
Und einfach „reden“.

Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele
Alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du – und hier bin ich.

Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.

Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass
Die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten. Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz …

In Liebe Dein Hund

(Verfasser unbekannt)