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Dringend!!!
Flugpaten gesucht...
Sie fliegen nach Griechenland? Ihr Abflughafen zurück nach Deutschland ist Thessaloniki?
Dann melden Sie sich doch bitte bei uns, je früher, desto besser!
Werden sie Flugpate !
Was bedeutet das für Sie?
Sie geben uns Ihre Flugdaten und wir melden bei der Fluggesellschaft die Flugboxen mit den Hunden oder Katzen an.
In einigen wenigen Fällen akzeptieren Fluggesellschaften aus Datenschutzgründen keine Buchungen von uns, dann würden wir Sie bitten dies für uns zu erledigen. Das bedeutet für Sie lediglich ein kurzes Telefonat oder das Schreiben einer E-Mail.
Sämtliche dafür notwendigen Informationen erhalten Sie von uns.
Die Kosten übernehmen selbstverständlich wir.
Beim Abflug in Thessaloniki steht unsere Tierschützerin Vasso Hatzimanoli bereits am Check-in Schalter bereit und erwartet sie.
Sie wird mit Ihnen zusammen die Boxen mit den Tieren einchecken und Ihnen die vollständigen Unterlagen (EU-Heimtierausweis, Gesundheitscheck) unserer Schützlinge übergeben.
In Deutschland angekommen holen Sie bitte am Gepäckband die Boxen mit Inhalt ab, fahren zum Ausgang, dort werden Sie dann von unseren Tierschützern oder/und den zukünftigen Besitzern der Tiere erwartet.
Diesen übergeben Sie dann die Boxen, die Hunde/Katzen und die Unterlagen.
Damit haben Sie mit ein wenig Mühe Großes bewirkt.
Wenn Sie noch Fragen haben, dann scheuen Sie sich bitte nicht, sprechen Sie uns an!
Retten Sie Leben,
werden Sie Flugpate!
Berichte von Flugpaten:
Hallo Frau Lee,
danke für Ihre Mail. Ich bin sehr angetan von Ihrer wirklich
hervorragenden Organisation. Bis auf den umständlichen Beginn bei der
Buchung - den Sie ja nicht zu verantworten hatten - klappte alles ganz
wunderbar und zügig. Meine mitreisenden Freunde und ich werden uns in
Zukunft auf jeden Fall wieder als Flugpaten zur Verfügung stellen.
Auch ich wünsche Ihnen und allen Flugpaten-Organisatoren alles Gute und
viel Erfolg.
Bis zur nächsten Reise viele Grüße
Isolde Rüter
Liebe Besucherinnen und Besucher der Griechischen Pfötchen Seite, all die Arbeit, die jeder von uns investiert, reicht nicht aus, um allen Tieren zu helfen. Wir sind wie jeher auch auf Ihre Hilfe angewiesen, z.B. durch Flugpatenschaften. In diesen Tagen erreichte uns ein lieber Brief an unsere Beate Lee, die für die Organisation der Flugpatenschaften zuständig ist. Diesen Brief der Familie Winkler möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für den tollen Bericht!
Sehr geehrte Frau Lee,
es gibt nichts wofür Sie sich bedanken müssten. Ganz im Gegenteil, wir möchten Ihnen danken, dass Sie uns die Möglichkeit gegeben haben, unseren Urlaub mit einer guten Tat abzuschließen!!!! Der Dank gebührt allen Tierschutzorganisatoren, die soviel Arbeit, Zeit, Nerven und Geld in die Tierhilfe investieren.
Ich hatte Ihnen ja bereits von Frau Fiege erzählt; sie war die Reiseleiterin, die uns vor Ort im Hotel betreute. Sie wirbt in Ihrem Informationsordner für Flugpatenschaften, arbeitet mit drei Tierhilfsorganisationen zusammen und scheut sich nicht in ihrer kargen Freizeit auch auf den Strassen Griechenlands streunende und verletzte Tiere einzusammeln. Sie war mir eine super große Hilfe am Flughafen, hat mit uns auf Vasso gewartet, die sich etwas verspätet hatte und für uns gedolmetscht. Frau Fiege hat Vasso bei uns sehr gelobt für ihre Organisation und war auch beeindruckt von Vassos Vorbereitung. Es gab keinerlei Schwierigkeiten am Flughafen.
Es freut mich, wenn unsere Spenden eine kleine Unterstützung sind. Leider muß ich Ihnen sagen, dass wir einen großen Kulturschock erlitten haben, was den Umgang mit Tieren in Chalkidiki anbelangt. Abgesehen von dem Zustand der lebenden Tiere, haben uns die unzähligen toten Hunde und Katzen am Strassenrand geschockt. Nachdem wir das gesehen hatten, haben auch wir begriffen, dass jede Tierschutzorganisation in Griechenland nicht nur eine Masse von streunenden Tieren bewältigen muß, sondern vielmehr auch noch den Kampf gegen diese Gleichgültigkeit der dort lebenden Bevölkerung gegenüber leidenden Tieren ausfechten muß. Das ist doppelter Kampf ohne jegliche Anerkennung und wahrscheinlich auch nur mit geringer einheimischer Unterstützung für alle, die sich in Griechenland und auch anderen Mittelmeerländern für Tiere einsetzen. Bildlich kann ich mir vorstellen, dass diese tapferen 1,50 m Namens Vasso häufig auf Unverständnis stoßen. Dieses gleiche Unverständnis haben auch wir erfahren, als wir in unserer Reisegruppe von unserer Flugpatenschaft erzählten. Wir wollten es publik machen, zeigen, dass man mit Kleinigkeiten auch helfen kann, dass man nicht wegschauen sollte. Die Reaktionen waren für uns unverständlich, wofür Tiere aus dem Ausland holen, wenn bei uns die Tierheime doch ebenso gut gefüllt sind u.s.w...... natürlich haben wir erbittert diskutiert, aber die Einzelheiten erspare ich Ihnen hier; Sie kennen solche Gespräche sicherlich zu Genüge.
Was die Flugpatenschaft anbelangt hier nun unser Bericht:
Wir warteten am Flughafen in Thessaloniki auf Vasso. Als sie kam, wurde sie von unserer Reiseleiterin Frau Fiege erkannt. Vasso checkte die Hunde ein, übergab uns die Unterlagen der Tiere und wir ihr unsere Spenden, die uns angesichts des Elends, das wir in der Woche zuvor kennengelernt hatten, eher mickrig erschienen. Aber besser ein bißchen helfen statt garnicht. Vasso holte die Flugboxen, die sofort von zwei Flughafenmitarbeitern abgeholt wurden zum Verladen. Wir stiegen in die Maschine und in Stuttgart angekommen, warteten schon zwei Pärchen und nahmen, nachdem wir ihnen die Papiere ausgehändigt hatten, die Boxen in Empfang. Unsere Aufgabe bestand lediglich darin, die Unterlagen der Tiere in Empfang zu nehmen und sie am Zielflughafen wieder abzugeben, dass da noch jemand überlegen muß, ob er sich als Flugpate zur Verfügung stellt, finde ich nahezu lächerlich! Einfacher kann Helfen garnicht sein und man selbst fährt mit dem Gefühl nach Hause, etwas Gutes getan zu haben.
Liebe Frau Lee, es ist vielleicht nur eine kleine Motivation, aber machen Sie und Ihre Kollegen so weiter, nicht nur die Tiere brauchen Sie. Auch unserer Gesellschaft braucht sie, damit uns immerwieder vor Augen geführt wird, was Selbstlosigkeit ist!
Natürlich werde ich mich mit Familie Klinner in Verbindung setzen, denn das gespendete Hundefutter ist für Vasso und soll sie auch erreichen.
Sollten wir wieder in den Urlaub fliegen, so würde ich mich freuen, wenn wir uns Ihnen wieder als Flugpaten zur Verfügung stellen dürften.
Mit den herzlichsten Grüssen aus Berlin verbleibt Familie Winkler
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